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von thlubi » 15.04.2012, 08:25
Hallo, am Freitag ging meine Anlage (10,5kw) endlich ans Netz. Die Anlage wurde bereits am 22.12.2011 als Betriebsbereit gemeldet. Meinem Netzbetreiber (RWE) waren leider die Zähler ausgegangen, außerdem hat die Bearbeitung meines Antrages nun fast 4 Monate gedauert. Nun meine Frage: Kann ich für die 4 Monate dem Netzbetreiber etwas in Rechnung stellen? Ich kann ja schließlich nichts dafür, dass die Zähler ausgehen. Oder gibt es eine andere Möglichkeit? 
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von eggis » 15.04.2012, 08:53
Moin thlubi und Willkommen im Forum!
Im EEG steht, der Anschluss hat 'unverzüglich' zu erfolgen. D.h. ohne schuldhaftes Zögern. Kann dir dein Netzbetreiber darlegen, dass er für die Verzögerte Lieferung des Zählers nichts kann, sieht es schlecht mit einer Entschädigung aus.
Warum wurde die Anlage nicht zunächst voll einspeisend mit eigenem PV-Zähler angeschlossen?
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von thlubi » 15.04.2012, 09:23
Hallo, laut Service-Hotline seien momentan keine Zähler wegen großer Nachfrage verfügbar. Außerdem sei momentan ein Bearbeitungsrückstand von 3 Monaten.
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von philu » 15.04.2012, 10:08
Im Moment scheint bei sehr vielen Netzbetreibern ein Bearbeitungsrückstand von ca. 3 Monaten zu herrrschen.
Bei mir hat es ungefähr 2 Wochen gedauert bis der Zähler eingebaut wurde, dafür warte ich nun schon über 4 Wochen auf den RSE. Mein Netzbetreiber ist übrigens die ENBW.
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von thlubi » 15.04.2012, 10:54
Also Vertragsmäßig habe ich auch noch nichts bekommen, bzw. gesehen. Kann mir jemand die Stelle im EEG mt dem Zählereinbau sagen? Welche Version gilt den für mich? Ich gehe mal von der 2009er aus. Danke für die Antworten. 
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von thlubi » 15.04.2012, 11:06
Gibt es irgendwo einen Musterbrief, den ich für Ausfallforderungen verwenden kann? Oder ein Beispieltext?
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von alpha_de » 15.04.2012, 11:30
@philu Aber der RSE ist unkritisch, der fehlt bei der Anlage meiner Eltern auch und wird auch auf absehbare Zeit nicht kommen (da man sich beim VNB noch garkeine richtigen Gedanken gemacht hat, ob und wie man Kleinanlagen abregeln will). Aber im Wechselrichter ist die nötige Karte, die vom RSE angesprochen werden kann. Wenn der VNB den RSE nicht liefern kann, dann ist das sein Problem, hat aber auf den Betrieb der Anlage keine Auswirkungen (denn die wäre ja abregelbar, wenn es der VNB denn spezifizieren würde und wollte). 
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von Ralf Hofmann » 15.04.2012, 12:02
Hallo, thlubi hat geschrieben:Nun meine Frage: Kann ich für die 4 Monate dem Netzbetreiber etwas in Rechnung stellen?
ja, das kannst Du, wenn Du in der Zeit eingespeist hast. Nach dem EEG steht Dir die Vergütung zu, ob mit oder ohne Zähler, ist egal. Das Problem ist nur, nachzuweisen dass Du etwas eingespeist hast und wenn ja, wieviel. Im Gesetz (imho im Eichgesetz) ist für diese Situation auch ein Weg vorgesehen. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass Du irgendwie nachweisen musst, dass Du eingespeist hast und wieviel Du vermutlich eingespeist hast. Kannst Du diesen Nachweis plausibel führen, ist die eingespeiste Menge vom VNB auch zu vergüten.
MfG Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
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