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Moderator: Mod-Team
von Fischkopp » 15.01.2009, 21:31
Hallo Christof,
Das Handbuch für den SI 5048 gibt es ja doch im Netz.
Daraus kann man doch eine Menge Informationen ziehen.
1. Für ein einphasiges Netz reicht ein SI5048
2. Für ein dreiphasiges Netz braucht es je 3 *SI5048
3. Für den Betrieb eines dreiphasigen Netzes mit mehr Leistung müssen je Ausbaustufe 3 weitere SI5048 dazukommen.
4. Die SI5048 im dreiphasigen Netz kommunizieren miteinander (1 Master-2 Slaves)
5. Beim Ausbau des Netzes über 3*SI5048 ist noch eine Multiclusterbox(Cluster sind je 3 WR) notwendig
6. Bei der DC-seitigen Ankopplung der WR sind max. 4 * 2kW Wechselrichter parallel zu schalten, diese kommunizieren mit den Solarislands
7. Auf der AC-Seite sind fast alle SB sowie die SMC bis 8000TL einsetzbar. Diese brauchen keine Kommunikation mit den SIs, da sie über die Netzfrequenz gesteuert werden (falls nicht genügend Last vorhanden ist).
8. Die Batterie hat 48V und muß über min. 500Ah verfügen wenn der PV-Generator 5kW leistet (laut SMA-Handbuch).
9. Der dauer. Batterieladestrom liegt bei 100A... bei einer 48V Batterie können pro SI5048 also max. 5kW für Batterieladung verwendet werden.
10. In der Regel rechnet man mit ca. 10% der Kapazität als Ladestrom, also wären bei einem PV-Generator mit 5kWp eher mit einer Akkukapazität 1000Ah zu planen, was dann 48kWh Speicherkapazität wäre.
11. Generell wäre an einem BHKW statt eines Generators zu überlegen.
Generell sollte vielleicht doch mal eine genauere Überlegung zum Lastgang, Energieverbrauch etc. durchgeführt werden.
Eine Lösung mit einem (bei Bedarf zugeschalteten) Drehstromgenerator + 1 Phase mit SI und PV-Anlage ist wohl weniger sinnvoll. Um die Zuschaltung von Last auf einer Phase ohne Spannung zu messen bräuchte es weiterer Schaltungen und es gibt möglicherweise Verbraucher die dies nicht so richtig mögen. Oder der Generator/BHKW muß durchlaufen. Denke man kann dies auf Drehstrom = Einsatz eines Dreierclusters von SIs verkürzen.
Gruß
fischkopp
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von IAE EPE Technik » 15.01.2009, 22:10
Eine Lösung mit einem (bei Bedarf zugeschalteten) Drehstromgenerator + 1 Phase mit SI und PV-Anlage ist wohl weniger sinnvoll. Um die Zuschaltung von Last auf einer Phase ohne Spannung zu messen bräuchte es weiterer Schaltungen und es gibt möglicherweise Verbraucher die dies nicht so richtig mögen. Klappt ohne Probleme Oder der Generator/BHKW muß durchlaufen. Denke man kann dies auf Drehstrom = Einsatz eines Dreierclusters von SIs verkürzen.
wäre die Optimalste Lösung, seh ich auch so.
Aber wie gesagt, er weiß jetzt noch nicht, was der Kunde mal haben wird.
Wie bekommt man solche Aufträge?
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von wieso » 15.01.2009, 22:55
Geld scheint ja keine Rolle zu spielen .... und der Techniker der damit zu recht kommt ist freier Mitarbeiter
10. In der Regel rechnet man mit ca. 10% der Kapazität als Ladestrom, also wären bei einem PV-Generator mit 5kWp eher mit einer Akkukapazität 1000Ah zu planen, was dann 48kWh Speicherkapazität wäre.
Also von den 48 KWH bleiben dann ca 24 Kwh übrig bei 50% Entladung
Wie schauts denn aus mit der Entladung von der Batterie wenn die Grossküche ihre 15 Kw vom Inverter abfragt ? Bei Nacht
Zählt da nicht auch die 10% der Kapazität Regel ? Oder soll dann der Generator immer an und aus gehen ....
oder einfach so unefficient neben herlaufen ? Ein bischen Batterie laden , mal mehr mal weniger dem Hausnetz dienen ....
bei Inselsystemen muss mesch aufpassen , dass die wichtigen komponenten finanziell nicht zu kurz kommen
Ich lass mich gerne besseren belehren , aber beforzuge grosse Batterie , kleinen Gleichstromgenerator und aussreichend Inverter Leistung , weniger Technik =mehr Geld für PV und auf der Alm wirds ja neben dem Dach noch a Wiesn gehmn
Gruss Lars
PS Bozen ... coole Stadt unsre solar/holzvegaser Heitzung kommt aus diese Gegend
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von IAE EPE Technik » 16.01.2009, 08:59
mehr Geld für PV und auf der Alm wirds ja neben dem Dach noch a Wiesn gehmn
Was ist im Winter ? Fuer die gleiche Leistung die mir im die Panels im Sommer bringen, muss ich im Winter 15 mal (viktive Aussage) hoher installieren (je nach Region).
Ron
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von Fischkopp » 16.01.2009, 10:09
Hallo Lars,
der ungeklärte Punkt an dieser Anlage ist doch die unbekannte Verbrauchsseite. Wenn 15kW Leistung häufiger angefordert werden und der Tagesverbrauch selbst im Sommer >40kWh liegen kann wird selbst an besten Sonnentagen der Generator laufen müssen. Den Pufferspeicher unendlich zu erhöhen bringt es doch nicht, wenn nicht genügend Nachladung möglich ist.
In der umrissenen Anlage ist der PV-Generator recht klein angesichts der zu erwartenden Leistung/Verbrauch. Wenn die Hütte auch im Winter voll betrieben wird ist die Situation doch klar: Der Generator muß im Tagesmittel den gesamten Strombedarf decken können.
Es ist eine Frage der Konfiguration der Anlage, wie diese eingestellt wird, wenn hohe Lastanforderungen langfristig zu erwarten sind. Wenn der Generator nur z.B. 12,8 kW liefert und 15kW angefordert sind kann man die 2,2kW aus den Battieren zur Stützung des Generators anfordern - die Anlage würde gut über die Lastspitzen kommen. Wenn man allerdings die Managementstrategie so einstellt, daß zuerst maximale Energieentnahme der Batterie angesagt ist, fehlt es nach Entnahme der Energie aus den Battieren an Leistung, wenn nur noch der schwache Generator nachliefert.
Nach der Beschreibung muß die Anlage von Christoph in Richtung Betriebssicherheit optimiert sein. D.h. der Generator muß alle Lasten auch langfristig & aktuell alleine Tragen können. Dann kann man bedenkenlos die in den Battierien gespeicherte Solarenergie voll nutzen, bis dann der Generator anspringt. Evtl. kann man sich noch ein Winter- und Sommerprogramm der Aufladesteuerung überlegen.
Beim Winterprogramm würde die Aufladung der Batterien über Generator erfolgen und dadurch Treibstoff sparen. Beim Sommerprogramm würde auf Nachladung durch den PV-Generator spekuliert.
Ob der Einsatz von einem Gleichstromgenerator wirklich zu weniger Technik wäre mal interessant zu wissen. Die SI wären damit sicher nicht glücklich - oder wie steuern diese mit einem auf der DC-Seite eingesetzten Generator die Ladung der Batterien...?
Gruß
fischkopp
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von Boelckmoeller3 » 16.01.2009, 11:44
Hallo,
ich denke mal, wenn ein Restaurant oder Hotel reinkommen soll, was ja am wahrscheinlichsten wäre, sollte man mit dem Grundkonzept erstmal bei der Gebäudebeheizung und Dämmumg anfangen und dann ein entsprechend groß dimensioniertes BHKW (wie Fischkopp schon anmerkte), was auch notfalls im Anleingang alle Lasten tragen könnte einplanen und nicht nur einen pobligen Generator.
Die wirtschaftlichtse Lösung (jedenfalls noch zur Zeit) wird sein, dem BHKW den Löwenanteil der Energiebereitstellung zuzuordnen aber ausreichend Ergänzungsmöglichkeiten durch PV, Windenergie und eventuell Wasserkraft vorzusehen.
Viele Grüße:
Klaus
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von wieso » 16.01.2009, 14:54
Hallo Ich verstehe schon das es ohne Generator nicht geht oder klar als BHKW (idealerweise Holzvergaser oder Pellet-stirling
Sicherlich kann die PV nicht auf den schwärzesten Tag im dezember ausgelegt werden
Nur mal eine kleine Milchmädchen Rechnung
Wieviel Strom bekomme ich denn aus einem Liter Diesel ?
Mit einem AC Generator denke ich ca 2 kwH im Durchschnitt
Also ca 500 Euro nur für Diesel pro generierte 1000 kwh im Jahr , angenommen 1 euro pro liter auf die nächsten 10 Jahre gesehen
( Diese Rechnung beinhalted nicht die Anschaffungskosten, Wartungskosten und Reraratur , Lebensdauer der Aggregats)
Lass uns dies mal auf 10 Jahre betrachten = 5000 euro für 1000 kwh pro Jahr  nur für Sprit
Was kann ich mir den Kaufen für 5000 Euro , also ich würde mir Kaufen 1 kw PV und 200 ah Batterie bei 48 Volt (OPZS)
Kenn mich mit SI nicht aus (sollte besser hier nicht rumturnen ) , jedoch bei mir im Inverter schalted ein Relais den Generator , kann ich zb programieren bei wieviel Volt (Batterie) er an und aus geht
Ist ein intresantes Thema , bin vielleicht ein bischen negative wegen den AC Stromzeugern hatte halt nur Probleme .... Waren vielleicht keine High tech Teile
Lars
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von christop27 » 17.01.2009, 12:14
Ja soweit hast du recht das ein reiner Dieselgenerator unefizient ist.
Nur werde ich wenig einfluss haben was die Heizanlage betrieftb da sie schon ausgeschrieben und wenn mich nicht täuscht vergeben ist.
Mier kommt es ja irgendwie idiotisch vor das auch eine Thermische Solaranlage installiert wird da dadurch fläche für die Photovoltaik vermindert wird.Zum Heizmedieum selbst weiss ich nicht ich denke es wird eine Scheitholzkessel Heizung instaliert werden.
Logisch wäre ein BHKW sinnvoller da man sich dadurch einmal die Heizung und den Strom erzeugen würde und auch keine Thermische Solaranlage mehr nötig wäre.Aber das kommt halt so wenn alles ohne konzept geplant wird.
Bekommt man BHKW s als auch Hlzverbrenner?
MFG
Christoph
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von wieso » 17.01.2009, 18:52
Hallo Christoph
Alles nur in Kinderschuhen .... leider als Holzpellets _BHKW hier aus Nürnberg http://www.sunmachine.com/
Holzvergaser zum Antrieb oder Stromerzeugung ist uralt technik und bedauernswert dass in Europa so langsam ist ....
Natürlich nicht für dein Projekt geeignet weil nicht genügend high -tech
aus indien (hatten mir ein angebot gemacht für 9 kw holzgas Stromerzeuger geliefert und instaliert nach Irland )
http://www.ankurscientific.com/powergeneration.htm
Wie schon gesagt, ich gehöre nicht hierher , (in der SMA Ecke),
aber der Überschuss an PV im Sommer mit einer Wärmepume genutzt für Warmwasser müsste dem Solar-warmwasserkollektor ebenbürtig sein
Aber bitte nehm mich nicht so ernst , da ich immer noch lerne und beforzuge dies weitehin zu tun
Lars
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von BRJ » 18.01.2009, 00:27
Spielt Geld keine Rolle bei dem System und der ganzen Almhütte?
Soll die Hotelküche elektrisch betrieben werden (Kochen ohne Gas)?
Falls in der Küche alles elektrisch betrieben wird, dann denke ich werden die Gäste lange auf Ihr Essen warten.
20Kw Generator = Feuerzeug zum erwärmen eines 100l Topfes Wasser.
Hier mal ein paar Beispiele:
Induktionsherd 20KW
Spülmaschine 7KW
Kaffemaschine 2KW
Kleiner Pizzaofen 5KW
Kühlschrank 0,3KW
Teigknetmaschine 2KW
Dunstabzug 0,5KW
Friteuse 3-12KW
Beleuchtung
usw.
Anlaufströme sind nicht zu unterschätzen.
Man sollte vor der Anschaffung der Elektroausstattung überlegen, ob es eine Imbissbude oder eine Hotelküche wird.
Kommt ein Tankwagen zu der Almhütte?
Auf jeden Fall wird ein 3-Phasen Generator für die Küchengeräte benötigt.
Die bessere Lösung wäre eine Doppelanlage mit zwei Generatoren.
Bei wenig Last läuft ein Generator und bei mehr Last beide.
Die Ausfallsicherheit ist auch besser.
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