Trafolos oder mit Trafo?

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Trafolos oder mit Trafo?

Beitragvon bart01 » 11.09.2009, 10:06

Hallo,

habe meine Anlage mit 19,2kw mit Heckert-Modulen bestellt. Im Angebot sind 3 Stück SMC 6000A vorgesehen. Als ich den Solateur fragte ob man nicht von SMA auch die trafolosen Varianten in betracht ziehen sollte, sagte dieser, daß sie nicht gute Erfahrungen (Zuverlässigkeit) gemacht haben während die Trafo-Serie äußerst zuverlässig arbeitet.

Vielleicht passt aber auch eine die Trafo-Variante besser zu dieser Anlagengröße?

Kann jemand dazu etwas sagen?

Danke.
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 11.09.2009, 10:15

Hallo,

trafolos bringt mehr Wirkungsgrad, zu den Erfahrungen kann ich dir nicht viel sagen, der Anbieter sollte sich aber besser nach deinen Wünschen richten. Auslegung kann ich mir nochmal anschauen.

Viele Grüße:

Klaus
"Ich hatte nie ein Produkt um das ich so gebettelt habe um es zu bekommen um danach so kämpfen zu müssen und alles mögliche zu versuchen um es nur behalten zu dürfen"
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 11.09.2009, 10:17

Da wäre noch gut der Modultyp, die Anzahl und Ausrichtung der Anlage.
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Beitragvon bart01 » 11.09.2009, 12:05

Hallo,

96 Heckert Module Txp 200PXL. Ausrichtung süd. Gesamtleistung Anlage 19,2 kwp (kann ich evtl. noch variieren bis max. 20kwp). Dach mit 35 Grad Neigung. Standort: Südtirol.

danke vorerst.
bart01
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Beitragvon hadl » 11.09.2009, 12:55

Hallo bartho1!
Ich habe seit 1993 trafolose Wechselrichter in Betrieb, keine Probleme.
Interessantes über Wechselrichter kannst Du hier lesen.

http://www.photovoltaikbuero.de/PVBuero ... ium-1.aspx
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 11.09.2009, 13:17

Hallo,

es ist mit der Anzahl und SMA-Wechselrichtern etwas schwer hinzubekommen.
Die SMC6000A müssten dann jeweils mit 2 x 16 Module beschaltet werden, was zwar nominal geht, aber was auch noch ungünstig von ihrer Eingangsspannung her ist. Da sie möglichst niedrige Eingangsspannungen für den besten Wirkungsgrad brauchen.
Ideal wäre da eigentlich 13 Module im Strang, passt aber nicht von der Modulanzahl.
Die SMC TL wiederum brauchen möglichst 17 oder 18 Module im Strang, da ist 16 leider eines zu wenig. Also müsste man 2 Stück SMC 7000TL nehmen mit jeweils 2 x18 Modulen beschaltet .
Für den Rest bliebe dann ein SB5000TL-20 mit 12 +12, 12 +13, 13 + 13, 13 +14, oder 14 + 14 Modulen übrig. Wobei eine Beschaltung mit 26-28 Modulen optimal wäre.
Ist aber dann eine Unsymetrie auf einer Phase von - 2 kVA, beziehungsweise bezogen auf Gerätenennleistung -2,4 kVA.
In D. ist ja bis zu 4,6kVA zulässig , in Südtirol weiß ich jetzt nicht, musst dich mal erkundigen. Auf jeden Fall wäre der Wirkungsgrad und damit die Erträge der Anlage insgesamt um gut 2% besser.

Viele Grüße:

Klaus
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Beitragvon Auslegung » 13.09.2009, 10:07

In Südtirol (Italien) ist eine unsymmetrische Einspeisung bis 6kW erlaubt und somit höher als in Deutschland.

Die Variante von 2 x 18 Modulen auf zwei SMC7000TL würde sehr gut passen, wie Klaus ausgelegt hat.

Beim 5000TL würde ich max. 27 Module verwenden (1 x 13 und 1 x 14).
Bei 28 Modulen würde der Wechselrichter meines Erachtens an optimalen Tagen überlastet sein 5,6 kWp Generatorpeakleistung bei 5,31 kWp max. DC des Wechselrichters. Er würde sich noch mehr erhitzen und würde sich herunterregeln. Dies wäre in Südtirol bei einer guten Lage leicht vorstellbar. Oder was sagst Du dazu Klaus? Kann mich natürlich auch täuschen.

Bei 2 x 18 und 1x14 und 1x14 würden es genau 100 Module mit 200 Watt sein (20 kWp). In Italien bekommt man bei dachparallelen Anlagen bei Anlagen über 3 und bis 20 kWp (einschliesslich) 0,412 €/kWh.

Du würdest also genau noch reinfallen. Über 20 kWp wären es bei dachparallelen Anlagen nämlich 2 Cent weniger (0,392€/kWh).

Optimaler würde es nicht gehen!
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 13.09.2009, 11:08

Hallo,

ich kenne jetzt die Ausrichtung des Generators nicht, aber bei guter südlicher Ausrichtung würde ich es mit maximal 27 Modulen am SB5000TL-20 dann bewenden lassen. Weicht es ein Stück von ideal Süden ab, wären auch 28 Module möglich.
Eine Gefahr, dass der Wechselrichter zu heiß wird sehe ich nicht. Die Wechselrichter fahren den Generator falls zuviel Leistung möglich wäre aus dem optimalen Arbeitspunkt und begrenzen dadurch schon die generierte Leistung. Es entsteht also zuerst gar kein Überschuß der verbraten werden müsste.

Viele Grüße:

Klaus
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Beitragvon bart01 » 14.09.2009, 12:10

Hallo,

danke für Eure Hilfestellung! Also das Dach ist wirklich ziemlich genau nach Süden ausgerichtet. Somit werden die 28 Module auf 5000TL wohl zu viel sein.


Ich als Laie bei diesen Dingen frage mich ob eine Unsymetrie ein Problem darstellen kann wenn ich den Strom großteils selbst verbrauchen werde. Sind elektronische Geräte für diese Unsymetrie empfindlich?


Ich werde es auf jeden Fall mit mit meinem Solateur die nächsten Tage mal besprechen.
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