Plus und Minus getrennt verlegen?

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon Solux » 08.11.2011, 23:57

nicht nur quasi ;)
Streufeldverluste.. lenzsche Regel ... kapazitive Wirkung ....Physik ist schon was schönes ^^
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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon onetop0 » 09.11.2011, 05:53

Mir ergibt sich nicht weshalb die Kabel, wenn auch beieinander, räumlich getrennt (getrennte Kanäle) verlegt werden sollten, wo diese doch an den Modulgestellen dicht zusammenliegen und festgestrapst werden.
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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon eggis » 09.11.2011, 11:19

Moin onetop0,
onetop0 hat geschrieben:Mir ergibt sich nicht weshalb die Kabel, wenn auch beieinander, räumlich getrennt (getrennte Kanäle) verlegt werden sollten, wo diese doch an den Modulgestellen dicht zusammenliegen und festgestrapst werden.

ich vermute das hat mit dem Brandschutz zu tun. Wenn bei den Kabeln die Isolierung verschmort ist, dann wäre es besser, wenn die Kabel nicht direkt nebeneinander liegen. :juggle:
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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon Boelckmoeller3 » 09.11.2011, 11:42

Hallo,

irgendwann muss ja auch mal Schluss mit lustig sein, wenn einzelne PV-Leitungen schon doppelt isoliert sind und nah beeinander liegend dann 4 Isolierlagen sich zwischen den Generatorpolen befinden, meine ich, wäre es dann auch aus Brandschutzbetrachtungen heraus gut. Sonst ist fast überall woanders auch nichts gut. :D
Und das Thema "Parallelverlegung" oder auch "paarweise Verlegung" der Pole als Schutz gegen elektromagnetische Strahlungen von Außen und nach Außen wurde auch schon ausführlichst hier im Forum behandelt nach meinen Erinnerungen. Kann alerdings schon da gewesen sein wo die PV-Anlagen-Betreibergemeinde noch deutlich kleiner war. :D
Wenn man das absolut bestmöglichst machen will kann es aber auch sein dass die benötigte PV-Leitungslänge im Generatorfeld stark ansteigt.

Viele Grüße:

Klaus
Zuletzt geändert von Boelckmoeller3 am 09.11.2011, 12:01, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon onetop0 » 09.11.2011, 11:53

@Klaus, sicherlich wurde hier schon fast alles behandelt, es scheint aber so das halt manche Dinge deswegen nicht klarer sein müssen. Ich habe eben nach der Installation festgestellt (beim googlen) das dieses Thema nicht klar ist. Die 2 Kabel meiner kleinen Anlage liegen eben beieinander (und nicht nochmal extra getrennt) durch einen Kanal geschützt am Sparren entlang zum WR. Danke für die Antwort.
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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon Boelckmoeller3 » 09.11.2011, 12:07

Nichts für Ungut onetop0, ist schon lange her hier im Forum.
Hier hab ich mal noch einen der alten Threads dazu gefunden:

wechselrichter-f3/solarkabel-immer-paarweise--t6856.html
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Re: Plus und Minus getrennt verlegen?

Beitragvon P.Voltologe » 09.11.2011, 12:20

Boelckmoeller3 hat geschrieben:Hallo,

irgendwann muss ja auch mal Schluss mit lustig sein, wenn eizelne PV-Leitungen schon doppelt isoliert sind und nah beeinander liegend dann 4 Isolierlagen sich zwischen den Generatorpolen befinden, meine ich wäre es dann auch aus Branschutzbetrachtungen heraus gut. Sonst ist fast überall woanders auch nichts gut. :D
Und das Thema "Parallelverlegung" oder auch "paarweise Verlegung" der Pole als Schutz gegen elektromagnetische Strahlungen von Außen und nach Außen wurde auch schon ausführlichst hier im Forum behandelt nach meinen Erinnerungen. Kann alerdings schon da gewesen sein wo die PV-Anlagen-Betreibergemeinde noch deutlich kleiner war. :D
Wenn man das absolut bestmöglichst machen will kann es aber auch sein dass die benötigte PV-Leitungslänge im Generatorfeld stark ansteigt.

Viele Grüße:

Klaus


Man wird nie einen Schlussstrichen sauber und angemessen ziehen können.
"Nicht klar sein" bedeutet dennoch nicht "Alles ist Richtig".

Allein Kosten stehen zwar am Anfang stets im Vordergrund; sind aber als einzige Maßstab für die richtige Ausführungan an dieser Stelle untauglich.

Der Einzelfall und die dort herschenden Objektgegebenheiten sowie Umfeldbedingungen bestimmen "wann Schluss mit Lustig" ist.

Ja, diese Diskussion taucht alle Monate immer wieder auf und der Irrglaube der meisten Fragenden ist, dass Sie einem Generalrezept mit Universalgültigkeit hinterherhächeln möchten.

Das gibt es nicht! - Es gibt zwar technische Richtlinien und Vorschriften, die einen Mindeststandard beschreiben, dennoch bleibt immer Auslegungsspielraum und Platz für Verantwortungsbewusstsein.

Wenn ein Objekt erhöhte Brandschutzauflagen zu erfüllen hat, dann muss man sich der Problematik widmen und dafür eine Lösung erarbeiten, die in der getrennten Verlegung im Inneren bestehen kann. Wir brauchen die Fachleute mit Sachverstand und einem soliden Fundus an Grundlagen, um die Einzelfälle angemessen zu bewerten und die passende Lösung zu erarbeiten. Deshalb sind mir alle Baumarktlösungen so suspekt, weil man nicht vorhersehen kann, auf welche Fachkunde die Produkte beim Einzelnen fallen.
Natürlich wird im EFH-Bereich 2/3 eine 0815-Installation sein, aber selbst dort ergeben sich oft Fachfragen beim Aufbau und Anschluss, die ein Laie nicht einmal als solche erkennt.
Auf dem Dach ist die Richtschnur, die externen Störeinflüsse zu minimieren, den Strom möglichst Verlustarm zu leiten und Kurzschlüsse zu vermeiden, im Gebäude kann die Abschottung der äußeren (Stör-)Einflüsse Priorität haben, aber auch der Schutz der Bausubstanz selber und/oder die einer ertragssicheren und berührungsgeschützen Installation. Selbst Verfügbarkeit und Netzqualität kann dort ein Auslegungskriterium sein.

Ich möchte nur aufzeigen, dass die Vielschichtigkeit eines Einzelfalles nicht generalisiert und dann auch noch aus der Ferne hier im Forum erschöpfend behandelt werden kann. Wendet euch lieber an Fachleute, die Erfahrung und Fachkenntnis haben und die ins Haus oder zum Objekt kommen.

Grüße
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