also wenn man Probleme mit einem Lieferanten hat und ihn ärgern will, dann kann man schon massiv auf den Putz haun was den Schadensersatz betrifft.
man trifft sich dann normalerweise irgendwo in der mitte, aber gerade ein gut versicherter Privater kann da einiges machen, wenn er auf stur stellt.
195*2/1000 * 2000 = 780 (angenommen, dass der komplette gesamtpreis/kwp bei 2000€ liegt (incl ac und allen anderen nebengeräuschen)).
damit sind wir schon mal auf 780€ preisnachlass (nicht der Schadenersatz) aufgrund der fehlenden Module
natürlich habe ich einen höheren Kredit aufgenommen als ich eigentlich jetzt bräuchte (Annahme 780€ zu 5% 10 Jahre keine vorzeitige Tilgung möglich 1% effektivrendite des Guthabens (es muß ja absolut sicher angelegt werden

) = 4% differenz)
780*1,48-780=374€ höhere Kreditkosten
und dann noch die 160€ rendite
das sind schon mal 1300€
dann zitiert man den Solarteur noch 3-4 mal zu sich oder beschäftigt ihn stundenlang mit Schriftverkehr das kostet ihn auch noch mal einiges.
sobald die ersten gesetzten Fristen abgelaufen sind braucht man natürlich kompetente Hilfe die auch nochmal einiges kostet
ist zwar nicht die feine Englische und man muß sich gut überlegen eine solche verbrannte erde strategie zu machen aber im bereich dem möglichen ist es.
beachten sollte man aber auch, dass normalerweise der Solarteur wesentlich mehr erfahrung mit reklamationen hat und es für einen unerfahrenen Privatmann (zudem man mit PV schnell Vollkaufmann ist und nicht den Welpenschutz eines Privatmanns hat) schnell böse enden kann.