@phenning und Wiese
Also ihr haltet Euch an Details fest...
Nicht ganz. Gegenwärtige Fusionsreaktortypen arbeiten mit Deuterium und Tritium, beide sind radioaktiv und damit potenziell gefährlich.
Also Deuterium und Tritium sind tatsächlich Isotope des -->Wasserstoffs<-- wobei aber nur das Tritium gering radioaktiv ist (die Halbwertszeit beträgt etwa 12 Jahre). Die Endprodukte der Verschmelzung wären allerdings nicht mehr radioaktiv!
Die radioaktive "Verstrahlung" würde sich nur auf die innersten Metallplatten in den "Magnetspulen" beziehen. Diese müssten bei Abbau des Reaktors tatsächlich gesondert entsorgt werden. Dabei handelt es sich um wenige hundert kg in der Laufzeit des Reaktors (nicht wie bei den Brennstäben eines heutigen Reaktors)!
Schwere Elemente wie Eisen entstehen bei der Expolssin eines Supersterns.
und
Dazu benötigt man eine tausendfach größeres Objekt.
Sorry Wiese aber habe ich behauptet das unsere Sonne das kann????
Btw. es geht nicht um die Größe eines Objektes sondern um seine Masse...
Die Masse einer solchen Sonne muss etwa 40x die der unseren haben.
Tatsächlich bildet sich in unserer Sonne noch Kohlenstoff und Sauerstoff - als "Asche" des Fusionsprozesses. Alle nachfolgenden Elemente entstehen jedoch bei weiteren Fusionen - z.B. in Doppelsternsystemen, in der Endphase von Überriesen. Erst unter den enormen Gravitationskräften des schweren Eisenkerns enstehen dann Supernovae des Typ I.
Die Eisenfusion benötigt zusätzliche Energie - wie ich schon sagte - diese entsteht bei o.g. Supernovae, wobei dann die höheren Elemente entstehen..
Bitte lese Deine Bücher und die Beiträge hier genauer bevor Du Dich zu solchen Aussagen hinreißen lässt:
pictoros Du weißt über Kernfussion offensichtlicher noch weniger wie ich.
Ich stelle sowieso fest, dass der Ton hier im Forum immer rauer wird - ich nehme mich dabei ehrlicherhalber nicht aus! - dies war früher nicht der Fall. Vielleicht sollten wir alle ein wenig entspannter an die Sache herangehen - das ist aber eigentlich noch mehr "off Topic"....
Gruß
pictoros