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von SInister_Grynn » 02.07.2012, 00:57
Hallo zusammen,
ich habe 2 Zähler und 2 Anlagen. Einmal den Einspeisezähler und den Bezugszähler. Jetzt habe ichmeine Anlage erweitert und komme über 30 Kw d.h. der Zähler wird getauscht und die Frage ist ob man nicht gleich auf Eigenverbrauch gehen soll.
Anlagen:
Einmal Leistung 29,91(GeneratorLeistung) kWp am 24.06.2010 und einmal Installierte PV-Leistung 6,81 kWp Installationsdatum 28. März 2012
Die Anlagen werden jetzt mit einem Mischvergütungssatz von 36.XX cent vergütet. Was würde ich beim Eigenverbrauch bekommen und ist es sinnvoll? Oder zahle ich da drauf? Beide Anlagen oder nur eine ? Was brauch ich dann an neuen Zählern?
Denke ich MUSS beide auf EV laufen lassen, weil sie speisen ja auch beide zum Mischvergütungssatz ein?
Was würde ich dann pro kwh bekommen?
Danke für eure Hilfe!
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von buergersolar » 02.07.2012, 08:54
Du brauchst nicht einen Zähler, weil du einen Mischvergütungssatz bekommst, sondern du bekommst einen Mischvergütungssatz, weil beide Anlagen über einen gemeinsamen Zähler einspeisen.
Folge: Wenn du die Anlagen über getrennte Zähler misst, dann bekommt auch jede Anlage ihre eigene Vergütung.
Wenn du Eigenverbrauch machen willst, müssen die Anlagen, deren Strom eigenverbraucht werden soll, im Verbrauchssystem einspeisen (also verbraucherseitig deines Bezugszählers).
Mit welchen der PV-Anlagen sich das lohnt, musst du ausrechnen. Für die alten Anlagen gibts noch eine Vergütung auf den Eigenverbrauch, für die neue nicht mehr. Lass dich davon aber nicht irritieren: Die alten Anlagen bekommen auch fürs Einspeisen mehr Geld -> Entscheidend ist die Differenz!
Eigenverbrauchs- und Volleinspeiseanlagen kannst du nicht über einen gemeinsamen Zähler abrechnen. Die Eigenverbrauchsanlagen brauchen einen Erzeugungszähler (möglicherweise auch nicht, siehe hier) und der Verbrauchszähler wird gegen einen Zweirichtungszähler getauscht. Die Volleinspeiseanlagen brauchen nur einen Einrichtungs-Einspeisezähler wie bisher.
Wenn du die Anlagen also aufteilst (teils Eigenverbrauch, teils Volleinspeisung), dann kommst du auch nicht über 30kW je Zähler (bräuchtest dann auch keine Wandlermessung, falls das der Grund des Umbaus war).
Fazit: Wenn der Zählerwechsel nicht schon in Gang gebracht wurde, wirds wohl am günstigsten sein, einfach die neue Anlage auf Eigenverbrauch zu schalten. Dann musst du an den alten Anlagen nichts ändern und die neue muss eh neu angeschlossen werden. Es fallen also keine großen Mehrkosten an.
Sonnige Grüße
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von elfaro » 02.07.2012, 11:16
Hier der fehlende Link, von dem buergersolar sprach: eeg-einspeisevertraege-f32/verzicht-auf-geeichten-erzeugungszaehler-bei-anlag-t80080.htmlIm übrigen gilt für deine zweite Anlage von Ende März, dass du hier noch eine EV-Vergütung erhälst, erst bei den Anlagen ab April entfiel diese, weil auch die Vergütungssätze gesenkt wurden. Richtig, ist dass es das einfachste wäre eine der beiden Anlagen als EV-Anlage zu betreiben und entsprechend umzubauen. Wie hoch ist dein jährlicher Stromverbrauch?
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von waschi » 02.07.2012, 11:33
SInister_Grynn hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich habe 2 Zähler und 2 Anlagen. Einmal den Einspeisezähler und den Bezugszähler. Jetzt habe ichmeine Anlage erweitert und komme über 30 Kw d.h. der Zähler wird getauscht und die Frage ist ob man nicht gleich auf Eigenverbrauch gehen soll.
Anlagen:
Einmal Leistung 29,91(GeneratorLeistung) kWp am 24.06.2010 und einmal Installierte PV-Leistung 6,81 kWp Installationsdatum 28. März 2012 !
Für die "alte" Anlage gibt es 39cent. Also lass die mal in Frieden. Ob zur Zeit bei einer Leistung von 6,81 kw die Umbaukosten rausschauen ist fraglich, ich würde nichts machen. Für Eigenverbrauch bezahlst du auch noch Steuer. Aber in ein paar Jahren verdoppelt sich der Strompreis und dann ist das neu zu überlegen.
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von dimos » 02.07.2012, 11:45
Hallo SInister_Grynn, ich bin auch gerade beim Thema des EV unterwegs. Wenn dein alte Anlage eien Vergütung von weit über dreisig Cent erhält, dann lohnt sich hier noch kein EV. Bei der neuen Anlage ist es besonders ertragsreich, das wie von elfaro angemerkt hier noch ein EV-Bonus besteht. Wobei bei den heutegen Preiskonstelationen (neue EEG-Vergütung) der EV bei allen Anlagen in ganz Deutschland wirtschaftlicher ist als das Einspeisen. Beispielrechnung für deien Anlage die im März ans Netz gegangen ist: Haushaltstrom (Ersparnis): 0,23 (netto) + EV Bonus 0,805 = 0,315EURO, gebenübergestellt zu 0,2443EURO Einspeisevergütung. Die Menge des Ertrages hängt natürlich von dem Anteil des Eigenverbrauchs ab, d.h. wie viel Energie kannst du in der lichtreichen Tageszeit wirklich verbrauchen. Wenn du über 30% erreichst, ist für normalen Haushalt zeimlich unwahrscheinlich, es sei den man verwendet einen Speicher, dann steigt der Bonus für die Menge der Energie auf 0,1243EURO Dazu ein sehr gutes Tool http://www.photovoltaik-web.de/eigenver ... strom.htmlViel Erfolg Dimos
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von elfaro » 02.07.2012, 11:57
Mal langsam... Er bekommt bei beiden alten Anlagen den EV-Strom für 16,38 ct/kWh netto. Natürlich sind die Einspeisevergütungen unterschiedlich, aber auch der EV-Bonus ist unterschiedlich und in beiden Fällen ergibt das dann besagte16,38 ct/kWh. Relevant ist jetzt noch der Stromverbrauch, um zu schauen, ob man eine - und welche - bzw. beide Anlagen auf EV umstellt.
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von dimos » 02.07.2012, 13:18
elfaro hat geschrieben:Mal langsam... Er bekommt bei beiden alten Anlagen den EV-Strom für 16,38 ct/kWh netto. Natürlich sind die Einspeisevergütungen unterschiedlich, aber auch der EV-Bonus ist unterschiedlich und in beiden Fällen ergibt das dann besagte16,38 ct/kWh. Relevant ist jetzt noch der Stromverbrauch, um zu schauen, ob man eine - und welche - bzw. beide Anlagen auf EV umstellt. Hallo elfaro, ich wollte nur gegenüberstellen, welches Plus pro kWh entsteht. (wobei ich gerade einen Fehler entdeckt habe) Richtig verglichen sieht das so aus: 0,3105-0,2443 = 0,0662, das gleiche kommt raus, wenn du 0,23 - 0,1638 = 0,0662 subtrahierst. D.h. bei jeder eigen verbrauchten kWh entsteht ein zusätzlicher Ertrag von 0,062EURO/kWh. Dieser Mehrertrag muss nun mit der Menge der verbrauchten kWh/Jahr multipliziert werden. Werden diese Erträge den Aufwendung gegenübergestellt, kann man sich aus wirtschaftlicher Sicht entscheiden, ob das sinnvoll ist. Herzliche Grüße Dimos
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von waschi » 02.07.2012, 13:24
.....................abzüglich Steuer EV !
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...........nix 16 cent
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von SInister_Grynn » 02.07.2012, 18:44
Hallo, jetzt bin ich noch mehr vewirrt, was zählt denn nun ? Gibts da ne rechtsverbindliche Tabelle wo ich das ausrechnen kann? Ich zahle pro Kwh 22 ct und verbrauche ~ 6000 kw strom im jahr Es sollte doch für beide Anlagen EV Vergütung geben? Oder wieso habe ich mich sonst so im März beeilt 
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von dimos » 04.07.2012, 11:52
SInister_Grynn hat geschrieben:Hallo, jetzt bin ich noch mehr vewirrt, was zählt denn nun ? Gibts da ne rechtsverbindliche Tabelle wo ich das ausrechnen kann? Ich zahle pro Kwh 22 ct und verbrauche ~ 6000 kw strom im jahr Es sollte doch für beide Anlagen EV Vergütung geben? Oder wieso habe ich mich sonst so im März beeilt 
Hallo also meines Wissens nach, gilt der Eigenverbrauchsbonus bis Ende März, doch bei dem ganzen Durcheinnander der letzten Monate könnte ich auch falsch liegen. Bei diesem Preis und Stromverbrauch (ist natürlich abhängig zu welche Tageszeit) ist es lohnenswert die neue Anlage auf Eigenverbrauch umzustellen. Wenn jedoch der Bonus nicht besteht, wäre es sinnvoll, sobald der Strompreis (netto) die Einspeisevergütung übersteigt, auf den Eigenverbrauch umzustellen. Wie das technisch geht weis ich nicht genau, doch der Anschluss kann so gelegt werden, dass beide Verianten möglich sind. http://www.sonnenenergie.de/index.php?i ... &tx_ttnews[tt_news]=153 Viel Erfolg Dimos
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