Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von RaBoe » 07.04.2011, 16:50
jodl hat geschrieben:Nachteil ist, wenn die Wärme da ist, kann man sie nicht brauchen wer braucht schon im Sommer 70° in seinem Haus / Keller? wenn man die Wärme aber brauchen könnte, kommt keine, weil es unter der PV-Anlage natürlich auch kalt ist (=Außentemperatur)
Das ist zum Teil richtig, ich brauche 70°C nur dann wenn ich den Brauchwasserspeicher aufheizen möchte. Daher die Frage: Wie warm werden die PV im Herbst oder Winter, wenn die Luft unter den Kollektor gestaut wird, bis sie sagen wir mal 50°C erreicht hat und dann erst in Haus gelassen wird. Oder ab welcher Temperatur geht der Ertrag zurück. Denn die Stromproduktion soll dadurch gesteigert werden nicht gemindert.
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von RaBoe » 07.04.2011, 16:53
Boelckmoeller3 hat geschrieben:hallo,
Aber meine Erwähnung der Wärmepumpe war nicht ohne Grund. Wenn man beispielsweise im Winter bei Sonnenschein und -10 Grad Außentemperatur nur noch warme Luft mit 10 Grad bekäme, so würde das die Wärmepumpe dennoch sehr erfreut annehmen und deutlich mehr daraus machen.
Viele Grüße:
Klaus
Ahh ok da muss ich mir die Wärempumpe näher ansehen. 
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von Dewey » 07.04.2011, 17:54
Ich klink mich einfach frech mit ein. Eine LWZ 403 (Luft-Wasser-Wärmepumpe) hat einen Durchsatz von ca. 1000m³ pro h. Also grob 15000 Liter in der Minute und reagiert sehr emfindlich, wenn der Ansaug- widerstand zu hoch wird. Lt. Hersteller, soweit ich es noch im Kopf habe, max. Ansaugrohrlänge 2m.Wenn es mir im Sommer zu heiß ist, gehe ich immer an den Fortluftaustritt der WP außen am Haus, vorausgesetzt sie läuft gerade. Diese extrem kalte Luft könnte man wieder unter die Module leiten. Diese würde ich mit Kompriband am einfachsten abdichten. http://de.wikipedia.org/wiki/KompribandDann würde man im Reparatur- oder Inspektionsfall trotzdem später wieder gut rankommen. Habe mir vor drei Jahren zum Experimentieren einen 5000 Liter Speicher bei Ebay ersteigert. Diesen will ich zur Hälfte mit Granitsteinen (Kopfsteinpflaster) füllen. Dieses Material nimmt im Vergleich zu Wasser zwar langsamer die Wärme auf, kann aber wesentlich mehr Wärme in Bezug auf das Volumen speichern. Außerdem genügen mir 28° Vorlauftemperatur für den Vorlauf im Winter . Sofern der Speicherinhalt auf bis zu 70° erwärmt ist, müßte die Wärme eine gewisse Zeit ausreichen. Vielleicht kann der eine oder andere aus dieser gedanklichen Stoffsammlung etwas für sich herausziehen und weiterverarbeiten oder ergänzen.
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von wieso » 07.04.2011, 22:30
Hallo Ich mag die Idee Lt. Hersteller, soweit ich es noch im Kopf habe, max. Ansaugrohrlänge 2m.
Ochsner sagt 20 meter http://www.archiexpo.de/prod/ochsner/lu ... 70236.htmlGrammer solar wäre die Addresse ein bischen abzu schauen http://www.grammer-solar.com/cms/de/sol ... d-pvt.htmlMeine PV im Garten bei 55 ° Winkel und immer Zug im Nacken wird nicht so warm .... Aber ich denke generell eine geniale Idee die warme Luft unter den Modulen abzusaugen Gruss lars
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von portl » 30.10.2011, 20:02
Hallo,
ich beschäftige auch gerade mit diesem Thema, leider ist es schwierig Informationen zu bekommen.
Habe mir folgendes gedacht....
habe ein Modulfeld ca 95 qm.
Die Idee ist es eine Absaugung am oberen Ende (First) zu installieren, ein Ventilator sorgt für einen guten Durchsatz und versorgt durch einen Wärmetauscher ein Medium was den Brauchwasserspeicher im Sommer erhitzt. . Im Winter soll die Abluft direkt einer Luft- Wasser WP zugeführt werden und somit die Arbeitszahl optimieren.
Ich habe überlegt ob es Sinn macht an Seiten des Modulfeldes Lammelenartige Bleche zu installieren, so dass die Luft einströmen, aber nicht zur Seite ausströmen kann. Somit gibt es eine Zwangsbelüftung der Module.
Leider weiß ich noch nicht genau wie ich die lufttechnische Seite ausführen kann, auch bin ich mir nicht sicher, ob es Sinn macht, unter den Modulen eine zusätzliche Luftleitung zu installieren, oder es als gesamtes Feld abdecke.
Ich hoffe ich rege dazu an, den Gedanken weiterzuführen. Gruß Micha
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von delink2000 » 30.10.2011, 20:44
ich habe eine kleine Brauchwasserwärmepumpe (400 W), die mit warmer Luft aus meinem verglasten Vorhäuschen direkt unter dem Dach (Teerpappe) versorgt bzw. abgesaugt wird. Hier entstehen auch jetzt Ende Oktober noch Temperaturen um die 40 °, bei der Wärmepumpe sinds dann so 25 ° effektiv. Meine WP hat kein Zu- bzw. Absaugrohr, so führe ich die Luft über UFO Ventilator und Luftkanälen zu. In 2 Monaten haben wir (5 Personen) nur 100kwh für Warmwasser (300 l Speicher) gebraucht... ok da war Sommer. Man sollte also bedenken, dass die Maximaltemperatur (die gibts auch, bei mir 30°) der zugeführten Luft für die Wärmepumpe nicht überschritten wird. Ansonsten halte ich die Idee , die PV Module zu kühlen und WP zu versorgen für nicht uninteressant.... aber ob es unter den Modulen in der kälteren Jahreszeit genügend warm wird.... ? .... würde ich erst mal vorher testen bzw. messen.... .. und das mit dem Steinspeicher nennt man Hypokauste bzw. Myrokauste, haben schon die alten Römer genutzt... das will ich auch vielleicht mal machen.... es ist noch viel Platz bei mir direkt unter dem Vorhäuschen 
Zuletzt geändert von delink2000 am 30.10.2011, 21:06, insgesamt 3-mal geändert.
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von Mühli » 30.10.2011, 20:59
Wenn man die Seiten und Spalten des Modulfeldes dicht kriegt, wirds da sicherlich warm. Schaden kann diese Unterstützung für die WP keinesfalls. Ich glaube, wenn ich momentan bauen würde, würd ich sowas machen. Das ganze als quasi Indachlösung, rundum gut isolieren, evtl. mit einem Einlegesystem. Führungslamellen sollte man schon einbauen und auch was um die Strömung turbulenter zu machen. Das erhöht den Wärmeübergang zur Luft.
Im Lüftungskanal zur Wärmepumpe muss jedenfalls eine Bypassklappe sitzen, damit die max. Lufttemperatur der WP nicht überschritten wird. Wenn das ganze auch an schlechten Tagen funktionieren soll, muss die WP allerdings lang laufen und wenig Leistung aufnehmen, dann passt das auch mit dem Eigenverbrauch.
Und da jedes °C bei einer Luft-WP hilft, wird das ganze bestimmt nicht in die falsche Richtung gehen. Zusätzlich kann man im Sommer die Module kühlen, wobei ich das mal durchgerechnet habe: Man muss ganz schöne Menge da durchblasen, damit das was bringt. Luft ist ein sehr schlechter Wärmeträger und ein kräftiger Lüfter (Rohrlüfter, Schneckenhaus etc) braucht gleich seine paar Hundert Watt. Ohne es gerechnet zu haben: Vermutlich ist so eine kleine Unterstützung für den Naturzug bereits ausreichend um ein paar Grad runterzukommen
Gruß
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von portl » 30.10.2011, 21:24
Schon mal danke für die Antworten.
Ich habe gerade das Glück, dass das Haus komplett saniert wird. Wollte eigentlich ne Sole WP haben, darf aber icht bohren.
Jetzt kamm der Anstoss mit der PV Anlage, natürlich ist es nicht hocheffektiv, aber im Winter zählt jedes Kelvin.
Die Idee mit dem bypass ist sehr gut, danke. Kann man diesen elektronisch, temperaturabhängig steuern?
Gruß Micha
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von Mühli » 30.10.2011, 21:28
Klar kann man das machen. Das sind so Lamellenklappen, an die kann man auch Stellmotoren bauen und natürlich per Temperaturregler schalten lassen. Der Klimaanlagenbauer des Vertrauens hilft da weiter.
Gruß
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