Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von anonymous3 » 08.01.2012, 18:23
Hallo zusammen, ich hab da mal eine etwas ungewöhnliche Frage. Auf dem Haus meiner Ex habe ich eine PV Anlage (5,5 KWp) installiert die 46,5 Ct./KWp vergütet bekommt. Ich möchte mir jetzt ein eigenes Haus kaufen und die Anlage "umziehen", also auf dem neuen Hausdach reinstallieren. Ist das erlaubt ohne die hohe Einspeisevergütung zu verlieren, oder ist die "Erstinbetriebnahme" so einer Anlage an das Haus gebunden? Ich könnte mir auf das neue Haus auch eine komplett neue Anlage installieren lassen, aber 25 Ct./KWp klingt nicht sehr verlockend zumal dann immer noch keine Lösung für die vorhandene Anlage besteht. Mir wäre es also lieber, das neue Haus hat mehr Dachfläche, die Anlage nur aufzustocken, sprich eine zweite Anlage auf dem selben Dach in Betrieb zu nehmen. Gütlich wird man sich leider nicht einigen können sodass ich die Anlage am liebsten mitnehmen würde. Wäre über Info's diesbezüglich dankbar!
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von Boelckmoeller3 » 08.01.2012, 18:36
Hallo, kein Problem, die Einspeisevergütung und die Vergütungsdauer ist an jedes einzelne Modul und dessen Inbetriebnahmedatum gebunden, nicht an das Grundstück.Also den Netzbetreibern (alt und neu) das mitteilen. Lässt sich denn nicht mit der Ex ein Pachtvertrag noch abschließen ? Das wäre doch vermutlich einfacher.
Viele Grüße:
Klaus
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von za-ass » 08.01.2012, 18:41
anonymous3 hat geschrieben:Ist das erlaubt ohne die hohe Einspeisevergütung zu verlieren, oder ist die "Erstinbetriebnahme" so einer Anlage an das Haus gebunden? Ich könnte mir auf das neue Haus auch eine komplett neue Anlage installieren lassen, aber 25 Ct./KWp klingt nicht sehr verlockend zumal dann immer noch keine Lösung für die vorhandene Anlage besteht. Mir wäre es also lieber, das neue Haus hat mehr Dachfläche, die Anlage nur aufzustocken, sprich eine zweite Anlage auf dem selben Dach in Betrieb zu nehmen. Gütlich wird man sich leider nicht einigen können sodass ich die Anlage am liebsten mitnehmen würde.
Ja, ist 'erlaubt' und damit möglich. Kein Problem; man muss das halt mit den betreffenden VNB kommunizieren. Die Inbetriebnahme ist nicht an das Haus sondern vielmehr an die Module gebunden, die mit der benannten Vergütung gekoppelt ist. Am besten wäre natürlich, den Generator an Ort und Stelle zu belassen, damit er dort das Geld ohne 'Ab-/Aufbau-Intermezzo' ungestört verdienen kann, aber das scheidet ja wohl grundsätzlich aus. Sehe gerade, dass schon ein Antwort gegeben wurde aber löschen mag ich jetzt auch nicht mehr.
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von anonymous3 » 08.01.2012, 19:01
Hallo zusammen, vielen dank für die klare Auskunft, das erleichtert mich sehr! Boelckmoeller3 hat geschrieben:Lässt sich denn nicht mit der Ex ein Pachtvertrag noch abschließen ? Das wäre doch vermutlich einfacher.
Ja das wäre einfacher, aber die kann sich das Haus allein nicht leisten und so wird es wohl verkauft oder Zwangsversteigert. Ich möchte die Anlage retten solange es noch geht, wo ich gleich bei meiner nächsten Frage wäre. Wie lange darf so eine Anlage demontiert im Lager stehen? Ich meine es wird nicht möglich sein die Anlage abzubauen und gleich am nächsten Standort wieder aufzubauen, da wird schon ein Ausfall hinzunehmen sein. Der Ausfall wäre aber akzeptabel da die Ex eh den Stromschlüssel des SunnyBoy (5000TL) gestohlen hat und die Anlage derzeit eh nichts einspeist. Vielen Dank für die Informationen!
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von Boelckmoeller3 » 08.01.2012, 19:05
Die Zeit in der Module nicht einspeisen interessiert aus EEG-Sicht nicht. Du hast deine 20Jahre + x Tage seit erstmaliger Inbetriebnahme Anspruch auf die EEG-Vergütung und wenn die Zeit abgelaufen ist dann ist eben mit der EEG-Vergütung Schluss. Ob die Module zwischendurch mal abgebaut sind oder defekt etc.interessiert dabei nicht.
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von anonymous3 » 08.01.2012, 19:12
Boelckmoeller3 hat geschrieben:Die Zeit in der Module nicht einspeisen interessiert aus EEG-Sicht nicht. Dur hast deine 20Jahre + x Tage und wenn die abgelaufen sind ist eben mit der EEG-Vergütung Schluß. Ob die Module zwischendurch mal abgebaut sind oder defekt interessiert dabei nicht.
prima, danke auch für diese Info! Dann komme ich ja mit einem blauen Auge (Ab- und wieder Aufbaukosten) davon. 
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von emma2011 » 08.01.2012, 19:13
Ich denke mal das ganze wird nicht rechnen. Du hast Kosten für den Abbau, die Anpassungen, die Neuinstallatioon, usw. Du hast ne neumontierte Anlage mit alten Komponenen. Außerdem sollte jede Anlage auf den Standort angepasst sein. Ich würde das ganze lassen und ne neue kaufen....
. Wie soll ich wissen was ich denke bevor ich höre was ich sage...
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von anonymous3 » 08.01.2012, 19:32
emma2011 hat geschrieben:Ich würde das ganze lassen und ne neue kaufen....
mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt, aber die Anlage ist erst 2008 ans Netz gegangen, also noch 16 Restjahre, und ich befürchte das ein Rechtsstreit wegen der Abfindung, die Preise sind ja massiv gefallen, der alten Anlage noch mehr Risiken mit sich bringt. 2008 waren die Anlagen noch richtig teuer!
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