PV Anlage ökologischer Irrsinn ??

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

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Beitragvon Zirkon » 07.11.2007, 10:48

Teslaroadster hat geschrieben:@ phenning
Egal ob Kernfusion, Atomfusion oder Kernkraft.
Eines ist klar. Wir brauchen keines von denen und es gibt keine Argumente für diese Technologien wenn es auf der anderen Seite ungefährlichere und bei weitem leichter zu handhabendere Möglichkeiten gibt unseren Energiebedarf zu decken.

Was gibts denn jetzt an der Kernfusion auszusetzen? Wenn die wirklich mal läuft, sind alle Energieprobleme gelöst. Den permament steigenden Energiebedarf unseres Planeten wird man nicht ausschließlich regenerativ decken können.
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Beitragvon lehmann28 » 07.11.2007, 10:51

Teslaroadster hat geschrieben:Ja und dann ist da der Wasserstoff den wir scheinbar unendlich viel zur Verfügung haben. Woher nimmst du denn den Wasserstoff? Wie soll denn dieser hergestellt werden?


Auf diese Frage habe ich auch bisher keine Antwort erhalten. Vielleicht gibt es aber auch keine. :shock:

Der Tom 8)
Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können.
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Beitragvon Zirkon » 07.11.2007, 10:54

lehmann28 hat geschrieben:
Teslaroadster hat geschrieben:Ja und dann ist da der Wasserstoff den wir scheinbar unendlich viel zur Verfügung haben. Woher nimmst du denn den Wasserstoff? Wie soll denn dieser hergestellt werden?


Auf diese Frage habe ich auch bisher keine Antwort erhalten. Vielleicht gibt es aber auch keine. :shock:

Der Tom 8)

Bei uns ist Wasserstoff knapp? Das ist ja eine Katastrophe :roll:
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Beitragvon Teslaroadster » 07.11.2007, 11:05

@ Zirkon
An der Kernfusion gibts nur auszusetzen das sie nicht funktioniert und auch mindestens in den nächsten 40 Jahren nicht funktioniert
Also kann ich an der Kernfusion nur aussetzen das sie Hoffnungen macht die sie schlussendlich in den nächsten 40 Jahren nicht erfüllen kann und zusätzlich Milliarden an Euros verschluckt die doch gleich in leichter zu handhabendere ERNEUERBARE Energieumwandlung gesteckt werden könnte die bereits jetzt technisch machbar ist.
Ist für mich eine logische Schlussfolgerung, oder :?:

mit sonnigen Grüßen
Günther
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Beitragvon Zirkon » 07.11.2007, 11:09

Teslaroadster hat geschrieben:@ Zirkon
An der Kernfusion gibts nur auszusetzen das sie nicht funktioniert und auch mindestens in den nächsten 40 Jahren nicht funktioniert
Also kann ich an der Kernfusion nur aussetzen das sie Hoffnungen macht die sie schlussendlich in den nächsten 40 Jahren nicht erfüllen kann und zusätzlich Milliarden an Euros verschluckt die doch gleich in leichter zu handhabendere ERNEUERBARE Energieumwandlung gesteckt werden könnte die bereits jetzt technisch machbar ist.
Ist für mich eine logische Schlussfolgerung, oder :?:

Es wurden in der Fusionsforschung in letzter Zeit durchaus beachtliche Fortschritte gemacht, 40 Jahre halte ich für etwas überzogen.
Davon mal abgesehen, hätte man die Kriegsausgaben seit dem 11.09.2001 in die Fusionsforschung gesteckt, könnten wir jetzt mit ziemlicher Sicherheit wirtschaftliche Kraftwerke bauen. Nur, wer braucht dann noch Öl oder Kohle?
Zuletzt geändert von Zirkon am 07.11.2007, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Teslaroadster » 07.11.2007, 11:22

@Zirkon
Also wann ists deiner Meinung nach so weit mit der Fusion?
Meiner Meinung nach sind 20Jahre ja auch noch 15jahre zu lang.
Ich glaube nicht, dass wir noch so lange Zeit haben.
Wenn man sich die PeakOil Situation, den Klimawandel, die Krisenherde in Bereichen der Welt mit Ölvorkommen, .... die Liste ist ziemlich lange und jedes dieser Argumente für sich müsste ausreichen um einen radikalen Wandel in der Energieumwandlung zu bewirken.
Oder warten wir lieber einmal ab was passieren wird?

mit sonnigen Grüssen
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Beitragvon Zirkon » 07.11.2007, 11:32

Teslaroadster hat geschrieben:@Zirkon
Also wann ists deiner Meinung nach so weit mit der Fusion?
Meiner Meinung nach sind 20Jahre ja auch noch 15jahre zu lang.
Ich glaube nicht, dass wir noch so lange Zeit haben.
Wenn man sich die PeakOil Situation, den Klimawandel, die Krisenherde in Bereichen der Welt mit Ölvorkommen, .... die Liste ist ziemlich lange und jedes dieser Argumente für sich müsste ausreichen um einen radikalen Wandel in der Energieumwandlung zu bewirken.
Oder warten wir lieber einmal ab was passieren wird?

Wie lange das dauern wird hängt ganz entscheidend davon ab, wieviel einem die Forschung dafür wert ist. Wenn wir so weitermachen wie bisher denke ich auch, daß es 20 Jahre oder länger dauert, wenn man da aber endlich mal massiv investiert, wäre das wohl in 10 Jahren zu schaffen.

Wie gesagt, was kostet ein Jahr Krieg im Irak? Sollte einem eine sichere, unerschöpfliche Energiequelle nicht mehr wert sein?
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Beitragvon sabre » 07.11.2007, 12:20

Sorry Leute, aber macht mal nen Punkt :!:

Keiner von uns kann in die Zukunft sehen, dementsprechend weiss auch niemand wann wir mit Energie aus Kernfusion zu rechnen haben.
Derzeit ist diesbezüglich auch nichts abzusehen- dies hat aber nichts zu sagen.
Bis dahin halte ich erneuerbare Energien für die Ultima Ratio,
ganz gleich welchen Anteil sie bis jetzt haben- so etwas lässt sich ja ausbauen.
Anstatt Euch über eine Koexistenz und deren Synergien zu unterhalten, beharkt Ihr Euch wie irgendwelche Fanatiker- total sinnlos
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Beitragvon pictoros » 07.11.2007, 13:07

@phenning und Wiese

Also ihr haltet Euch an Details fest... :roll:

Nicht ganz. Gegenwärtige Fusionsreaktortypen arbeiten mit Deuterium und Tritium, beide sind radioaktiv und damit potenziell gefährlich.


Also Deuterium und Tritium sind tatsächlich Isotope des -->Wasserstoffs<-- wobei aber nur das Tritium gering radioaktiv ist (die Halbwertszeit beträgt etwa 12 Jahre). Die Endprodukte der Verschmelzung wären allerdings nicht mehr radioaktiv!
Die radioaktive "Verstrahlung" würde sich nur auf die innersten Metallplatten in den "Magnetspulen" beziehen. Diese müssten bei Abbau des Reaktors tatsächlich gesondert entsorgt werden. Dabei handelt es sich um wenige hundert kg in der Laufzeit des Reaktors (nicht wie bei den Brennstäben eines heutigen Reaktors)!

Schwere Elemente wie Eisen entstehen bei der Expolssin eines Supersterns.
und
Dazu benötigt man eine tausendfach größeres Objekt.


Sorry Wiese aber habe ich behauptet das unsere Sonne das kann????
Btw. es geht nicht um die Größe eines Objektes sondern um seine Masse...
Die Masse einer solchen Sonne muss etwa 40x die der unseren haben.

Tatsächlich bildet sich in unserer Sonne noch Kohlenstoff und Sauerstoff - als "Asche" des Fusionsprozesses. Alle nachfolgenden Elemente entstehen jedoch bei weiteren Fusionen - z.B. in Doppelsternsystemen, in der Endphase von Überriesen. Erst unter den enormen Gravitationskräften des schweren Eisenkerns enstehen dann Supernovae des Typ I.
Die Eisenfusion benötigt zusätzliche Energie - wie ich schon sagte - diese entsteht bei o.g. Supernovae, wobei dann die höheren Elemente entstehen..

Bitte lese Deine Bücher und die Beiträge hier genauer bevor Du Dich zu solchen Aussagen hinreißen lässt:
pictoros Du weißt über Kernfussion offensichtlicher noch weniger wie ich.


Ich stelle sowieso fest, dass der Ton hier im Forum immer rauer wird - ich nehme mich dabei ehrlicherhalber nicht aus! - dies war früher nicht der Fall. Vielleicht sollten wir alle ein wenig entspannter an die Sache herangehen - das ist aber eigentlich noch mehr "off Topic"....

Gruß
pictoros
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Beitragvon lehmann28 » 07.11.2007, 14:01

pictoros hat geschrieben:Ich stelle sowieso fest, dass der Ton hier im Forum immer rauer wird - ich nehme mich dabei ehrlicherhalber nicht aus! - dies war früher nicht der Fall. Vielleicht sollten wir alle ein wenig entspannter an die Sache herangehen - das ist aber eigentlich noch mehr "off Topic"....


Mach Dir keine Sorgen, daß kommt vom schlechten depressiv machenden Wetter. Da wechselt schonmal das ein oder andere Wort um seinen Frust auf den schlechten Ertrag loszuwerden.

Spätestens zu Weihnachten kehrt ersteinmal wieder Ruhe ein und dann geht es mit dem Ertrag auch Stück für Stück langsam aufwärts. ;)


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