HI,
Teil 1: Das mit Dyndns läuft so:Du hast einen Namen
webbox auf einer Webadresse
dyndns-at-home.com reserviert.
Also gibt es ab sofort auch
webbox.dyndns-at-home.comWenn jetzt jemand
www.webbox.dyndns-at-home.com eingibt, dann läuft folgende Kette an:
1.
com gibt dir die Antwort wer
dyndns-at-home reserviert hat. (com ist die Topleveldomain)
2.
dyndns-at-home gibt dir die Antwort wer
webbox reserviert hat.
3.
webbox gibt dir die Antwort wer
www reserviert hat. (
den Namen webbox hast du für deine Fritzbox = deinen DSL-Anschluss herausgesucht)
Bei (3) kommt ein Fehler, weil in der Fritzbox der Name
www nicht registriert ist (das kann die auch nicht)
Also geht kein
www.webbox.dyndns-at-home.com sondern nur
webbox.dyndns-at-home.com(INFO: Das war eine stark vereinfachte Erklärung, denn in Wirklichkeit werden keine 3 Anfragen nacheinander gestellt, sondern nur eine. Und das geht, weil die Fritzbox ihre aktuelle IP regelmäßig an eine art IP-Telefonbuch schickt.)
Teil 1 beendet: Jetzt must du wissen warum kein www geht.
Teil 2: Das mit den Ports läuft so:Wenn Du im Browser "http://..." schreibst, dann wird automatisch Port 80 angenommen.
Wenn Du im Browser "ftp://..." schreibst, dann wird automatisch Port 21 angenommen.
Wenn Du im Browser "http://..." vorne dran einfach weg lässt, dann fügt es der Browser unsichtbar wieder hinzu.
Wenn Du den automatischen Port nicht willst, sondern Beispielsweise Port 81, dann kann man das so eintippen:
Die korrekte Schreibweise hat am Ende des Servernamens immer ein
/ aber der Browser regelt das automatisch für Dich. Und so gibt es etliche TAUSEND verschiedene Ports, aber die
Server sind zum ansurfen fast alle einheitlich auf 80 eingestellt.
Du willst nun mit der SMA Webbox auch so einen
Server "ins Internet bringen".
Das geht aber erstmal nicht, weil du vom Provider nur
eine öffentliche IP-Adresse bekommst und die hat die Fritzbox.
Und hier kommen jetzt die Ports:
Die Fritzbox hat 2 Seiten: Die öffentliche DSL-Seite und die private LAN-Seite.
In der Fritzbox
horcht auf der LAN-Seite ein Server auf Port 80 - und der antwortet wenn du
fritz.box eintippst.
Auf der öffentlichen Seite horcht erst mal niemand auf Port 80 und eine Anfrage von der öffentlichen Seite wird unbeantwortet verworfen.
Wenn du in die Fritzbox ein Portforwarding von Port 80 auf Port 80 an die Webbox eingetragen hast, wird die Anfrage unbeantwortet an die Webbox weitergeleitet. Jetzt wird in der Webbox der Server die Anfrage von Port 80 beantworten.
Und das tut er auch (zumindest bei mir)
Wenn Du vom internen LAN auf die Webbox kommst, z.B. 192.168.178.4 dann geht's jetzt auch von der öffentlichen Seite.
Teil 2 beendet:
Jetzt weißt du, warum das öffnen der Ports gefährlich sein kann: Alle möglichen gültigen und ungültigen Anfragen(=Netzwerkpakete) werden vom öffentlichen Port 80 ins LAN zu der Webbox gelassen. Wenn die Webbox eine vor Angriffen sichere Firmware hat, dann kann man den Port ruhig offen lassen.
Leider ist sie das nicht :
http://www.photovoltaikforum.com/webbox-ip-adresse-automatisch-aus-sunnyportal-ermi-p566135.html#p566135Ich kann leider nicht erklären, warum mit der Frizbox keine Portänderung funktioniert:
Also eine öffentliche Anfrage von außen mit Port 80 an einen privaten LAN-Server mit Port 81 weiterleiten => geht bei mir nicht.