Grundsatzfragen - Netzeinspeisung will ich nicht

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

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Beitragvon ChristophB » 08.11.2007, 10:49

Dabei werden die dezentral erzeugten erneuerbaren Energien gar nicht weit transportiert. Also geringe Leitungsverluste, keine Belastung der Fernleitungen.

Außerdem betragen die Mehrkosten gerade mal 0,2 ct, aber wenn man das schönrechnen will geht das natürlich. Ich sehe das ja in meinem Umfeld. Die angeblichen Experten, die natürlich gegen EEG sind fahren genau auf solche Rechnungen voll drauf ab. Dabei haben die nur nicht die Kohle, um sie auf diese Weise zu investieren oder wollen einfach nur nicht das Risiko tragen. Ich sage dann immer: Es steht jedem frei, sich eine Anlage auf das Dach zu montieren und davon zu profitieren. Irgendwer muß ja mal den Anfang machen, damit sich das ganze irgendwann auch mal rentiert auch ohne Subvention. Ich trage damit das wirtschaftliche Risiko und wenn jeder Betreiber nur drauflegen würde, würde es keiner machen.

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Beitragvon Mickel » 08.11.2007, 14:29

@I-V

Mal eine wissenschaftliche Antwort auf die BMU-Propaganda:

Anmerkungen zur aktuellen Diskussion zum Merit-Order Effekt der erneuerbaren Energien (http://www.ewi.uni-koeln.de/fileadmin/user/WPs/ewiwp0703.pdf).

Hintergrund: Das BMU behauptet, dass die EE verhindert, dass zuviele Spitzenlastkraftwerke hochgefahren werden und somit Geld gespart wird.


Anmerkung: bin nicht gegen die PV/EE, aber was der Gabriel und seine Untergebenen so für einen Unsinn verbreiten :roll:
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Beitragvon pv-jr » 09.11.2007, 16:45

Zehsar hat geschrieben:Zurück lehnen aber auch, wenn man zwar Strom verkaufen will, aber aus politischen Gründen nicht darf. Siehe Brunsbüttel und Krümmel:
Wann die Reaktoren wieder ans Netz gingen, sei noch völlig offen, betonte die für Reaktorsicherheit zuständige schleswig-holsteinische Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD), trotz von Experten bescheinigtem guten Zustand.
Die Kraftwerke dürfen offensichtlich nicht ans Netz.



Sorry, muss noch mal zurückkommen.

War der Zustand des AKW (oder der Experten) wohl doch nicht so gut.

http://www.pr-inside.com/de/erneut-riss ... 290912.htm
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Beitragvon Zehsar » 10.11.2007, 14:53

Macht langsam keinen Spaß mehr hier.

Bei aller offensichtlicher Profitgeilheit der Stromlobbyisten und der Kraftwerkseigentümer dem Kraftwerkspersonal und den Spezialisten und Experten vor Ort Unfähigkeit, Gefahrverniedlichung oder gar Risikoaversität zu unterstellen ist schon ein starkes Stück.

Die Meldung im Link enthält nichts, aber auch gar nichts, was die Schlussfolgerung zuließe, dass eine potentielle oder latente Gefahr für den weiteren Betrieb bestehe.
Weder ist aufgeführt, um was für Steuerleitungen es sich handelt, noch welche Funktion oder Bedeutung sie haben. Außerdem bedeutet dieser Riss (Singular! Nicht Plural, wie in der Meldung) nicht zwingend eine permanente Havariewahrscheinlichkeit.
Die Prüfung der Steuerleitungen erfolgte nicht etwa durch die Behörde selber, sondern sie ist Bestandteil einer angewiesenen vorgezogenen Routineuntersuchung. Wenn im Fehlerfall die anderen Leitungen nun auch geprüft werden ist, dies eine normale Folge, ebenso die anschließenden Maßnahmen.

Sie bedürfen nur in den Medien einer besonderen Würdigung:
Erneut Risse im Atomkraftwerk Krümmel entdeckt

Für den Leser dieser Überschrift liest sich das so,
als wäre die ganze Hütte vom Zaun bis zum Reaktorgefäß marode
und fiele gleich auseinander oder in sich zusammen.


Offensichtlich meinen Politiker, dass es besser ist gegeneinander zu arbeiten, als gemeinsam das ohne Zweifel vorhandene Risiko zu vermindern.
Diese Aktion ist nur geeignet meinen weiter oben geäußerten Verdacht zu erhärten, besonders wenn falsche Dübel oder tropfende Wasserhähne zur potenziellen Betriebsgefährdung oder zum Sicherheitsrisiko hochstilisiert werden.
Wer hat davon einen Nutzen?

bye
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Beitragvon HResa » 15.11.2007, 21:34

phenning hat geschrieben:Wie schon an anderer Stelle gesagt, prognostiziere ich der Kernenergie eine große Zukunft. Und zwar innerhalb der nächsten 20 Jahre mit Brütern, und etwa 50 Jahre in der Zukunft mit Fusionsreaktoren.


Welche denn?

Die als "in Bau" immer wieder genannten AKW in der Welt werden zu 90% schon seit 35 Jahren gebaut.
In den letzten Jahren wurde nur ganz vereinzelt AKWs in Betrieb genommen. Und diese wurden von allen westeuropäischen Spezialisten als "veraltet" betrachtet.
Ein Teil basiert noch auf Entwürfen, die in Tscheronbyl ihre Wirksamkeit gezeigt haben.


Atomkraft in der heute eingesetzten Form, als Brüter oder nicht, ist nicht der Weg der Welt.

Uran, dass für AKWs verwendet werden kann ist in den letzten Jahren im preis schneller und stärker gestiegen wie Öl

In Japan haben die das größe AKW der Welt seit dem letzten Erdbeben, bei dem es schwer beschädigt wurde, immer noch nicht wieder eingeschaltet. Obwohl das schon längere Zeit her ist.

Die deutschen, übrigens alle, AKWs dürfen zur Zeit nur durch eine Sondergenehmigung, entgegen dem gültigen Atomgesetz betrieben werden. Denn keines dieser Kraftwerke hat die vorgeschriebene verbunkerte Notleitwarte.

Und wie das mit den vorhandenen ist, hat man ja letzten bei Krümmel gesehen.

Obwohl die eine eigene Strom- und Luftversorgung haben müsste, die ein Eindringen von Rauchgasen verhindern und einen störungelosen Betrieb der Leitwarte sicherstellen muss, war beides nicht gegeben.

Müssten die Betreiber die Kraftwerke neu zulassen, wäre kein einziges auch nur durch die erste Prüfung gekommen.

Die deutschen AKWs sind weltweit mit die anfälligsten.

Atomkraft hat, so wie es im Moment angepriesen hat, wirklich Zukunft.

Wie wurde in den 70er und 80ern immer gesagt:

Atomkraft ist sicher - Todsicher

(und es hat in den letzten 30 Jahren kein an einer anderen Verwendung auch nur geforscht)

---

Ach ja:
Die Atomforschung wurde zum allergrößten Teil durch den Staat bezahlt. Sogar das Ministerium hatte "Atomenergie" im Namen.
(von wegen keine Steuergelder und so)
Hanjörg Resa

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http://www.sonnenertrag.eu/de/berlin/hresa/3166/3103.html
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