PV Paradoxon

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PV Paradoxon

Beitragvon einstein0 » 20.12.2011, 14:55

Nach der Solarmobilweltmeisterschaft 1993 rechnete ich aus, wieviel der mit einem millionenteuren Solarpanel erzeugte Strom, bezogen aus einer Steckdose gekostet hätte und kam gerademal auf fünf AU-Dollar für die 3000 km Fahrt durch die australische Wüste. Jahre später erzählte mein Freund, wie sie nach dem Sturm Lothar übers Jahresende 1999 den wochenlangen Netzausfall erlebten, nach Tagen das Tiefkühlgut verschenkten und mit dem Gartengrill kochten. Er hatte eine 3 kW PV-Anlage auf dem Dach und konnte den wertvollen Strom nicht verwenden.
In diesen Tagen arbeite ich wieder eher wissenschaftlich. Den höchsten Wirkungsgrad haben Siliziumzellen im Winter, doch unter der Schneedecke herrscht rund um die Uhr Schatten, wo man für die längsten Nächte am meisten Licht bräuchte. Woher nehmen 10000 Leute den Optimismus, und warten bei Swissgrid auf die Kostendeckende Einspeisevergütung? Offenbar gibt es nur eine Erklärung: Jeder hat das Logo schon irgendwo gesehen...
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Re: PV Paradoxon

Beitragvon Uli_bw » 20.12.2011, 18:34

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