Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von gunnar_kaestle » 17.08.2010, 22:47
Photovoltaik in Deutschland: Zu viel des Guten http://www.arrhenius.de/uploads/media/B ... iel_PV.pdfWas bleibt? Ein Cap!
Den Cap kann man immer noch reinhauen, wenn ab 40 GWp der Speicherbedarf wieder anwächst und sich die Anreize zum Eigenverbrauch nicht als wirksam genug gezeigt haben. Bis rund 30-40 GWp wirkt die PV Restlast ausgleichend, erst danach wird es anspruchsvoller, was den Speicherbedarf angeht. Was natürlich jetzt schon wirkt, ist die Kappung der Peak-Load Erträge. Der Merit Order Effekt wird zwar durch PV teuer bezahlt, aber er wirkt auch relativ zielgenau auf die Tagesstunden mit den höheren Strompreisen und einem hohen Gradienten dPreis / dRestlast. Gruß, Gunnar
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von diesonnelacht » 24.08.2010, 16:15
gunnar_kaestle hat geschrieben:Photovoltaik in Deutschland: Zu viel des Guten http://www.arrhenius.de/uploads/media/B ... iel_PV.pdfDen Cap kann man immer noch reinhauen, wenn ab 40 GWp der Speicherbedarf wieder anwächst und sich die Anreize zum Eigenverbrauch nicht als wirksam genug gezeigt haben. Bis rund 30-40 GWp wirkt die PV Restlast ausgleichend, erst danach wird es anspruchsvoller, was den Speicherbedarf angeht.
Ich würde schätzen, das geht auch bis 70 GWp noch ziemlich gut, wenn das Netz entsprechend ertüchtigt wird. In dem Arrhenius-Beitrag werden mal wieder einige Sachen übersehen, u.a.: - PV hat auch in 20 Jahren noch Wert und liefert Strom - PV ist eine dezentrale, in bestehende Gebäude integrierbare Lösung Letzteres wiederum im Zus.hang mit dem Eigenverbrauch. Auf jeden Fall macht PV Sinn, mehr denn je!
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von E_T » 24.08.2010, 22:40
Ich würde schätzen, das geht auch bis 70 GWp noch ziemlich gut, wenn das Netz entsprechend ertüchtigt wird.
Letzteres wiederum im Zus.hang mit dem Eigenverbrauch.
Auf jeden Fall macht PV Sinn, mehr denn je!
Wer soll den die Kosten für die Netzertüchtigung tragen? Wenn 70 GW Photovoltaikstrom im Invest genausoviel kosten wie 70 GW konventionelle Kraftwerke aber nur, über das Jahr gesehen für ca. 10 GW Strom erzeugen, dann muss das erst einmal den Stromkunden verkauft werden. Den Strom zu speichern ist wirtschaftlich und finanziell nicht zu stemmen. Der Eigenverbrauch ändert nichts an der Tatsache, dass für die Nacht (Wintermonate usw.) für die installierte Photovoltaikleistung die gleiche Leistung an konventionellen Kraftwerken vorgehalten werden muss. Gruß E_T
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von diesonnelacht » 25.08.2010, 06:55
E_T hat geschrieben:Wer soll den die Kosten für die Netzertüchtigung tragen?
Wenn 70 GW Photovoltaikstrom im Invest genausoviel kosten wie 70 GW konventionelle Kraftwerke aber nur, über das Jahr gesehen für ca. 10 GW Strom erzeugen, dann muss das erst einmal den Stromkunden verkauft werden.
Das Arrhenius-Papier habe ich mir mal etwas gründlicher angeguckt. Völlig unsäglich; da wird am Anfang behauptet, man müsse sehen, wie man möglichst viel Erneuerbare integriert (man gibt also vor, auf der konstruktiven Seite zu sein), dann wird zwei Seiten einseitig auf PV rumgehackt (rein destruktiv), dann wird ein Deckel vorgeschlagen, ohne diesen auch nur im Geringsten zu erläutern. U.a. wird dort diese beliebte Vergleichsrechnung angestellt, die Du hier zitierst. Dass es aber auch noch Brennstoffkosten und andere Betriebskosten gibt, ist schon klar, oder? Die Argumente sind so gestrig, das ist schon echt traurig. Und die Netzkosten tragen wir alle. Bis 50~70 GWp wird das überschaubar sein.
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von E_T » 01.09.2010, 22:09
Das Arrhenius-Papier habe ich mir mal etwas gründlicher angeguckt. Völlig unsäglich; da wird am Anfang behauptet, man müsse sehen, wie man möglichst viel Erneuerbare integriert (man gibt also vor, auf der konstruktiven Seite zu sein), dann wird zwei Seiten einseitig auf PV rumgehackt (rein destruktiv), dann wird ein Deckel vorgeschlagen, ohne diesen auch nur im Geringsten zu erläutern.
U.a. wird dort diese beliebte Vergleichsrechnung angestellt, die Du hier zitierst. Dass es aber auch noch Brennstoffkosten und andere Betriebskosten gibt, ist schon klar, oder?
Quelle Wikipedia Vergleich mit konventioneller Erzeugung über den Einsatzzeitraum [Bearbeiten] Photovoltaik konkurriert durch ihr Angebotsverhalten direkt mit der konventionellen Mittellast, also überwiegend mit elektrischer Energie aus Steinkohlekraftwerken. Photovoltaik Steinkohle K ernkraft Wind (onshore) Wind (offshore) spez. Investitionskosten in €/kWpeak 3500 860 3250[57] 890[58] 1500 spez. Investitionen in €/kWmittel 29200 1900 3600 4200 3500 jährliche Volllaststunden in h/a 900–1130[59] 4000 8000 1840 3800[60] Ausnutzung der Arbeitsfähigkeit in Prozent (jährliche Volllaststunden / 8760 h pro Jahr)12 % 46 % 91 % 21 % 43 % jährliche Betriebskosten (fix) (bez. Inv.) 0,5 % 4 % 2 % 2 % 2 % Brennstoffkosten + dynamische Betriebskosten in ct/kWh — 3 2 — — http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik
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von diesonnelacht » 02.09.2010, 07:02
Und jetzt? Bitte den der Tabelle folgenden Absatz bei Wikipedia lesen und meinetwegen auch noch hier reinkopieren.
Übrigens muss man für z.B. 70 GWp Photovoltaik keine konventionellen Kraftwerke "vorhalten", andere Erneuerbare tun's auch.
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von gunnar_kaestle » 02.09.2010, 07:25
diesonnelacht hat geschrieben:Übrigens muss man für z.B. 70 GWp Photovoltaik keine konventionellen Kraftwerke "vorhalten", andere Erneuerbare tun's auch.
Wind nutzt in dem Fall wenig, es müssten schon steuerbare Anlagen sein (Speicherwasser, Biogas/masse). Das kann man nicht von heute auf morgen aufbauen und die Potentiale für Wasser und Biomasse sind in Deutschland ebenfalls begrenzt. Bis der Ausbau des Übetragungsnetzes zu den Pumpspeicherpotentialen in Skandinavien und den Alpen abgeschlossen ist, reicht es aber, die bestehenden Kraftwerke (Kohle, Gas) als Reserve vorzuhalten und ggf. durch Ertüchtigungsmaßnahmen noch ein paar Jahre länger zu betreiben - statt neue zu bauen, die die kommenden 40+ Jahre in Betrieb sein wollen. Gruß, Gunnar
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