Abweichung Module bestellt und Montiert

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Re: Abweichung Module bestellt und Montiert

Beitragvon Bento » 26.11.2011, 23:51

shiharo hat geschrieben: Nee du
0,195 KWp x2 ca. 900 pa x 20 Jahre x 0,2874 = ca 2.000,-€

Das wäre super! :lol: Dann würde ich hoffen, dass jeder Solarteur bei mir die Dachflächen zu groß eingeschätzt hat, denn mehr könnte ich nicht verdienen!
Du hast die Ausgaben vergessen! Schon mal was von Ohnehinkosten gehört?

Also, ich unterstelle natürlich, dass FreakSand die beiden Module sowieso nicht bezahlen muss!
Dann bestünde der Schaden eigentlich "nur" in der fehlenden Rendite für die beiden Module:
(0,195 KWp x2 ca. 900 pa x 20 Jahre x 0,2874) x 8 % = ca. 160,- €

Was warst du noch, Berater?
Viele Grüße
Bento

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Re: Abweichung Module bestellt und Montiert

Beitragvon ar0a » 27.11.2011, 01:46

also wenn man Probleme mit einem Lieferanten hat und ihn ärgern will, dann kann man schon massiv auf den Putz haun was den Schadensersatz betrifft.
man trifft sich dann normalerweise irgendwo in der mitte, aber gerade ein gut versicherter Privater kann da einiges machen, wenn er auf stur stellt.

195*2/1000 * 2000 = 780 (angenommen, dass der komplette gesamtpreis/kwp bei 2000€ liegt (incl ac und allen anderen nebengeräuschen)).

damit sind wir schon mal auf 780€ preisnachlass (nicht der Schadenersatz) aufgrund der fehlenden Module

natürlich habe ich einen höheren Kredit aufgenommen als ich eigentlich jetzt bräuchte (Annahme 780€ zu 5% 10 Jahre keine vorzeitige Tilgung möglich 1% effektivrendite des Guthabens (es muß ja absolut sicher angelegt werden :-P ) = 4% differenz)

780*1,48-780=374€ höhere Kreditkosten

und dann noch die 160€ rendite
das sind schon mal 1300€

dann zitiert man den Solarteur noch 3-4 mal zu sich oder beschäftigt ihn stundenlang mit Schriftverkehr das kostet ihn auch noch mal einiges.
sobald die ersten gesetzten Fristen abgelaufen sind braucht man natürlich kompetente Hilfe die auch nochmal einiges kostet

ist zwar nicht die feine Englische und man muß sich gut überlegen eine solche verbrannte erde strategie zu machen aber im bereich dem möglichen ist es.
beachten sollte man aber auch, dass normalerweise der Solarteur wesentlich mehr erfahrung mit reklamationen hat und es für einen unerfahrenen Privatmann (zudem man mit PV schnell Vollkaufmann ist und nicht den Welpenschutz eines Privatmanns hat) schnell böse enden kann.
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Re: Abweichung Module bestellt und Montiert

Beitragvon Elektro und Umwelt » 27.11.2011, 20:12

Elektro und Umwelt hat geschrieben: :roll: :roll: :roll:
Was hat jetzt das mit Deiner Behauptung zu tun, der Solarteur ist verpflichtet das Dach auszumessen?
Wenn Du Dich schon "so weit aus dem Fenster lehnst", wäre ich Dir dankbar dies auch entsprechend nachzuweisen! :wink:

Gruß E&U


Somit hat sich das Thema dann ja wohl erledigt?! :roll: :lol:

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Re: Abweichung Module bestellt und Montiert

Beitragvon Kran01 » 28.11.2011, 08:25

ar0a hat geschrieben:also wenn man Probleme mit einem Lieferanten hat und ihn ärgern will, dann kann man schon massiv auf den Putz haun was den Schadensersatz betrifft.


Er hat 95 % Vorkasse geleistet. Da kann er also mit den 5 % auf den Putz hauen, nicht mehr und nicht weniger. Bei allen anderen Sachen muss er den Solateur auffordern und wenn der nicht zuckt - Gerichtsweg. Und das bedeutet Anwalts- und Gerichtskostenvorschuss, Sachverständigenkosten usw. Wenn er eine Rechtschutz hat, dann los. Ansonsten zeigen die hier aufgemachten Rechnungen zwischen 160 und 2000 Eur, wie unsicher das ganze ist. Und in der Regel hat ja ein Richter davon keine Ahnung. Ausgang also sehr ungewiss.
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