Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.
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von flow88 » 29.10.2011, 18:28
Hallo zusammen! Ich wurde darum gebeten (als ansatzweise elektrotechnisch Versierter), mich darüber zu informieren, ob es Geräte auf dem Markt gibt, die folgende Aufgabe erfüllen (die Zahlen hab ich mir jetzt erstmal ausgedacht, sollen nur den Sachverhalt klarmachen): Die PV-Anlage bringt in der Spitze 7 kW. Ein ganz bestimmtes Gerät im Haushalt benötigt 2 kW. Dieses Gerät läuft nicht ständig, die An/Aus-Zeit lässt sich aber auch nicht willkürlich verschieben (bspw. auf die sonnenertragsreiche Mittagszeit) sondern ist komplett vom Verhalten der Bewohner abhängig (und diese beachten nicht, ob gerade die Sonne scheint oder nicht). Nun soll die PV-Anlage dieses Gerät (aber auch NUR dieses Gerät) versorgen, falls sie die nötige Leistung bringt UND das Gerät auch gerade in der An-Stellung steht. Ansonsten soll die PV-Anlage immer ins Netz einspeisen. Über den ökonomischen (Un-)Sinn bin ich mir definitiv bewusst, darüber brauche ich nicht aufgeklärt werden  Also, kennt jemand etwas, das obiges erledigt? Habe einiges gegoogelt, bin aber nicht wirklich schlau geworden  Über Antworten bin ich sehr dankbar!
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von weku » 29.10.2011, 18:53
Hallo, bin zwar ganz neu hier aber ich habe wenn ich Dich richtig verstehe sowas auf der Seite von SMA gelesen. Stöbere mal da nach.
hab aber auch eine Frage: gibt es Werkzeuge die helfen die Abrechnung richtig zu gestalten, gegenüber dem FA und EV? Für Tipps bin dankbar.
Viel Grüße weku
Viele Grüsse von Sonnenschein
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von Mühli » 29.10.2011, 19:04
Das geht so nicht. Entweder du hast einen netzgeführten WR und du bist ans Netz angeschlossen oder du hast einen Insel-WR und darfst nicht ans allgemeine Stromnetz anschließen.
Vor allem: Was hilft dir denn das "einschalten"? Wenn grade ein Wolkenfeld drüberzieht, wird dein Gerät im Minutentakt ausgehen, wenn es nur von PV gespeist ist (dazu bräuchte es einen Insel-WR) Sollte gerade ein Loch in der Wolkendecke sein, müsste der WR seine Leistung verschlechtern, damit er nicht zu viel Strom produziert (Strom verschenkt) Du musst also irgendwie puffern, entweder über das Netz (eben ganz normal PV....) oder über Akkus was momentan noch nicht wirtschaftlich und/oder sinnvoll ist.
Frag mich manchmal, wie man auf sowas kommt...
Gruß
6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008 16,92kWp, davon 5,64kWp Ost 88°, DN30°;24xSchott Poly 235; 11,28kWp Süd -10°, DN10° 48xSchott Poly 235 an STP 15; 2011 2,35kWp Südwest 72°, DN42°; 10xSchott Poly 235 an SB2100TL; 2011
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von LumpiStefan » 29.10.2011, 19:13
http://www.solar-log.com/fileadmin/BENU ... ing_DE.pdfDa sollte die Anforderung mit aufgeführt/abgedeckt sein..... Stefan
49 Sunways SM215 + Sunways NT10000 & 7 SF 150/10 & 6 Conergy + SMA 3000 516 Antaris ASM185 + Danfoss TLX15K Willst du mir was gutes tun... --> http://www.stefan-bauer.net/daten/spende/
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von Oeko-Fuzzi » 29.10.2011, 20:13
Hallo Flow88, willkommen im Forum. Eine Einspeisung ist generell nur ins Versorger-Netz, also Volleinspeisung, oder in das Haus-Netz, also mit Eigenverbrauch möglich. Bei Eigenverbrauch ist dann ein Zweirichtungszähler erforderlich. Rein theoretisch müsste dann die PV-Anlage auf eine Phase im Haus einspeisen, die nur von diesem besagten Gerät belegt ist. Solange PV-Strom vorhanden ist, wird es von diesem Gerät verbraucht, wenn nicht, zieht es den Strom vom Versorger. Mehr erzeugte Energie wird ins Netz gespeist und vom Zweirichtungszähler gemessen. Soviel zur Theorie. In der Praxis sind aber auch andere Geräte, z.B. E-Herde angeschlossen, die alle drei Phasen benötigen, also auch PV-Strom verbrauchen würden. Wie Du schreibst, hast Du ja etwas Ahnung von der Materie. Dann überleg, wie die Verdrahtung ausehen müsste, oder geh ins Detail zum besseren Verständniss. Auch Solarlog wird da nicht weiterhelfen können. Gruss Willi
5,32 Kwp, 28 X Eging 190W. WR SB 5000 TL-20 Ausrichtung -36°, Dachneigung 42°
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von Herrvolt » 29.10.2011, 21:33
Vom Prinzip ist das relativ leicht möglich, nur ob die Kosten das auch rechnen. Die Gleichspannungsseite vor einem WR wird so aufgebaut, dass diese Batteriegepuffert ist. Solle die Sonne mal hinter einer Wolke verschwinden, dann übernehmen die Batterien die Versorgung. Solange das Netz da ist, würde das sogar über Nacht funktionieren. Die Auslegung der Anlage muss halt so sein, dass die Module relativ überdimensioniert sind, damit die Batterien bei Sonnenschein geladen werden können und bei Wolken die Energie liefen. Was ich jetzt schrieb ist Theorie. Das geht zwar so, aber welche Anlage soll das Gleichstrommanagment regeln. Das wäre eine einzelne zu erstellende Regelung. Machbar ist das alles, wenn die passenden Scheine eingeworfen werden. 
Wasserkraft, Energie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte Umweltschutz ist der Versuch die Erde zu erhalten, dass die Menschen noch darauf leben können. The earth isn`t a present from our parents, it is borrowed from our children.
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