String - Serienschaltung bei wenig Leistung

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String - Serienschaltung bei wenig Leistung

Beitragvon mbiber » 23.03.2010, 12:04

Hallo,

wie ich gehört habe, hat IBC von Danfoss Wechselrichter mit einer raffinierten Schaltung.
Solange die Leistung von einem String nicht ausreicht, z.B. morgens, abends, bei Bewölkung usw., werden zwei Strings in Serie geschaltet um somit auch die schwache Lichtleistung auszunutzen.
Kann man auf diese Technologie auch bei SMA hoffen, wenn ja bis wann?
Sonnige Grüße,

Max
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Re: String - Serienschaltung bei wenig Leistung

Beitragvon Sonnenanbeter » 24.03.2010, 19:46

Gabs schon mal so ähnlich von SMA...nannte sich Teamverschaltung :!:
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Re: String - Serienschaltung bei wenig Leistung

Beitragvon f-maus » 25.03.2010, 09:49

Der Unterschied ist nur, das SMA das über mehrere Geräte (nur die "alten" SB2500, 2800i und 3000) hinweg mit einer zusätzlichen Verkabelung und aufwändigen Programmierung realisiert hat.
Bei Danfoss / IBC wird dieser sog. Master/Slave-Modus automatisch aktiviert, wenn mann die Eingänge Parallel schaltet (extern oder mit beiliegender Kurzschlussbrücke).
Dann werden die einzelnen DC-Leistungsteile Leistungsabhängig zu- oder abgeschaltet. Das erhöht im unteren Leistungsbereich den Wirkungsgrad, und somit den Ertrag.

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Re: String - Serienschaltung bei wenig Leistung

Beitragvon WernerZ » 27.03.2010, 16:49

Hi mbiber,

hat Danfoss auch angegeben, was das an Mehrertrag bringt ?


Gruß Werner
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Re: String - Serienschaltung bei wenig Leistung

Beitragvon f-maus » 29.03.2010, 08:26

ich glaube nicht, hab zumindest nichts gehört.
Das lässt sich sowieso nicht detailliert in absoluten Zahlen beantworten.

Mach mal eine Berechnung mit PV-Sol, da wird das dann berücksichtigt....
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Re: String - Serienschaltung bei wenig Leistung

Beitragvon Fischkopp » 14.04.2010, 21:34

Moin,

Der gute mbiber fragte nach einer Serienschaltung, was aber eher unwahrscheinlich scheint, da schon bei relativ geringen Lichtstärken fast die maximale Zellspannung erreicht wird und ein WR die Spannungsverdoppelung wahrscheinlich nicht klaglos hinnehmen würde.

Die Aufschaltung von der Leistung mehrerer Strings auf ein Leistungsteil gibt es doch bei verschiedenen Herstellern. Bei SMA war es die Teamverschaltung, also das Zusammenschalten von unterschiedlichen Wechselrichtern, die miteinander kommunizierten. Hat sich aber nicht durchgesetzt, da ziemlich aufwändig. Gleichspannungsrelais die hohe Spannungen unter Last schalten sind wahrscheinlich auch nicht ganz billig. Die Strings müssen selbstverständlich alle gleich lang sein, was die Einsetzbarkeit einschränkt.

Bei Fronius IG und IG plus heißt dies Mix-Konzept, wo die Leistungsteile gestaffelt auf die ohnehin parallel verschalteten Module geschaltet werden.

Ob solche ein "raffiniertes" Konzept heute tatsächlich so viel bringt ist halt die Frage. Früher fielen die Wirkungsgrade der WR im Teillastbereich teilweise recht dramatisch ab, bei vielen modernen Wechselrichtern steigen die Wirkungsgrade mit steigender Leistung viel steiler an womit der Nutzen dieses Konzeptes geringer ist.

Den Datenblättern vom TripleLynx kann man nicht genau entnehmen, was der WR mit parallel geschalteten gleich langen Strings an unterschiedlichen Eingängen macht. Aber ein WR, der einen generellen EU-Wirkungsgrad von >97% hat, kann durch dieses Verfahren nicht viel gewinnen. Die Dimension wird 0,x% Wirkungsgradunterschied sein. Dafür opfert man Freiheit in der Gestaltung der Strings.

Gruß
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