Ich habe keine Ahnung von der Materie ;-)

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

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Ich habe keine Ahnung von der Materie ;-)

Beitragvon Landhaus » 02.11.2007, 22:49

Hallo User,

ich bin Neu hier und will gleich weng rumnerven ;-)

Meine Freundin und Ich haben vor in nächster Zeit zu Bauen. Wenn wir Bauen haben wir uns vorgenommen so zu Bauen, das wir hinterher unabhängig von Energieanbietern sind was die Energieversorgung angeht.

Heizung erledigen wir anhand von Erdwärme ist schon sicher und strom wollte ich via PV machen. Jetzt ist die Frage was sich Lohnt und was Irrsinn ist.

Ich habe momentan in meier Wohnung einen Jahresverbrauch von 1100kwh.

Also möchte ich fürs Haus eine Stromerzeugung von min. 2000kwh/Jahr. Denn dann könnte ich meinen notwendigen Strom verbrauchen und das was über bleibt verkaufen oder???wie handhabt ihr das. erzeugt ihr nur nen teil eures stromes oder auch alles???

Es wäre schön wenn ihr mir da weng Preise und sowas nennen könntet. Ich möchte ersteinmal richtwerte wissen. Das wäre super nett.

Was auch net schlecht wäre ma zu erklären wie das mit dem einspeisen und so funktioniert.

Ich weiß es gibt für manches hier erwähntes foren aber ich wollte nicht über all ein thema reinschreiben. ich bitte um verständnis für den neuen ;-)

Danke euch im voraus :D
Landhaus
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Beitragvon luckshome » 02.11.2007, 23:03

Sofern bei Deiner Baufinanfierung ncoh Platz für eine PV- Anlage ist solltest Du ca. 3 Kw/p installieren. Das Kostet ca. pro Kw/p ca. 4.000 bis 4.500 € pro Kw/p entsprechend ca. 12.000 bis 14.000 € (ca. Netto). Den erzeugten Stom wirst Du entsprechend der EEG sicherlich verkaufen wollen, denn Du bekommst im Moment 49.6 Cent pro w/h und zahlst bei Deinem Stromanbieter einen Bruchteil für den Strom den Du benötigst. Den Strom direkt zu nutzen mach aus diesen Gründen natürlich keinen Sinn.

Aber nichts desto trotz solltest Du die Idee mit der PV realisieren, denn nach 20 Jahren wirst Du dann den Strom selber nutzen, vieleicht auch vorher...kommt drauf an was die Strompreise machen.



Schöne Grüsse aus dem (nicht sonnigen) oldenburg

Heinz
29,90Kw/p + 22,0kw/p + 24,0 kw/p + 23,4 kw/p + 43,17 kw/p + 32,11 kw/p + 63 kw/p + 72,90 + 346,80+ 23,90 + 12,42 + 280/2 + 500 / 2 + 501/3 + 232 /3 = 1.326,93 kw/p bestehend aus KC130GTH-2 , KC 200 GTH-2, FS,Trina Solar, Canadian Solar
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Beitragvon Elektro und Umwelt » 02.11.2007, 23:13

Sorry Heinz,

kurze Verbesserung es sind 49,21 Cent/kWh. :wink:
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Beitragvon luckshome » 02.11.2007, 23:16

:D
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Beitragvon boese » 02.11.2007, 23:19

@luckshome:

Wie kommst Du ausgerechnet auf 3 kWp? Als Mindestgröße ließe ich das ja gelten, aber als Größenempfehlung eher nicht ...

Was wir wissen müssten ist, wie groß das Dach werden wird, welche Neigung es hat, wie es zur Südrichtung steht, ob es eine Gaube haben wird, ob es andere Verschattungsprobleme geben könnte (durch Stromleitungen o.ä.), wann das Haus fertig werden soll, welche finanziellen Möglichkeiten gegeben sind etc. pp. ...
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Beitragvon LumpiStefan » 02.11.2007, 23:22

Auch ich will hier mal meinen Senf dazu abgeben.
Deine Vorstellung komplett unabhängig zu sein und irgendwie auch was für die Umwelt zu machen ist sehr lobenswert.
Allerdings gibt es in Bezug auf Strom einen kleinen Nachteil. In den Privathaushalten ist es meist so, das der meiste Strom gebraucht wird, wenn Du keinen erzeugst. Nämlich dann, wenn es Nacht ist. Insofern fällt es schwer Dich selbst mit Strom zu versorgen. Genau so blöd verhält es sich auch mit den Jahreszeiten. Da wo man mehr Strom benötigt (Winter) ist die Ausbeute ziemlich schlecht.
Man kann zwar die gewonnene Energie in Akkus zwischenspeichern, allerdings ist hier eine weitere Komponente vorhanden, die einen sehr schlechten Wirkungsgrad hat. Außerdem brauchst Du genügend Platz um die Akkus zu lagern.
Würde Dir empfehlen so wie es die meisten machen, den erzeugten Strom einzuspeisen und so wenn man es schönrechnet, den Geldbetrag + Mehrgeld einzunehmen, den Du sonst an Strom verbrauchst. Sollte der Strompreis tatsächlich mal über der Einspeisevergütung liegen, kann man immer noch zuerst den eigen produzierten Strom verbrauchen, bzw. vielleicht ist bis dato die Technik so weit, das man Energie gut speichern kann....

Stefan
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Willst du mir was gutes tun... --> http://www.stefan-bauer.net/daten/spende/
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Beitragvon luckshome » 02.11.2007, 23:25

Eine ca. 3 Kw/p Anlage würde ausreichen um eine durchnittlichen 3 Personen - Haushalt mit Strom zu versorgen.
Eine reine Annahme.
Natürlich muss Dachneigung, Lage des Daches (plz) sowie Größe des Daches auch in Berechnung miteinfließen.

Heinz 8)
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Re: Ich habe keine Ahnung von der Materie ;-)

Beitragvon PhotonenSammler » 02.11.2007, 23:27

Hallo Landhaus,

willkommen hier im Forum !

So, wie Du Dir das alles vorstellst, funktioniert das nur theoretisch.
Z.B. bist Du sicher arbeiten, wenn die PV-Anlage den Strom produziert, den Du gern abends verbrauchen würdest.
Dafür gibt es Anlagen im sogenannten Inselbetrieb. Diese haben aber bei vertertbaren Kosten bei weitem nicht die Speichermöglichkeit, die Du benötigen würdest, um ein Einfamilienhaus auch bei Dunkelheit "am Laufen" zu halten.

Eine ganz "normale" PV-Anlage, wie sie die meisten Mitglieder dieses Forums hier haben, speist ihre produzierte Energie in das öffentliche Stromnetz ein. Es gibt keine Möglichkeit der Speicherung der Energie.
Für die eingespeiste Ernergie erhältst Du vom Energieversorger bzw. Netzbetreiber eine Vergütung.
Da es das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) gibt, ist diese ein vielfaches höher als der Preis, den Du für den Strom zu zahlen hast, den Du vom selben Energieversorger wieder beziehst.
Bei den hohen Preisen, die PV-Anlagen zur Zeit leider haben, würdest Du die Investitionskosten anders gar nicht wieder erwirtschaften können (siehe hier http://www.solaraccess.de/landwirte/ein ... gutung.php).

Für die Bauplanung empfehle ich Dir, die Dachfläche des Hauses so gut wie möglich nach Süden auszurichten und auf diesem Dach auch keine SAT-Antennen, Schornsteine usw. vorzusehen (Fenster werden sich ja nicht vermeiden lassen). Je größer diese freie Fläche dann ist, um so mehr Solarmodule kannst Du unterbringen und damit dann eine höhere Leistung Deiner zukünftigen Anlage realisieren.

Auf dieser Fläche werden dann die Solarmodule installiert (Fotos gibts hier im Forum genügend). Der von den Modulen produzierte Strom wird einem Wechselrichter zugeführt, der an einer günstigen Stelle bei Dir im Haus (oder Keller) hängt. Dieser erzeugt aus dem Gleichstrom der Module die Wechselspannung von ca. 230V, die dann über einen Stromzähler in das Netz Deines Energieversorgers eingespeist wird. Vom Energieversorger bekommst Du dann diese eingespeiste Energie bezahlt.
Das hat nichts mit der Energie zu tun, die Du über Deinen anderen Stromzähler verbrauchst.

Ich hoffe, hier ein wenig zur Aufklärung beigetragen zu haben.
Bei weiteren Fragen steht Dir das Forum gern zur Verfügung.

Gruß
Jörg
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Beitragvon Landhaus » 02.11.2007, 23:28

Okay, das hilft mir doch schon weng weiter.

Also ist es generell am sinnvollsten den Strom, den meine PV erzeugt komplett einzuspeisen und meinen Strom "normal" zu beziehen? Richtig verstanden nehm ich an?! ;-)

Also ich dachte sowas im Bereich bis 15000€, das wäre ohne große schmerzen noch zu verkraften. Zumal es ohnehin ja KfW geföerdert wird oder??

Das Dach hat eine Neigung von 45°. Es befinden sich auf jeder seite zwei kleine Gauben. Ich weiß das auf der eien Dachseite fast den ganzen Tag Sonne ist oder wäre. Die grundfläche vom haus beträgt 110qm. weis grad nicht wieviel fläche das dach dann hat.

Schatten könnte nur ein Baum werfen und der wird gefällt ;-) sonst passt des haus ne hin :lol:

...soviel nochmal von mir...
Landhaus
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Beitragvon luckshome » 02.11.2007, 23:33

@ Landhaus
Um genau sagen zu können ob Dein optiaml für eine PV ist bräuchten wir sicherlich mehr Angaben, aber sinnvoll ist es auf jeden Fall.

Den Strom einzuspeisen und den Stromverbrauch zuzukaufen ist sicherlich die "Beste Lösung". Und für Deine 15.000 kannste schon was ordenliches bekommen.

8) Heinz
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