Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von Kupfer » 20.11.2007, 16:21
Na, wer hätte das gedacht?
http://de.news.yahoo.com/ddp/20071120/t ... cce_1.html
Wahrscheinlich muss die EU den Deutschen auf die Pfoten klopfen und den Bau verbieten. Genauso wirds mit dem Tempolimit kommen: Die EU wird darauf drängen.
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von Wiese » 20.11.2007, 17:39
Ich hab mich auch schon gefragt wie man CO2 reduzieren will, wenn man gleichzeitig Kohlekraftwerke genehmigt.
Das schlimmste an den geplanten Kohlekraftwerken ist, dass sie mit billiger afrikanischer Kohle befeuert werden sollen. Fragt sich nur wie lange diese Kohle so billig bleibt, und wer am Schluss die Zeche zahlt.
Die Diskussion über die Kosten des EEG erscheint geradezu lächerlich, wenn man bedenkt wieviele Milliarden man für Öl, Kohle und Gas ins Ausland schaufelt. Stattdessen erscheint es mir wesentlich sinnvoller das Geld für die teure Technik der EE im Inland auszugeben.
Peter
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von deba » 21.11.2007, 07:27
"Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein" (so oder so ähnlich steht es in der Bibel)
Mich kotzt es an, dass andere Länder immer auf uns herumhacken. Deutschland liegt mit seiner CO2-Reduzierung im Soll und könnte den angestrebten Wert vielleicht noch überbieten. (Quelle: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7126166,00.html )
Und was machen die Länder um uns herum? Nicht nur, dass sie die selbstdefinierten Werte nicht erreichen, nein, sie haben die angestrebten CO2-Grenzen bereits jetzt teilweise überschritten (manche recht drastisch).
Die ganze CO2-Emissionsreduzierung ist doch sowieso nur für die Medien und den kleinen Bürger. Solange nicht alle Länder (egal ob 1., 2. oder 3. Welt) an einem Strang ziehen, hilft das unserer Mutter Erde nur sehr, sehr, sehr wenig (eigentlich fast gar nicht). Wer glaubt, dass CO2 oder andere Umweltbelastungen (Radioaktivität, Ozon etc.) an den Landesgrenzen halt macht ... dem kann ich nur raten: "Träum weiter!".
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von pv-jr » 21.11.2007, 07:50
deba hat geschrieben:Die ganze CO2-Emissionsreduzierung ist doch sowieso nur für die Medien und den kleinen Bürger. Solange nicht alle Länder (egal ob 1., 2. oder 3. Welt) an einem Strang ziehen, hilft das unserer Mutter Erde nur sehr, sehr, sehr wenig (eigentlich fast gar nicht). Wer glaubt, dass CO2 oder andere Umweltbelastungen (Radioaktivität, Ozon etc.) an den Landesgrenzen halt macht ... dem kann ich nur raten: "Träum weiter!".
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Warum versuchst du im "Kleinen" was zu tun, obwohl die meisten es nicht tun?
Nur in die Richtung (Vorbildfunktion) kann und wird (hoffentlich, aber ...) es laufen. Anders rumm wird es auf jeden Fall nicht gehen.
Zuletzt geändert von pv-jr am 21.11.2007, 07:56, insgesamt 1-mal geändert.
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von Wiese » 21.11.2007, 07:53
ja, Deba Du hast schon recht. Es wäre aber sehr problematisch sich weiterhin von Rohstofflieferungen aus dem Ausland abhängig zu machen. Wenn das unsere europäischen Nachbarn tun wollen, bitteschön... Neue Kohlekraftwerke bedeuten auch neue Abhängigkeiten. Viele der neu geplanten Kohlekraftwerke sollen mit afrikanischer Billigkohle befeuert werden. Da könnte man auch gleich beim Gas aus Russland bleiben, das wäre wenigstens noch ein bischen umweltfreundlicher als Kohle.
Unsere Politiker sollten unbedingt versuchen so viel wie möglich Energie in Europa mit den uns zur Verfügung stehenden EE zu produzieren, und da könnte Brüssel schon einiges erreichen. Sollen die ruhig auf uns rumhacken, wir sind Weltmarktführer bei der Produktion von Windenergieanlagen und das darf ruhig so bleiben.
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von phenning » 21.11.2007, 08:20
Das ist doch ganz einfach: Weil es in Deutschland zu Allem und Jedem einen Bedenkenträger gibt, kann jeder, der auf Deutschland "herumhackt", sich einer deutschen Unterstützung sicher sein.
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von firestarter » 21.11.2007, 10:33
Mich kotzt es an, dass andere Länder immer auf uns herumhacken. Deutschland liegt mit seiner CO2-Reduzierung im Soll und könnte den angestrebten Wert vielleicht noch überbieten.
Naja naja,
ist halt immer so eine Sache...
Löblich ist sicherlich,
dass Deutschland seine CO2-Emissionen nicht erhöht hat.
...Sich über die sogenannte Senkung zu freuen ist allerdings sehr trügerich.
Die Senkung ist "im Vergleich zu 1990"
und fast alles was man hier an Senkung nachweisen kann rührt ausschliesslich auf die Deindustralisierung im Osten.
Aber immerhin sind die (West-) deutschen Emmission halbwegs stagniert, was ja im Vergleich zu anderen Ländern auch schon ein Vorteil ist.
Doch wer anhand der Zahlen denkt..."bisher schon 17%...dann schaffen wir bis 2020 auch das doppelt" wird sich täuschen...so einfach ist es nicht und erst recht nicht durch den Neubau von Kohlekraftwerken.
Aber wir könnten ja noch ne Ecke von Deutschland Deindustralisieren 
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von solerling » 21.11.2007, 11:19
pv-jr hat geschrieben:deba hat geschrieben:Die ganze CO2-Emissionsreduzierung ist doch sowieso nur für die Medien und den kleinen Bürger. Solange nicht alle Länder (egal ob 1., 2. oder 3. Welt) an einem Strang ziehen, hilft das unserer Mutter Erde nur sehr, sehr, sehr wenig (eigentlich fast gar nicht). Wer glaubt, dass CO2 oder andere Umweltbelastungen (Radioaktivität, Ozon etc.) an den Landesgrenzen halt macht ... dem kann ich nur raten: "Träum weiter!".
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Stimmt alles, nur ... Warum versuchst du im "Kleinen" was zu tun, obwohl die meisten es nicht tun? Nur in die Richtung (Vorbildfunktion) kann und wird (hoffentlich, aber ...) es laufen. Anders rumm wird es auf jeden Fall nicht gehen.
Halloo pv-jr
Jeder sollte zum Ersten bei sich selber anfangen ,bevor man von anderen etwas verlangt
Und wenn viele so denken dann kann aus dem "Kleinen" auch was Grosses werden
meine´Meinung
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von pv-jr » 21.11.2007, 11:34
Genau so war es gemeint. Auch in der Relation hochentwickelte Staaten - 3. Welt.
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von deba » 21.11.2007, 21:45
pv-jr hat geschrieben:Warum versuchst du im "Kleinen" was zu tun, obwohl die meisten es nicht tun?
1. Weil ich dann besser schlafen kann, denn ich habe wieder etwas für die Umwelt getan. 2. Weil ich mir einbilde, dass ich Rechnen kann  Die Anlage soll nach den Worst-Case-Prognosen ein "Selbstläufer" sein und wenn alles gut läuft, habe ich in ca. 15 Jahren eine "saubere" Energiequelle, für die ich (fast) nichts bezahlen muss. Ich trage dabei "lediglich" das Risiko (z.B. wenn die Anlage in 10 Jahren, aus welchen Gründen auch immer, nur noch 50% bringen sollte, dann war's das mit dem "Selbstläufer"). Aber nur weil ich das im "Kleinen" mache, wird die Welt (oder besser gesagt: die Umwelt) auch nicht besser. Wir haben es ja heute in der Tageszeitung lesen können: PV-Anteil an EE: 0,6% PV-Anteil am Bruttostromverbrauch: 0,084% (Quelle: Bundesumweltministerium) ABER: Ich glaube, dass Deutschland mit seinen 0,084% PV-Anteil (oder insgesamt 14% EE-Anteil) besser da steht, als so manch Anderer, der an uns "rumnörgelt". (Leider fehlen mir dazu die Zahlen.) solerling hat geschrieben:Und wenn viele so denken dann kann aus dem "Kleinen" auch was Grosses werden
Da gebe ich dir uneingeschränkt recht. Deswegen hoffe ich darauf, dass noch mehr Leute den Schritt zum "unternehmerischen Risiko" wagen und sich für eine entsprechende Anlage (PV, Wind, Biomasse, Geothermie etc.) entscheiden.
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