Einspeisende Phasen saldirende Zähler

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Re: Einspeisende Phasen saldirende Zähler

Beitragvon bskf » 20.01.2012, 15:06

Weidemann hat geschrieben:Selbst wenn man einen Speicher ergänzt, sollte der per Internet vom EVU angesprochen werden können, um den Leistungsverlauf teilweise beeinflussen zu können.


Unter Umständen ist es noch nicht einmal notwendig, dass das EVU direkt auf den Speicher zugreift. Wenn der Versorger (sei es der VNB, der ÜNB oder der Händler) entsprechende Tarifsignale sendet, kann jeder Einzelne selbst entscheiden, ob er lädt oder vom Speicher zapft oder eben weder das eine noch das andere. Dann gibst Du Deinem Speicher einen Fahrplan, z.B. unter X ct/kWh (z.B.10) "Speicher laden", über Y ct/kWh (z.B. 20) "vom Speicher zapfen". Vormittags lädtst Du -wenn entsprechend eingestellt- aber auch für X+4 (z.B. 14), da der Erfahrungswert sagt, dass Du mttags für Y+4 (z.B. 24) abgeben kannst.

Das wird alles nicht so kompliziert, wie es zunächst klingt, da Du den Fahrplan selbst erstellen oder aus dem I-Net runterladen kannst. Das beste dabei: Es kommt zu einem Wettbewerb der Batterietypen und der dafür am Besten geeigneten Fahrpläne und die Effizienz der Speicherbereitstellung wird immer besser werden. Die Zähler können das bereits, der Engpass ist (noch?) das Wollen und die Schnittstellenstandards.

Grüße

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Re: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwel

Beitragvon open source energy » 20.01.2012, 17:03

bskf hat geschrieben:
Wenn Du mit der PV-Anlage auf L1 und L2 einspeist, Deinen Eigenverbrauch aber auf L3 hast, werden L1 und L2 in das Netz einspeisen während L3 Leistung aus dem Netz bezieht! Da wird nichts entlastet und es wird für den Betreiber nur eine "tolle" Rechnung dank saldierendem Zähler! :wink:
Eigentlich ganz einfach! :wink:

Gruß E&U


Wenn A auf L1, B auf L2 und C auf L3 einspeist, B auf L1, C auf L2 und A auf L3 entnimmt und alle ihren Verbrauch gemäß ihrer Erzeugung fahren ist es ab dem Ortsnetztrafo bei Annahme identischer Anlagen egal, ob sie ihren eigenen Strom verbrauchen oder den ihres Nachbarn. Somit spielt es für das Gesamtnetz durchaus eine Rolle, ob sich Leute an der Erzeugung orientieren oder nicht und hängt somit nicht (mehr) von den Phasen ab. Somit halte ich Daten eines saldierenden Zählers zur Beurteilung, was auf Netzebene passiert, für realistischer als nicht-saldierende.

Ist mir schon klar, rein auf Elektronen- bzw. Phasenebene betrachtet wird ein höherer EV ausgewiesen, als es tatsächlich der Fall ist. Und ob die EV-Regelung sinnvoll ist oder sich die Verbrauchssteuerung nicht besser am gesamten Erzeugungsangebot orientieren sollte, ist ein anderes Thema.

Grüße

bskf

P.S. geschrieben, bevor ich Weidemann's Eintrag gesehen habe. Und ja, so etwa sehe ich's auch. Und ja, auch ich lasse mittlerweile mal 1, mal 2, mal 3 anklemmen (Vattenfall fragt's übrigens bisher nicht ab, E.ON-edis schon immer).[/quote]

Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage die durch nichts belegt ist! Zudem ist neben dem Thema saldierender Zähler in vielen Zuständen das Netz durch den EV zusätzlich belastet!
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Re: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwel

Beitragvon bskf » 20.01.2012, 17:37

open source energy hat geschrieben:Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage die durch nichts belegt ist!


Es waren mehrere Aussagen in dem Post. Welche hältst Du für sehr gewagt und nicht belegt?

Grüße

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Re: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwel

Beitragvon open source energy » 20.01.2012, 18:21

bskf hat geschrieben:
open source energy hat geschrieben:Das halte ich für eine sehr gewagte Aussage die durch nichts belegt ist!


Es waren mehrere Aussagen in dem Post. Welche hältst Du für sehr gewagt und nicht belegt?

Grüße

bskf


Dass sich der EV aufs Dorf hinweg ausgleicht.

Zudem wird die Last durch EV an mehr Zeitpunkten im Jahr erhöht und nicht reduziert. Der falsche Ansatz dabei ist, dass um 16:00 Uhr beim Sonnenschein eine VOLLVERSORGUNG mit PV existiert.
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Re: Solarsubventionen übersteigen 100-Milliarden-Euro-Schwel

Beitragvon Weidemann » 20.01.2012, 20:02

open source energy hat geschrieben:Dass sich der EV aufs Dorf hinweg ausgleicht.

Zudem wird die Last durch EV an mehr Zeitpunkten im Jahr erhöht und nicht reduziert. Der falsche Ansatz dabei ist, dass um 16:00 Uhr beim Sonnenschein eine VOLLVERSORGUNG mit PV existiert.

Der erste Punkt: hast du da eine rationale Begründung, oder wie kommst du zu der Meinung?

Unabhängig von EV oder kein EV: Wenn sich der Verbrauch ohne PV ausgleicht, wieso sollte sich der Verbrauch mit PV-Einspeisung weniger ausgleichen? Der Verbrauch ist in beiden Fällen völlig identisch auf die Phasen aufgeteilt.

Der einzige Punkt, in dem sich die beiden Varianten unterscheiden, ist die Schieflast durch die Einspeisung, aber da kann der EV nichts dafür, das wäre auch ohne EV der Fall!

Und der zweite Punkt: Das sehe ich ähnlich, aber das hat mit der Schieflast ebenfalls überhaupt nichts zu tun.
sonnige Grüße,
-Weidemann-
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