Lieferengpässe

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Lieferengpässe

Beitragvon matz » 01.10.2007, 13:39

Meine Anlage sollte am 24.09. montiert werden. Jetzt bekommt mein Installateur keine Module. Zum Glück habe ich nichts anbezahlt. Mir fehlt jetzt mindestens ein Monat Einspeisevergütung und den Kredit bediene ich auch schon. Das mit den Lieferengpässen und den gewünschten An- oder Vorauszahlungen bei einer Firma sollte man nach meiner Meinung auf jeden Fall unterlassen. Selbst mit einer Bürgschaft: Finger weg. Ich bekomme dann zwar mein Geld zurück, jedoch habe ich keine Einnahmen und was zählt ist die Rendite. Und die beginnt erst nach der erfogreichen Inbetriebnahme. ALSO ZAHLEN ERST BEI MONTAGEBEGINN.

Und wenn das nicht geht, dann wird nichts installiert.
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Beitragvon P-Z-M » 01.10.2007, 14:09

Hallo matz,

tja die Endkunden Stellen sich das immer so einfach vor.
Nur die PV Branche ist und bleibt nunmal seine eigene.

Wie stellt Ihr euch denn das vor, ohne Vorkasse zu Arbeiten.
Die Installateure müssen auch 100% Vorkasse Leisten, ansonsten gibt es nichts. Und wenn ein Installateur 3-4 etwas Größere Aufträge hat so um die 30 Kwp. Kann er seinen laden gleich wieder zuschliesen, oder glaubst du er kann mal so auf die schnelle 500000€ zwischenfinanzieren.

Ich weiss nun nicht ob er überhaupt keine Module bekommt oder nur im Lieferverzug ist.

Und diese ewige gemecker, wegen "mir fehlt jetzt die Einspeisevergütung und so" geht mir auch auf den Wecker.

Immer das gleiche, zuerst ewig überlegen, und dann am besten gestern Liefern.

Nichts für ungut, aber wie man so schön sagt.
Wie man in den Wald schreit so kommt es heraus.

Grüße Timo
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Beitragvon Zirkon » 01.10.2007, 14:45

Naja, "meine" Firma hatte als Zahlungsbedingung "100% bei Montagebeginn", womit sie effektiv meinte "90% bei Beginn und 10% bei Abnahme". Den Scheck genommen haben sie allerdings erst als die Anlage auf dem Dach war und sich der Zähler drehte, das war sozusagen "100% bei Abnahme". Die Montage dauerte ja auch nur einen Tag.

Geht also doch.

Mit Vorkasse hätte ich auch so meine Bauchschmerzen gehabt.
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Beitragvon egnurg » 01.10.2007, 16:18

hm,
also meine Kunden (keine Solar-Branche) bestehen auf Rechnungszahlung mit 30 Tagen Zahlungsziel. Da gibts keine Vorkasse.

Und das ist für einen 1-Mann-Betrieb auch nicht wirklich toll.

btw.: meine PV-Anlage wurde 100% über KFW finanziert. Das Geld ging nach Fertigstellung direkt von der Bank an den Solateur.
Aber Vorkasse? Noe.
Meine Anlage: www.ingersheim-wetter.de
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Fassade: 4,2kW PV, 23x UpSolar 185W, 2x Solarmax 2000.
Mein Job: www.druckeronkel.de
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Re: Lieferengpässe

Beitragvon JSES » 01.10.2007, 16:20

matz hat geschrieben:Meine Anlage sollte am 24.09. montiert werden. Jetzt bekommt mein Installateur keine Module. Zum Glück habe ich nichts anbezahlt. Mir fehlt jetzt mindestens ein Monat Einspeisevergütung und den Kredit bediene ich auch schon. Das mit den Lieferengpässen und den gewünschten An- oder Vorauszahlungen bei einer Firma sollte man nach meiner Meinung auf jeden Fall unterlassen. Selbst mit einer Bürgschaft: Finger weg. Ich bekomme dann zwar mein Geld zurück, jedoch habe ich keine Einnahmen und was zählt ist die Rendite. Und die beginnt erst nach der erfogreichen Inbetriebnahme. ALSO ZAHLEN ERST BEI MONTAGEBEGINN.

Und wenn das nicht geht, dann wird nichts installiert.


Vollkommen richtig.
Wenn der Installateur am Anfang die Versprechungen macht,dass er Z.B.: in 4Wochen Liefern kann, dann hat er das gefälligst auch einzuhalten.
Über ein paar Tage später, sagt auch keiner was. Aber wenn es auf einmal Wochen oder sogar Montate werden, auf jedenfall die entgangene Einspeisevergütung abziehen.
Gerade bei kleineren Anlagen, soll er doch für die paar hundert Euro vor Gericht gehen.
Und sowieso bei der letzten Zahlung genauso pünktlich sein wie der Solarteur.
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Beitragvon Max » 01.10.2007, 16:22

Hallo,

entschuldige, aber da muss ich PZM einfach nur zustimmen.

Die Argumente, die teilweise angeführt werden wie z.B. eine Firma sei dann wohl nicht die richtige, wenn sie nicht mal eben erst nach der Montage oder Lieferung bezahlt werden kann, sind schlichtweg einfach daneben. Denn dann müssten ja unsere großen Hersteller genauso unfähig und ungeeignet sein.

Die Vorkassenzahlung ist nämlich u.a. auch ein Faktor, um Lieferverzögerungen zu vermeiden, denn die gesamte Lieferkette funktioniert in der PV fast nur so.

Wenn z.B. Fachbetrieb mehrere Angebote an Kunden rausgibt und Kunden dann hin und her und vor und zurück überlegen, sind oftmals schon einige Wochen vergangen und dann auf mal rufen 5 Kunden zugleich an und wollen eine PV Anlage.
Selbstverständlich zu den angegebenen Konditionen im Angebot und sofort.
Ja, das mag der Fachbetrieb dann auch noch alles hinbekommen-aber nun bitte auch noch ohne Vorkasse und Bezahlung am liebsten nach Fertigstellung- So und dann ist es vorbei mit fristgerechter Liefermöglichkeit, denn nun muss der Fachbetrieb Geld für vielleicht mal eben 150 KWp für einige Wochen zwischenfinanzieren.
Super und weitere Geschäfte auch mit Vorkasse zahlungswilliger Kunden sollte er in der Zwischenzeit ablehnen, denn es wäre ja wohl der Hammer, wenn diese Kunden nach Fertigstellung nicht zahlen würden und die Gelder von den Vorkassenkunden dadurch gefährdet wären.

Das heißt dann im Klartext Lähmung von Folgegeschäften, zusätzlicher bürokratischer Aufwand + zusätzlichen Kosten mit 100 % Risiko, denn wenn Anlage erst mal verbaut ,ist möglicherweise nur einer der strahlende Dritte.


Ich glaube nicht, dass dieses Thema unter Warnungen gehört, also ich bitte um Verschiebung.

Viele Grüße
Max
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Beitragvon JSES » 01.10.2007, 16:31

Max hat geschrieben:Hallo,


Die Vorkassenzahlung ist nämlich u.a. auch ein Faktor, um Lieferverzögerungen zu vermeiden, denn die gesamte Lieferkette funktioniert in der PV fast nur so.



Viele Grüße
Max


Einen größeren Unfug hab ich noch nie gehört!!!
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Beitragvon Zirkon » 01.10.2007, 16:36

Also sorry, daß eine Firma in Schwierigkeiten kommt, wenn sie keine Vorkasse nimmt, ist nicht mein Problem. Dann kaufe ich eben woanders wo ich nicht in Vorleistung gehen muß. Ist ja nicht so, daß es keine Konkurrenz gibt.

Ich sollte mal für Wartung und Weiterentwicklung von Software Vorkasse verlangen, da wäre ich ruckzuck vom Markt.
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Beitragvon Max » 01.10.2007, 16:36

An die 4 Buchstaben,

Du musst es ja wissen !!!

Du weißt doch alles !!!

Mein Gott, hast Du im Leben nichts Sinnvolles zu tun !!!
Zuletzt geändert von Max am 01.10.2007, 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Max » 01.10.2007, 16:38

Hallo Zirkon,


gehst Du bei Wartung von Software mit 100 tausenden Euronen in Vorkasse für Deine Kunden-wohl kaum !!!

Viele Grüße
Max
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