Annahmen: 2007: 3GWp installierte Leistung
Zubau 2008: 1GWp
Anstieg des Zubaus: 20% pro Jahr (Wachstum der PV Branche war eher 30-40% die letzten Jahre)
Vergütung nach EEG, -6% pro Jahr
Wert des PV Stroms: 10ct/kWh
Wertsteigerung des PV-Stroms +2,5% pro Jahr
gesamter Stromverbrauch: 600TWh/a
Steigerung des gesamten Stromverbrauchs: +0,5% im Jahr
Ignoriert habe ich den Wegfall alter EEG Anlagen ab 2004, das würde aber die Durchschnittsvergütung sogar noch etwas senken.
Zum "Wert" von PV Strom.
Aus Sicht des Verbrauchers: haushaltsstrom kostet 19ct/kWh, aber ein Teil des PV Stroms wäre bei Eigenverbrauch Überschuss und dann nicht oder nur für weniger Wert (z.B. Warmwasserbereitung für 6ct/kWh) nutzbar.
Aus Sicht des Stromerzeugers: PV Strom substituiert im wesentlichen Spitzenlaststrom, es fallen außerdem geringere Kosten für Netznutzung und ggfls auch CO2 Zertifikate an.
Strom wird wahrscheinlich (sowohl auf Erzeuger als auch Verbraucherseite) stärker als 2,5% pro Jahr steigen, allerdings steigt auch der Aufwand mit zunehmendem Anteil an PV Strom im Netz, was den Wert wieder verringert.
Wer mit den Annahmen nicht zufrieden ist kann mir ja seine Meinung nennen, dann rechne ichs mit denen durch.
Für 2030 erhält man so Kosten für PV Strom von 55Mrd. € pro Jahr für PV Strom.
Allerdings bei einem Anteil von PV Strom von 48% und Kosten pro kWh, die bis 2030 sogar im negativen Bereich liegen würden. So um 2024 herum ist aber kurzzeitig ein Maximum von ca. 1,4ct/kWh zu bezahlen. Meiner Ansicht nach wäre das aber zu verkraften...
So kann man also z.B. "55Mrd. € pro Jahr für Solarstrom!" auch betrachten...
mfg
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