Wenn man sich die von Deba und hgf1948 zusammengestellten Informationen zusammen mit den Test von Photon betrachtet wird man schon etwas stutzig.
1. Der Photon-Test ergab für die SMCs eine hochgenaue Leistungsmessung mit einem Fehler kleiner als 1% in den relevanten Bereichen (Tenor: Man könnte ihn auch als Stromzähler verwenden).
2. Die Beoachtungen von hgf1948 ergaben sehr gute Übereinstimmungen bei 3 WR auf der DC-Seite und man kann auch annehmen, dass Gleichstrom & Spannung sehr genau gemessen werden können.
3. Zählerseitig hat hgf1948 nur einen Zähler der Genauigkeitsklasse 2 verwendet mit +-2 % Fehler unter Laborbedingungen, sagt also nicht viel darüber, wie hoch der Wirkungsgrad tatsächlich war.
4. Soweit bekannt wurde der 2100TL nie von einer unabhängigen Zeitschrift getestet und verschiedene Bauserien per se gleich zu setzen... na ja. Genau dagegen sprechen die Beobachtungen von deba. Die Übereinstimmung von Wirkungsgrad lt. Doku vs. Wirkungsgrad selber gemessen ist beim getesteten SB3800 super - beim 2100 TL nicht.
Offensichtlich kann man also nicht vom SB3300 (Testsieger Stiftung Warentest) oder dem SB3800 bzw. der SMC8000 TL nicht so einfach auf den 2100 TL schließen!
Dass die Genauigkeit der vom Wechselrichter ermittelten Größen mit steigender Leistung abnimmt ist eher zu hinterfragen. Selbst günstige AD-Wandler sind recht linear... und eigentlich sollte die Sicherheit der Wirkungsgradberechnung mit größer werdenden Werten doch wohl eher zu- als abnehmen?!
Die Frage ist doch eher: Warum verhält sich der 2100TL anders als seine großen Brüder?
Gruß
fischkopp






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