bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

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bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon freshness » 21.04.2012, 11:45

Hallo

wie sieht es aus bei einem bewohnten Mietshaus (Photovoltaik auf dem Dach)?
Der Eigentümer wohnt nicht selbst in diesem Haus.
Die Mieter erhalten keinen Solarstrom von "ihrem" Dach.
Die Mieter werden nicht an den Einnahmen beteiligt.

Überprüfung des Elektrosmogs, Brandgefahr, Lawinensicherheit, Statik, Pollenbelastung des Umfeldes durch das glatte Dach,
Umweltverträglichkeitsprüfung in Hinblick auf die Tierwelt (insbesondere in Wohngebieten, die an naturnahe Gebiete angrenzen), Blendwirkung auf die Nachbarschaft, Sicherheit für die Reinigungskräfte zum Reinigen der großen Dachfläche, Effizienz genutzer Subventionen bei Beschattung eines Teils der Anlage?

Welche finanziellen Sicherheiten gibt es für die Mieter, wenn etwas passiert?

Freshness
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Re: Gerichtsurteil: IN NRW sind viele Solaranlagen illegal

Beitragvon jodl » 21.04.2012, 12:02

freshness hat geschrieben:Hallo

wie sieht es aus bei einem bewohnten Mietshaus (Photovoltaik auf dem Dach)?
Der Eigentümer wohnt nicht selbst in diesem Haus.
Die Mieter erhalten keinen Solarstrom von "ihrem" Dach.
Die Mieter werden nicht an den Einnahmen beteiligt.

Überprüfung des Elektrosmogs, Brandgefahr, Lawinensicherheit, Statik, Pollenbelastung des Umfeldes durch das glatte Dach,
Umweltverträglichkeitsprüfung in Hinblick auf die Tierwelt (insbesondere in Wohngebieten, die an naturnahe Gebiete angrenzen), Blendwirkung auf die Nachbarschaft, Sicherheit für die Reinigungskräfte zum Reinigen der großen Dachfläche, Effizienz genutzer Subventionen bei Beschattung eines Teils der Anlage?

Welche finanziellen Sicherheiten gibt es für die Mieter, wenn etwas passiert?

Freshness


gehe ich recht in der Annahme, daß du der Mieter bist, der nicht an den Einnahmen beteiligt ist
und der sich deswegen diesen ganzen Schwachsinn ausdenkt weil ihm das stinkt ?

grundsätzlich bin ich der Meinung daß die von dir aufgeworfenen Fragen einen Mieter nichts angehen
wenn du darin eine Beeinträchtigung siehst, dann steht es dir frei den Mietvertrag zu kündigen und dir eine andere Bleibe zu suchen

oder ist das eine Internetausgabe von "Verstehen Sie Spaß" ?

ich hab bisher garnicht gewusst, daß eine PV-Anlage ihr Umfeld durch Pollen belastet
ich wusste nichtmal, daß so eine Anlage überhaupt Pollen erzeugt
aber man lernt bekanntlich nie aus

an was denkst du speziell, was passieren könnte, wofür die Mieter dann finanzielle Sicherheiten benötigen würden?
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Re: Gerichtsurteil: IN NRW sind viele Solaranlagen illegal

Beitragvon Braun1 » 21.04.2012, 12:05

@freshness

wie sieht es aus bei einem bewohnten Mietshaus (Photovoltaik auf dem Dach)?
Der Eigentümer wohnt nicht selbst in diesem Haus.
Die Mieter erhalten keinen Solarstrom von "ihrem" Dach.
Die Mieter werden nicht an den Einnahmen beteiligt.
Das Dach kann gehören wem will geht doch nur den Betreiber der Anlage etwas an und wenn die Mieter die Anlage nicht mitgemietet haben profitieren sie auch nicht davon.
Überprüfung des Elektrosmogs, Brandgefahr, Lawinensicherheit, Statik, Pollenbelastung des Umfeldes durch das glatte Dach,
Umweltverträglichkeitsprüfung in Hinblick auf die Tierwelt (insbesondere in Wohngebieten, die an naturnahe Gebiete angrenzen), Blendwirkung auf die Nachbarschaft, Sicherheit für die Reinigungskräfte zum Reinigen der großen Dachfläche,
Blödsinn.
Effizienz genutzer Subventionen bei Beschattung eines Teils der Anlage?
Geht auch nur den Betreiber etwas an.
Welche finanziellen Sicherheiten gibt es für die Mieter, wenn etwas passiert?
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Re: Gerichtsurteil: IN NRW sind viele Solaranlagen illegal

Beitragvon Bento » 21.04.2012, 12:09

Hallo freshness,
freshness hat geschrieben:Überprüfung des Elektrosmogs, Brandgefahr, Lawinensicherheit, Statik, Pollenbelastung des Umfeldes durch das glatte Dach,
Umweltverträglichkeitsprüfung in Hinblick auf die Tierwelt (insbesondere in Wohngebieten, die an naturnahe Gebiete angrenzen), Blendwirkung auf die Nachbarschaft, Sicherheit für die Reinigungskräfte zum Reinigen der großen Dachfläche, Effizienz genutzer Subventionen bei Beschattung eines Teils der Anlage?

Ich verstehe jetzt nicht ganz, was das mit einem Mehrfamilienhaus zu tun hat?
Natürlich musst du als Betreiber (oder bist du Mieter) dafür Sorge tragen, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Dies gilt unabhängig von der Erfordernis einer Baugenehmigung und unabhängig davon, wo die Anlage montiert wird.

freshness hat geschrieben:Welche finanziellen Sicherheiten gibt es für die Mieter, wenn etwas passiert?

Gar keine! Die gibt es auch nicht, wenn ein Mieter im Bad ausrutscht oder im Treppenhaus wegen Stromausfall gegen die Wand läuft.
Natürlich hat der Mieter immer gesetzliche Ansprüche (Haftpflicht, Schadensersatz,....) gegen den Verursacher eines Schadens und im Normalfall wird er auch Geld von ihm oder seiner Versicherung bekommen, aber eine Sicherheit hierfür gibt es nicht (Insolvenz, keine Haftpflichtversicherung,.....)
Unabhängig davon sollte ein Betreiber, der eine PV-Anlage auf fremdem Eigentum betreibt, immmer eine Betriebs-Haftpflichtversicheung abschließen. Darauf haben unbeteiligte Dritte aber keinen Anspruch.
Viele Grüße
Bento

Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
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Re: bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon GAST » 21.04.2012, 18:43

Hallo,
bei ordentlicher Montage ist von der PV keine höhere Brandgefahr als von einem Haus ohne PV auszugehen.
Eine erhöhte Gefahr von Schneeabgängen besteht, da ein Dach mit PV idr. eine größere ebene Fläche bietet wie ein normales Ziegeldach, allerdings sind hier massnahmen gegen Schneelawinen möglich in dem man Gitter aufs Dach montiert....
Eine erhöhte Pollengefahr kann von der Anlage nicht ausgehen, denn sie ist keine Pflanze ;) Wenn du letztes Frühjahr mal Modulfelder gesehen hast solltest du wissen das diese Gelb vor Pollen waren...also halten sie diese eher zurück als das sie diese vermehrt abgeben oder sonstwas.
Du hast einen Vorteil von der PV wenn du unter dem Dach wohnst, durch die Module bleibt die Temperatur im Sommer niedriger, Gleichstrom verursacht kaum Elektrosmog, und ganz wichtig, die Module schirmen Elektrosmog von ausserhalb ab!! auf jedenfall wesentlich weniger wie Wechselstrom den du eh in der Wohnung hast (alle Stromkreise und Verbraucher!!)
Zur Blendgefahr, diese besteht nur wenn du in geringer Entfernung im entsprechenden Winkel "über" den Modulen lebst....was soll ein paar Vögeln über den Modulen passieren was ihnen über Glasfassaden nicht passiert??

Gruß
Jörg
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Re: bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon za-ass » 21.04.2012, 19:28

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Re: bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon wesozell » 21.04.2012, 20:34

Denke, eine Erdhöhle neben einem Atomkraftwerk ist für dich die richtige Lösung :lol: :lol: :mrgreen:
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Re: bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon SInister_Grynn » 21.04.2012, 21:07

za-ass hat geschrieben:Don't feed the troll!

:danke: :danke:
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Re: bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon jagdmenne » 21.04.2012, 21:41

Hallo,
auch ich habe auf meinem Mietshaus eine PV Anlage installieren lassen.
Bis jetzt sind alle begeistert. Die Sprüche von freshness errinnern mich eher an einen Anwalt, welcher vom Mieterschutzbund bezahlt wird :juggle: und noch keinen Grund zur Klage gegen seinen Vermieter gefunden hat.

Viele Sonne auf Euer Dach :D
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Re: bewohnten Mietshaus mit Photovoltaik auf dem Dach!

Beitragvon solarlux » 21.04.2012, 21:56

freshness hat geschrieben:wenn etwas passiert...
Freshness



Hallo Freshness,

obwohl deine Eingangsfragen scheinbar darauf aus sind, "wie schlimm ist dies und das", scheint wenig konstruktives dabei herrauskommen zu können, wenn Fakten "so oder so" angesehen werden können.


Kurz; wie schlimm ist der PKW/LKW-Verkehr = bezogen auf den ursprünglichen mitteleuropäischen Urwald?

Wie schlimm ist die Wohnbebauung ansich auf die verbliebenen Reste des mitteleuropäischen Urwalds (Dort wo jetzt ein Haus steht könnte auch ein Baum stehen oder ein Fluss/Bach fließen)

Wie schlimm ist es für die Pollen, wenn diese auf eine PV-Anlage treffen, und nicht in ein Bio-Obstbeet fallen?

Wie schlimm ist es, wenn der Flugzeugverkehr eine Route mit Vögeln kreuzt?

Also, wo soll man da anfangen?

Achja, bei der PV-Anlage:

Diese "schläft" nachts. Wenn es dunkel ist schläft diese PV Anlage, praktisch ohne Brandrisiko und praktisch ohne elektromagnetisches Feld.
Tagsüber ist auf den Modulen/Leitungen auf dem Dach GLEICHSTROM, also keine Wechselfelder.

Wie schlimm es nun ist im Winter, wenn es schneit, zeigt die Praxis, mit den vielen Toten jedes Jahr, bei den KFZ-Unfällen, die wegen glatter Strassen ihre Kontrolle verlieren...

Sehr tötlich. Aber egal. gefährlich ist es natürlich auch schon, wenn man von Eiszapfen auf den Kopf getroffen wird, vor allem im Auge soll das schmerzen, und auf dem Biostrom-KFZ diverse Schrammen oder Beulen hinterlassen.


Nun, das Leben ist immer eine Risikoabwägung, bei nur eines ganz gewiss ist, der Tod des Körpers, irgendwann.

Solange wir im Haus oder in der Industrie Strom nutzen möchten, müssen wir halt den Strom herstellen.

Da hilft es auch nicht zu sagen,

AKW ist doof,
Kohe ist doof,
Biogasanlagen doof,
PV und Windenergie doof.....


Sehe es doch mal positiv, das von dem von Dir bewohnten Dach Strom recht sauber erzeugt wird, und dieser Strom auch für DICH nutzbar ist.

Sollte die Anlage bei dir aber statisch nicht sicher sein, die Module drohen herrunter zu fallen, wäre das natürlich ein Sicherheitsmangel der im Vorfeld behoben werden muss.

Im Winter kann übringens von praktisch allen Schrägen Dächern schneelavienen Runterkommen, das hängt dann von der Wetterlange, dem regionalen Standort und weiteren Faktoren ab.
solarlux
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