Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
Moderator: Mod-Team
von GAST » 23.10.2011, 13:51
HAllo, zur energetischen Armortisationszeit der PV. Hier im Forum ist ein Link zu einer Studie einer Süddeutschen Uni die sich dem "Problem" angenommen hat. Da kam man dann auf 1,xJahre bei Dünnschicht bis zu ~5Jahre bei Monokristallinen Modulen.... Allerdings haben die der Gerechtigkeit halber ohne Metallrecycling gerechnet und wie wir wissen verbraucht gerade Alu enorme Mengen an Energie um vom Bauxit zum Alu zu werden. Bei dem realen Recyclinganteil gerechnet würde man wesentlich kürzere energetische Amortisationszeiten haben. Wenn ich die Studie richtig behalten habe hat man den durchschnitts CO2 Ausstoß je kWh in Deutschland gerechnet, hiesige Chemiewerke haben aber in der Regel eigene KraftWärmeKopplungsanlagen, das heist sie stehen wesentlich besser in der CO2 Bilanz.... gruß Jörg PS: Wenn er es dann immer noch nicht einsieht, dann frag ihn mal ob er weis nach wievielen Jahren sich ein Standart Kraftwerk eines EVU energetisch rechnet Nie, die Bilanz wird mit jeder erzugten kWh schlechter  , die von PV immer besser 
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !! Zitat von eggis!!
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von Südostdach » 23.10.2011, 14:15
Stefan77 hat geschrieben:Neid, kann ich mir kaum vorstellen. Es ist beim "stänkerer" ein Süddach vorhanden, und viel Eigenkapital zur realisierung von PV ist auch nicht nötig.
M.E. ist es weniger finanzieller Neid, eher Neid, daß es jemand anders schafft seinen Hintern hoch zu bekommen, er nicht. Oder daß der Andere wohl etwas kapiert hat (z.B. die Funktion), was ihm ein Buch mit sieben Siegel ist. Bei vielen Leuten herrscht einfach jede Menge Unsicherheit, viele benötigen Jahre um sich für irgendetwas entscheiden zu können. Wenn jemand etwas hat, was der Andere nicht hat, muß der Andere in unserer Neidgesellschaft einfach das, was das Gegenüber hat, eben madig machen, dann fühlt er sich besser. Die Leute können sich auch gar nicht vorstellen, wie viel Strom von solch einem Dach produziert werden kann. Sieht man ja auch an Deinem Beispiel, kommt doch wohl kaum jemand auf die Idee, daß die Herstellung eines Moduls Tausende kwhs benötigt. Grüße Südostdach
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von Stefan77 » 28.03.2012, 18:47
Junge junge.... Besagter Nachbar ( X )hat heute wieder alles gegeben und PV schlechtgeredet... Ein anderer Nachbar (Laie, wenig Ahnung) möchte sich nun ein Angebot für eine PV Anlage machen lassen. Auch wegen seinem hohen Stromverbrauch wohl. In Verbindung mit Eigenverbrach ja eine gute Sache. Als X das hörte ging es dann los. Lohnt sich alles gar nicht... Lohnt sich höchsten bei riesen Anlagen.. Wie kann mann sein Dach sooo verschandeln... Würde ich nie machen.... ( X wollte mir auch mal weiss machen das eine PV Anlage in der Herstellung mehr Strom braucht als sie jemals produzieren kann  ....) Ich stand leider nicht dabei, habe es so zugetragen bekommen und das Gespräch von weitem gesehen. Boahhh, ich könnte brechen, echt. Das schlimme finde ich das mein Nachber der PV realisieren möchte bestimmt nun total verunsichert ist. Morgen dann mal "Pro PV" sprechen und hoffen das mein Nachbar den Dünnschiss nicht ernst nimmt. Mal sehen... Gruss Stefan
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von modila » 28.03.2012, 19:32
..,arbeiten müsst ihr aber auch noch hin u. wieder,...ODER !!??
mfg
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von Stefan77 » 28.03.2012, 19:38
Ja klar.
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von _michael_ » 28.03.2012, 21:12
Hi,
solche Miesmacher hatte ich auf der Messe auch vor einigen Tagen. Wenn man dann mit Fakten als Gegenargumenten kommt, kommen nur Standardsätze ala "Ach hör doch auf! Du willst doch nur verkaufen!" und weg waren sie.
Wir hatten auch einen Speicher da stehen. Am geilsten fand ich immer die Frage "Ist das denn schon ausgereift?" oder Aussagen wie "Das ist doch alles neu, das kann doch noch garnicht richtig funktionieren!". Ihr könnt euch garnicht vorstellen, wie oft ich kurz davor war zu sagen "Ja, dieses Akku Zeuchs ist so neu und modern, da brauchts sicher noch ein paar Jahre bis sich das etabliert, Sie haben recht. Brauchen Sie noch Streichhölzer für Ihre Kerzen zuhause?" ...
Manche sind einfach resistent gegen Fakten und glauben nur dass, was sie am Stammtisch hören oder fallen auf RöRö und Co. rein. Traurig aber wahr.
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von Andholz » 28.03.2012, 21:17
Hallo! Mein Nachbar hat mir prophezeit, dass unser Haus bis auf die Grundmauern niederbrennen wird. Denn die Feuerwehr löscht keine Dächer mit PV- Anlagen..... Gruß Andholz
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von _michael_ » 28.03.2012, 21:26
Andholz hat geschrieben:Hallo! Mein Nachbar hat mir prophezeit, dass unser Haus bis auf die Grundmauern niederbrennen wird. Denn die Feuerwehr löscht keine Dächer mit PV- Anlagen..... Gruß Andholz
Das stimmt sogar. Viele Wehren löschen nicht / nicht mehr "richtig", sondern schützen z.B. nur andere Häuser drum herum. Man hat Angst, nen Stromschlag zu kassieren, zu einem Teil mag das berechtigt sein. Aber diese Feuerwehr Diskussion ist mühsig und gibt hier auch einen längeren Thread dazu hier im Forum bzw. sogar mehrere. Was ich hier seltsam finde, dass PV Betreiber einen Art "Feuerwehrschalter" wünschen, wie bei einer BMZ, bei der man einfach den Strom abschaltet. Aber die DC Kabel gehen trotzdem bis zum Wechselrichter (evtl. im Keller) und könnten gewässert werden und ggf. beschädigt sein. Ergo bringts relativ wenig. Es wäre jedoch eigentlich einfach, hier sinnvolle Lösungen einzubringen, aber die Modulhersteller wollen es nicht hören, man könnte ja ggf. 1-3 USD weniger verdienen. Hatte da schon längere Gespräche mit Modulherstellern. Achja, Innovationsstandort Deutschland *lach*
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von wesozell » 28.03.2012, 21:37
@ Stefan77 wenn wieder mal so ein Schlaumeier kommt, und behauptet,dass für die Herstellung einer Solaranlage mehr Energie benötigt wird, als sie je produziert, dann mach im doch mal folgende Rechnung auf. Wenn im Pförtnerhaus eines Atomendlagers nur eine 100Watt Glühbirne leuchtet, dann sind das in 100000 Jahren immerhin 87,6GWh. Dafür muß ein Atomkraftwerk fast vier Tage arbeiten So begreifen die Leute vielleicht endlich, was hier gerade geschieht , denn nur mit solchen Vergleichsrechnungen kann man als Mensch solche Zeiträume greifbar machen 
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von buergersolar » 29.03.2012, 08:30
wesozell hat geschrieben:@ Stefan77 wenn wieder mal so ein Schlaumeier kommt, und behauptet,dass für die Herstellung einer Solaranlage mehr Energie benötigt wird, als sie je produziert, dann mach im doch mal folgende Rechnung auf. Wenn im Pförtnerhaus eines Atomendlagers nur eine 100Watt Glühbirne leuchtet, dann sind das in 100000 Jahren immerhin 87,6GWh. Dafür muß ein Atomkraftwerk fast vier Tage arbeiten So begreifen die Leute vielleicht endlich, was hier gerade geschieht , denn nur mit solchen Vergleichsrechnungen kann man als Mensch solche Zeiträume greifbar machen 
Viel besser finde ich den Vergleich mit einem Kohlekraftwerk: Bei der PV wird für die Herstellung Energie benötigt, danach nicht mehr (Sonne ist sowieso da). Nach 5 Jahren ist die benötigte Energie wieder drin und ab da kommt nur noch Energie raus. -> Energiebilanz positiv. Beim Kohlekraftwerk werden Unmengen Zement und Stahl benötigt. Riesen Energieaufwand. Und dann kommt nicht mal von alleine Strom raus, sondern für jede kWh Strom müssen 3 kWh Kohle reingeschmissen werden. Die Energiebilanz wird NIE positiv. Das Beispiel war oben schonmal, ich weiß, aber es trifft einfach den Nagel auf den Kopf. Sonnige Grüße
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