Energie aus der Natur

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Energie aus der Natur

Beitragvon makuni » 03.10.2011, 12:36

Hallo,
ich habe eben folgenden Artikel gefunden.
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft ... 70628.html

Sonnige Grüße aus dem Westerwald,
makuni :wink:
makuni
Stammmitglied
Stammmitglied
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 86
Registriert: 27.05.2008, 20:10
PV-Anlage [kWp]: 9,12

Re: Energie aus der Natur

Beitragvon solder » 12.10.2011, 15:07

Photosynthese hat nur einen Wirkungsgrad von 1%. Insofern sind heutige Solarzellen deutlich effektiver. Was mich wundert an dem Artikel ist das Wort "Silizium-Solarzelle". Wird da also auch nur Strom produziert und mit Hilfe von Katalysatoren Elektrolyse betrieben (=Elektrolyse im kleinen Maßstab - pro Zelle)? Dann wäre es ja nicht wirklich was neues... Heutige PV (WG 16%) + Elektrolyse (70%) hat einen höheren Wirkungsgrad als die pflanzliche Photosynthese.

Solder
Seit 2009: 8,46kWp, 36xSharp NU-E235(E1), 2x Solarmax 4200S
Ausrichtung Süd, 45° Dachneigung
http://www.sonnenertrag.eu/de/solder/cr ... 10405.html
Benutzeravatar
solder
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 406
Registriert: 01.07.2009, 13:18
Wohnort: 38162 Cremlingen
PV-Anlage [kWp]: 8,46
Info: Betreiber

Re: Energie aus der Natur

Beitragvon solder » 12.10.2011, 15:22

Ich habe noch das hier gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserelektrolyse

Interessant ist, wieviel PV oder Windstrom sich offenbar leicht durch Elektrolyse "verbrauchen" läßt. Zitat: "Ein großer Druckelektrolyseur von Lurgi hat eine Leistung von 760 m3/h Wasserstoff bei ca. 3,5 MW (Stackleistung)[1] und ca. 4,5 MW Eingangsleistung AC" (Wirkungsgrad fast 80%!). Ich weiß nicht, ob so eine Aparatur so wahnsinnig teuer ist, aber wenn EE zu bestimmten Zeiten zu viel vorhanden ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass sich das nicht lohnt. Offenbar gibt es schon die passenden Großaparaturen. Könnte man ja etwas verteilen oder auch konzentrieren, so wie es nötig ist. Wasserstoff speichern oder ab ins vorhandene Erdgasnetz. Es gibt ja auch Industrien, die große Gasmengen brauchen, z.B. Glasherstellung. Auch zur Wärmeerzeugung in Gasheizkraftwerken könnte man den Wasserstoff direkt einsetzen. Ich würde den Wasserstoff nicht unbedingt wieder per Brennstoffzelle in Strom zurückwandeln. Besser wäre er in vorhandener Infrastruktur direkt eingesetzt.

Solder
Seit 2009: 8,46kWp, 36xSharp NU-E235(E1), 2x Solarmax 4200S
Ausrichtung Süd, 45° Dachneigung
http://www.sonnenertrag.eu/de/solder/cr ... 10405.html
Benutzeravatar
solder
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
Beiträge: 406
Registriert: 01.07.2009, 13:18
Wohnort: 38162 Cremlingen
PV-Anlage [kWp]: 8,46
Info: Betreiber

Re: Energie aus der Natur

Beitragvon Sonnenfinsternis » 15.10.2011, 01:47

solder hat geschrieben:Wasserstoff speichern oder ab ins vorhandene Erdgasnetz.

Erdgas besteht aber im Vergleich zu Wasserstoff größtenteils aus Methan (Bild)

Sonnenfinsternis
am Netz seit 17.10.2007 mit 6,3 kWp
36 * Suntechpower STP175S
1 * Fronius IG60HV
Dachausrichtung 225° Dachneigung 38°
http://www.sonnenertrag.eu/de/frohburg/sonnenfinsternis/1761/1380.html bzw. http://www.pv-log.com/Anlage/99.php
Benutzeravatar
Sonnenfinsternis
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2387
Registriert: 22.08.2007, 08:51
Wohnort: Frohburg
PV-Anlage [kWp]: 6,3
Info: Betreiber

Re: Energie aus der Natur

Beitragvon der Blub » 24.10.2011, 16:55

es schadet aber nichts ein paar % Wasserstoff zuzusetzen.
der Blub
Öfters hier
Öfters hier
 
Beiträge: 11
Registriert: 17.07.2011, 10:34
Info: Interessent


Zurück zu Sonstiges



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste