Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von darwin » 18.02.2012, 11:30
Selbst wenn du das Netz übernimmst bist du in Folge der Liberalisierung gezwungen Konkurrenten den Zugang zu erlauben und zu ermöglichen. Sobald nur einer im Dorf weiterhin RWE Kunde bleiben will, musst du die Netzanbindung aufrechterhalten.
Ansonsten stehst du vor einem Finanziellem Problem. Du möchtest Strom verkaufen der in der Erzeugung 8 bis 10 Ct teuer ist als die Konkurrenz, Entfallen würden Netzentgelte für die MS und HS Ebene, der Rest der Steuern und Abgaben bleibt auch in deiner Rechnung enthalten. Ebenfalls dazu kommen das BHKW mit dem du im Winter und Nachts die Stromerzeugung absicherst.
Gründe dein eigenes EVU .. Nicht Stadtwerk, Dorfwerk.
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von Solarstrom_Simon » 18.02.2012, 11:39
Finde die Idee gut..............
Würde mich aber rechtlich absichern
1. Wegen dem Einspeisepunkt mit dem EVU reden
2. Vergütung wer nimmt den Strom Ab?
Dies ist dann der Fall wenn die ersten Anlagen nach 20 Jahren aus der EEG Förderung fallen.
Die ersten Betroffenen müssten die Anlagen Betreiber aus dem Jahr ab 1990 sein den Hunderttausend Dächer Programm.
Das EEG gibt Euch Planungssicherheit.
Verkauf an die Leipziger Strom Börse sollte machbar sein?
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von wieso » 18.02.2012, 12:02
10 Leute aus unserem Dorf planen jeweils Anlagen von 8 - 90 KWp zu bauen, werden ca. 450 KWp.
Na da kommt doch Strom für ca 100 Häuser raus, im Jahresdurchschnitt ...... So eine Idee wäre doch wirklich spannender , den Netzbetreiber ganz drausen zu lassen 
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von Mühli » 18.02.2012, 12:41
Ich möchte mal behaupten, es wäre sinnvoll, wenn man schon sowas vorhat, auf eine ganzheitliche Lösung zu setzen. Also noch mindestens eine andere Stromquelle dazunehmen. Beispielsweise ein BHKW mit einem Nahwärmenetz. Dann könnte man eventuell Einkaufsvorteile erzielen, indem man den restlichen benötigten Strom sehr günstig als Niedertarif kaufen kann. Vielleicht würds dann preismässig hinkommen, sogar mit PV-Strom. Aber nur die reinen Arbeitskosten...
Dazu brauchts schon ein paar Enthusiasten, is alles nicht so einfach und günstig
Gruß
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von ng100 » 18.02.2012, 13:00
Die Idee ist großartig!  Ich würde für den Anfang mal versuchen die Kosten zu ermitteln (für den gelieferten Strom) und mühli`s BHKW mit Nahwärme ist sicherlich auch ein guter Ansatz.  nur so bringt man was voran!
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von gomen17 » 18.02.2012, 15:31
dridders hat geschrieben:an a) hindert dich keiner. und b) zu verlangen ist dreist. Mit welchem Recht willst du jemand anders zwingen deine Drecksarbeit zu erledigen, nämlich sich drum zu kümmern deine Lücken zu erkennen und zu füllen? Du willst hier als Unternehmer handeln, dann benimm dich auch so. Bau dir entsprechende Speicherkapazitäten auf, oder kauf den Strom zu. Hast du da drauf keine Lust, dann verkauf ihn halt auf einfachem Weg für etwa 5ct/kWh an den Netzbetreiber. An der Börse wirst du mit ungespeichertem Solarstrom vermutlich noch weniger dafür bekommen.
erhitzte gemüter, aber ich gehe noch weiter... Ja mir, also dem jenigen der grünen Strom produziert MUSS geholfen, also fordere ich die EVU´s auf mir die "ich nenne es nicht Drecksarbeit" abzunehmen, alleine schaffen wir das nicht... Muss doch nur mal ein Gesetz für her in dem der EVU dazu verdonnert wird... Nach dem Motto ich produziere Strom, habe Vorfahrt und muss Hilfe haben beim Engpass um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten Es ist noch nicht greifbar mein Vorhaben, aber prinzipiell wäre das eine Lösung...die mir gefällt 
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von JayM » 18.02.2012, 22:35
Dies sind die Ideen, die das Land braucht. Und die Hartnäckigkeit da dran zu bleiben und nicht bei der ersten Hürde aufzugeben.
Das Problem mit der "Drecksarbeit" könnte man für Kleinabnehmer durch ein neues Standardlastprofil lösen. Als Einkaufsgemeinschaft bekommt ihr eine Glättung des Nachfrageprofiles (Vorteil), durch die PV eine Unstetigkeit (Nachteil). In der Summe müßte man das Profil zusammenstellen und dann einen Preis für den verbleibenden Bedarf ermitteln.
Zweite Lösung könnte mit Time-of-Use Pricing für Mittel- und Großabnehmer kommen. Dann ist der Strom zu Zeiten in denen die PV nicht läuft halt im Schnitt teuerer als der Durchschnitt. Auch da könnte ich durchaus EVUs sehen, die da mitspielen könnten. In dieser Lösung wäre dann auch Platz für das BHKW und eine WKA, die die Sommer/Winterbalance einigermaßen herstellen könnten. Und ausserdem für Speicher der verschiedensten Art, vom Kühlhaus des örtlichen Metzgers bis zum Warmwasserspeicher der örtlichen Schule/Krankenhaus/etc. oder der Batterie des Häulsebauers, der schon immer so'n Ding haben wollte.
Nicht entmutigen lassen, weiterdenken! Gruß Jochen
14,8 kWp, 80 Solar Fabrik 150/10A 185 Wp, Fronius IG 150 Plus 23 kWp, 96 Bosch cSi 60M 240 Wp, Danfoss TLX+ Pro 55 kWp, 282 Frankfurt Solar 195 Wp, Danfoss TLX+ Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH
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von bskf » 18.02.2012, 22:43
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von kologe » 09.03.2012, 00:54
soweit ich verstanden hab, sollen künftig eh nur noch 90% d. Stromerträge v. PV-Anlagen vergütet werden. 10%, müssen dann selbst vermarktet werden.
ich mach euch mal einen Vorschlag wie es funktionieren könnte, da ich die Idee mit den Verkauf an Endkunden für unrealistisch halte. (sofern man kein Energieunternehmen ist, dass dauerhaft Strom liefern kann).
Die einzige realistische Möglichkeit, seinen Strom selbst zu verkaufen ist, denke ich über die Einspeisung in das Stromnetz an ein Stromunternehmen. Der Abnehmer kann dann ein Stadtwerk od. eben irgendein anderes Stromunternehmen sein, bzw. ein Stromhändler od. die Strombörse. Da man die ja (bis jetzt) nicht zwingen kann, deinen Strom abzunehmen müsste dies gesetzlich geregelt werden (vllt. ist das auch schon geregelt, ich weiß es aber nicht). Früher od. später wird sich da ein Markt dazu aufbauen.
Größere PV-Anlagen könnten ihren Strom auch direkt an der Strombörse verkaufen. (Kleinere müssten sich zusammenschließen) - Gerade zur Mittagszeit steigen ja die Strompreise, weshalb PV-Strom viel Wert ist u. somit auch gute Preise erzielen könnte.
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von Cruso » 09.03.2012, 01:05
Gründe dein eigenes EVU .. Nicht Stadtwerk, Dorfwerk.
Das findet ja zur Zeit alles schon in Städten >15 000 Einwohner statt. Die Städte gründen Stadtwerke bzw. erweitern sie um Strom. Für die Städte sind die Chancen groß, ein Stadt z.B. Schwimmbad etc. hat immer einen Grundwärmebedarf, welcher sich für KWK anbietet. Auch gibt es noch ein paar winzige Energieversorger mit Dorfnetzen. Die Stadt Stuttgart hatte es ja auch überlegt, München ist weiter.
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