Tripower: Optimale Auslegung

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Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon Rincewind » 10.09.2010, 20:34

Hallo zusammen,

nach den technischen Daten arbeiten Tripower Geräte optimal mit einer MPP-Spannung zwischen
400V und 800V, wobei der beste Wirkungsgrand bei 600V erreicht wird.

Eingang A kann mit der vollen Nennleistung belegt werden, Eingang B sehe ich als "Hilfseingang",
um überzählige oder verschattete Module aufzunehmen.

Führt also folgende Vorgehensweise zum besten Ergebnis?

- Strings mit einer MPP-Spannung im Bereich um 600V zusammenstellen
- Diese alle auf Eingang A
- Bleiben überzählige Module, mit diesen Eingang B bis zur Wechselrichter-Nennleistung auffüllen,
auch wenn hier nicht die optimale MPP-Spannung erreicht wird


Gruß, Rincewind
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Re: Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon mr_XY_unbekannt » 04.10.2010, 14:34

Nein es muss immer, und vor allem bei der Inbetriebnahme zuerst der Eingang B belegt werden da ansonsten die Stringausfallerkennung nicht funktioniert und so eine Brandgefahr durch Rückstrom entsteht.

Schau dazu bitte erst einmal komplett die Installationsanleitung des Sunny Tripower "Elektrischer Anschlus" durch
mr_XY_unbekannt
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Re: Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon Boelckmoeller3 » 04.10.2010, 21:33

Hallo Rincewind,

im Prinzip siehst du das schon richtig, auf um die 600V bei mittleren Zellentemperaturen im MPP auslegen.
Das bedeutet im Prinzip auf recht hohe Leerlaufspannungen. Nur -- nach dem aktuellen Photon- Test hat dieser Wechselrichter auch eine sehr geringe Eingangsspannungsabhängigkeit des Wirkungsgrades, ist also kaum tragisch wenns mal ein Stück daneben liegt.
Falls ein Rest Module mit nicht ganz optimaler DC-Spannung bleibt an Eingang B schalten . Sonst (wenns gut passt) Eingang B auch mit einem Strang beschalten.
Ob der Eingang B nun immer beschaltet werden muss ist mir aber noch unklar und kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
@ mr_XY_unbekannt, wo steht das genau in der Installationsanleitung ? Bitte hier genau die Seitennummer und den Abschnitt dazu mal benennen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon Photonensammler13 » 05.10.2010, 00:08

Wirf doch einfach mal einen Blick in die Zeitschrift "Photon"Profi 9-2010 (4,60 €) .
Dort (Artikel 9 DIN A4 Seiten) wird der SMA SunnyTripower 17000TL-10 getestet und sehr ausführlich beschrieben.
Installations- und Bedienungsanleitungen können auch von der Website des Herstellers
heruntergeladen werden.

Sonnige Grüße
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Re: Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon dridders » 05.10.2010, 00:13

na z.B. Seite 39 der Installationsanleitung:
Wenn mehr als 2 Strings an den Sunny Tripower angeschlossen werden, IMMER ZUERST den ersten String an Eingang B anschließen.

Demnach kannst du auch nur A bestücken, aber dann maximal mit 2 Strings. Die Stringüberwachung kann dann aber wohl ggf. zicken und muss somit evtl. abgeschaltet werden, wenn ichs richtig gelesen hab.
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Re: Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon Rincewind » 07.10.2010, 21:07

dridders hat geschrieben:Demnach kannst du auch nur A bestücken, aber dann maximal mit 2 Strings. Die Stringüberwachung kann dann aber wohl ggf. zicken und muss somit evtl. abgeschaltet werden, wenn ichs richtig gelesen hab.

Das wäre nicht schön. Beim 17000er braucht man vier Strings, um auf 17 kWp zu kommen.
Bei 3 Strings auf Eingang A und einem auf Eingang B bzw. allen 4 Strings auf Eingang A
hieße das, dass die Stringüberwachung nicht greift?

Und was heißt "..zuerst auf Eingang B...". Danach kann man den wieder auf A umlegen???
Irgedwie fehlt mir da eine klare Aussage von SMA.
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Re: Tripower: Optimale Auslegung

Beitragvon dridders » 07.10.2010, 21:49

Also ich würde mal sagen: wenn du mehr als 2 Strings anschließen willst, dann muss einer der Strings an B klemmen, der Rest an A. Ist das nicht der Fall arbeitet der Wechselrichter auch, aber die Stringüberwachung muss deaktiviert werden
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