Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon bskf » 02.03.2012, 09:05

open source energy hat geschrieben:Wenn wir es schaffen großflächig 1.300-1.400€ im kleineren und 1.000-1.200€ im größeren EInheiten hinzubekommen, mach ich mir keine Sorgen mehr um meine Zukunft.


Weiterhin ist es notwendig, die ganze Bürokratie rund um PV abzubauen, das senkt den (gefühlten) Gesamtaufwand für den typischen EFH-Betreiber mehr als eine Anlagenpreisreduzierung um 100,- €/kwp. Weg mit dem Unternehmerstatus, her mit Net-Metering.

Hallo Verbände, wer von Euch setzt sich dafür ein? Ansätze und Ideen zur Umsetzung finden sich allein hier im Forum genug.

Grüße

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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon open source energy » 02.03.2012, 09:05

FrankTorsten hat geschrieben:Die inzwischen dringend nötige Aufschlüsselung in die drei Kostenanteile Solarzellen, Zubehör und "Manpower" dürfte dir wohl nur gelingen, wenn du ein paar Solarinstallationsfirmen findest, die dir ein paar Kopien ihrer gestellten Rechnungen aus den letzten Jahren zuschicken.
Im Netz wirst du dazu so gut wie keine näheren Informationen finden. Hatte mich vor einer Weile auch mal auf die Suche begeben - aber mehr als ein paar sehr allgemeine Zahlen sind da kaum zu finden.


Das ist nicht nötig, es geht um den Turnkey Preis 1kWp. Wie sich der zusammensetzt ist fast egal. Gerade hier braucht es noch einige Innovationen, die man aber nicht vorhersehen kann.

Wir haben viel gemacht um die BOS zu drücken und wir haben schon die nächste Ideen. Zudem sind die verschiedenen Dacharten mittlerweile sig. entscheidend zu welchem Preis man bauen kann. Die Absturzmaßnahmen und auch die E-Anschlussarbeiten machen den Kohl mittlerweile auch fett!

Anlagenpreise werden immer individueller mit sinkenden PV Basissystemperisen.
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon open source energy » 02.03.2012, 09:16

bskf hat geschrieben:
open source energy hat geschrieben:Wenn wir es schaffen großflächig 1.300-1.400€ im kleineren und 1.000-1.200€ im größeren EInheiten hinzubekommen, mach ich mir keine Sorgen mehr um meine Zukunft.


Weiterhin ist es notwendig, die ganze Bürokratie rund um PV abzubauen, das senkt den (gefühlten) Gesamtaufwand für den typischen EFH-Betreiber mehr als eine Anlagenpreisreduzierung um 100,- €/kwp. Weg mit dem Unternehmerstatus, her mit Net-Metering.

Hallo Verbände, wer von Euch setzt sich dafür ein? Ansätze und Ideen zur Umsetzung finden sich allein hier im Forum genug.

Grüße

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WIe bitte? Wenn man kein Unternehmer ist kostet die Anlage mal locker 19% mehr...

Die Bürokratie um Bafög zu beantragen ist ca. 500x so hoch wie die für einen PV Betreiber... Jetzt mal den Ball flach halten... Schon mal den Wisch gesehen um eine Vereinsförderung für Ihr Kind zu bekommen, welche eine alleinerziehende Mutter mit Hatz IV ausfüllen muss.
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon Frank Busse » 02.03.2012, 09:41

open source energy hat geschrieben:
El Largo hat geschrieben:dann liegen also die Kosten für eine Kleinstanlage bei rund 2000,--/kWp

Unter uns... für 2.000€ fahr ich auch 1500km bei größer 10kWp...

Und wie sieht es bei den von El Largo angesprochenen "Kleinstanlagen" (< 5 kWp) aus?
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon FrankTorsten » 02.03.2012, 09:52

open source energy hat geschrieben:
Wir haben viel gemacht um die BOS zu drücken und wir haben schon die nächste Ideen. Zudem sind die verschiedenen Dacharten mittlerweile sig. entscheidend zu welchem Preis man bauen kann. Die Absturzmaßnahmen und auch die E-Anschlussarbeiten machen den Kohl mittlerweile auch fett!

Anlagenpreise werden immer individueller mit sinkenden PV Basissystemperisen.


Das wird aber nicht reichen, denke ich mal.
Verstehe das jetzt bitte nicht als Kritik. Eine Zitrone kann man eben nur bis zu einem bestimmten Grad ausquetschen - das kann man dann aber der Zitrone schlecht zum Vorwurf machen :wink:

Aber inzwischen ist (nach dem jetzigen Bausystem) ja nun abzusehen, wo die Preiskurve ungefähr auslaufen wird.
Solarzellen werden irgendwo bei Kampfpreisen von 300 bis 400 Euro je kWp enden.
Die Aufstell/Anbindungskosten (nach dem jetzigen System!) kann ich mir SEHR schwer vorstellen, dass die unter 400/450 Euro gedrückt werden können. (???)

Ende der Fahnenstange sehe ich also irgendwo bei 800/850 Euro je kWp - mit rund 60/70% Preisanteil für die Nebenkosten.

Und da muss man dann eben überlegen: Ist das dann billig genug, oder braucht man eine komplett "andere Technik".

Könnte mir z.B. vorstellen, dass in ein paar Jahren "Solarzellen" wie Dachpappenrollen einfach nur großflächig irgendwo verklebt werden. Die haben dann zwar von Hause aus erstmal einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad - aber eben den großen Vorteil, dass die ganzen Nebenkosten vielleicht nur bei 100 oder 150 Euro je kWp liegen.
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon Frank Busse » 02.03.2012, 10:03

FrankTorsten hat geschrieben:Aufschlüsselung in die drei Kostenanteile Solarzellen, Zubehör und "Manpower" dürfte dir wohl nur gelingen, wenn du ein paar Solarinstallationsfirmen findest, die dir ein paar Kopien ihrer gestellten Rechnungen aus den letzten Jahren zuschicken.

Bei aller Liebe für die PV und für die Solartöre: Nein, das reicht nicht. Kein wirtschaftlich vernünftig denkender Kaufmann wird auf Anfrage eines Dritten seine teuersten Angebote vorzeigen. Das Bild aus einer solchen Umfrage wäre mit derselben Vorsicht zu genießen wie die BSW-Statistik.

Wenn wir tatsächlich irgendwann sachlich - also nicht auf dem "Zahnarzt zockt HartzIV-Empfänger ab"-Niveau! - über Anlagenkosten und -renditen (das wäre mein eigentliches Thema) sprechen wollen, dann kommt nur eine Umfrage bei den Anlagenbetreibern in Betracht.

FrankTorsten hat geschrieben:Als "Hilfskrücke" könnte man vielleicht 1/3 bis 1/4 der Kostensenkungen bei den Solarzellen als Kostensenkung für die Montage/Elektrik/Anschlusskosten nehmen.

Vielen Dank für den ersten Ansatz. Was mir darin fehlt ist allerdings eine Berücksichtigung der Anlagentypen und -größen - im Sinne der von Dir oben geforderten Aufschlüsselung.
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Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon Elektron » 02.03.2012, 10:14

Hallo

Das PV-Forum erstellt einen monatlichen Preismonitor auf Endkundenniveau auf der Basis der im Forum eingestellte Angebote. Das geschiet in Zusammenarbeit mit Eupd Reserach in Bonn.
Im Forum haben wir bis vor kurzem einfache quartalsberichte veröffentlich. Bin nur gerade in Staffelstein und kann nur kurz Antworten.

Gruß Elektron
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon caro-es » 02.03.2012, 10:17

open source energy hat geschrieben:
Wenn wir es schaffen großflächig 1.300-1.400€ im kleineren und 1.000-1.200€ im größeren EInheiten hinzubekommen, mach ich mir keine Sorgen mehr um meine Zukunft.

Wichtig ist nun, dass gerade der SFV und BSW die gute Lage der PV erkennt und dies auch nach draußen trägt. Mit ständigem heulen wird gar nichts passieren.

Wir brauchen mind8GWp im Jahr und dazu müssen alle Rahmen passen

=> weiterhin Abnahmeverpflichtung des Stroms
=> Bereitstellung eines wirtschaftlichen Verknüpfungspunkt
=> Öffnen der Netze zur eignen Vermarktung auch an Nachbarn und CO

Die Zeit in der ein Betreiber einer PV Anlage mit der Einholung von drei Angeboten und dem Treffen einer Kaufentscheidung quasi für 20 Jahr seinen Hauptteil als Unternehmer getan hat sind vorbei. Das heißt aber nicht, dass daher PV nicht mehr lohnend ist.

Um die Energiewende zu schaffen baruchen wir 8GWp und einen PV Storage! Los geht'S


da stimme ich Dir zu! nur wissen wir beide das diese Preise in den nächsten Monaten nicht zu machen sind....
Es sei denn man ist so groß aufgestellt und hat genug Kapital in der Hinterhand um das Geld zu verbrennen wenn man diese Preise geht......das hat aber nichts mehr mit nachhaltigem Wirtschaften bzw. überhaupt mit Wirtschaften zu tun....
Die Modulhersteller "bluten" schon länger...wie lange können die so einen Kurs fahren? :juggle:

Kostenreduktion sehe ich definitiv bei den WR.
Es gab vor längerer Zeit mal ein Artikel bei Photon diesbezüglich....
Da haben die WR Hersteller zulange gepennt oder schlichtweg die Entwicklung ignoriert....
Wenn jetzt die zukünftigen WR Generationen neben integrierten Webserver noch das Einspeisemanagement integrieren, wirds auch wieder ein Stück billiger.....ich verweise da mal auf die Kostal WR....(jaja ich weiß Wirkungsgradtechnisch nicht der Hammer! aber daran werden die auch noch arbeiten...)

Gestellkosten senken? :juggle: mehr oder weniger abhängig vom Rohstoffmarkt....
Löhne der Handwerker senken? :juggle: Margen der Firmen senken? :juggle: -> dazu soll sich jeder selbst seinen Teil denken...
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon caro-es » 02.03.2012, 10:18

Elektron hat geschrieben:Hallo

Das PV-Forum erstellt einen monatlichen Preismonitor auf Endkundenniveau auf der Basis der im Forum eingestellte Angebote. Das geschiet in Zusammenarbeit mit Eupd Reserach in Bonn.
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Gruß Elektron



seid wann das denn? und wo kann man den Preismonitor einsehen?
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Re: Entwicklung der Anlagenkosten (Solarserver)

Beitragvon wurzel0011 » 02.03.2012, 10:20

FrankTorsten hat geschrieben:Ende der Fahnenstange sehe ich also irgendwo bei 800/850 Euro je kWp - mit rund 60/70% Preisanteil für die Nebenkosten.


das hört sich ja richtig interessant an.

könntest du diesen preis mal bitte genauer aufschlüsseln?
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