Sunny Design aussagekräftig?

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Sunny Design aussagekräftig?

Beitragvon henning246 » 28.08.2008, 18:11

Hallo!

Ich plane gerade eine PV-Anlage und habe mal wieder eine Frage.

Zwei Solateure haben sich bisher bei mir vorgestellt.
Ich kann zum einen Schott Module (Poly 175) und zum anderen Module von BP (3160) bekommen. 32 Module würden auf dem Dach Platz finden.
Beide Solateure empfehlen einen Sunny Boy 5000TL-20 Wechselrichter (Multi-String ist wichtig, da Teil-Verschattung im Winter).

Jetzt habe ich mit Sunny Design beide Module mit diesem Wechselrichter "simuliert". Bei den Schott-Modulen erhalte ich als Ergebnis 843 kWh/kWp, bei den BP-Modulen sind es dagegen 880 kWh/kWp (bei identischer Verschaltung).

Hier nun meine Frage: Wie aussagekräftig ist diese Angabe?
Oder anders formuliert: Kann diese Angabe als Entscheidungsfaktor dienen (wenn alle anderen Anlagenaspekte ähnlich sind)?


Schon jetzt vielen Dank!



Gruß,
Henning
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 28.08.2008, 18:33

Hallo,

und hier meine Frage, wie ist der Wechselrichter mit den Schott-Modulen von dir beschaltet worden ? Und wie mit den BP ? Hier kann man notfalls auch mal ein Bildschirmkopie einstellen.

Der SB5000TL-20 lässt sich nahezu ideal mit den erwähnten Schott-Modulen beschalten, also irgend was stimmt noch nicht.

Grüße:

Klaus
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Beitragvon henning246 » 28.08.2008, 19:01

Hallo!

Hier ein paar Screen-Shots von Sunny. Die ersten beiden von Schott, die 2. beiden von BP (bitte bei Schott nicht von der qm-Zahl verwirren lassen, ich hab die Daten vom Schott Poly 175 von Hand eingegeben und mich da bei den qm wohl etwas versehen :oops: ).

Ich habe an String A jeweils 2x9 Module und an String B je 2x7 Module gehängt. 14 Module (String B) sind im Winter zeitweise verschattet.


Ich hoffe, jetzt wird es deutlicher.


Vielen Dank,
Henning

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Beitragvon Boelckmoeller3 » 28.08.2008, 19:30

Hallo,

habs jetzt mal versucht nachzuvollziehen und ähnliche Ergebnisse.
Ein Differenz von 10% im Nennleistungsverhältnis (zumal auch in dem Schott-Fall immer noch mitten im Soll-Bereich) begründet meines Erachtens keinen Ertragsrückgang um 4%.
Noch nicht einmal 1% wäre realistisch.
Da passt was am Sunny Design nicht.

Viele Grüße:

Klaus
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Beitragvon Holter » 28.08.2008, 19:56

Vielleicht wurde Beim eintragen in die Datennbank ein Wert falsch eingegeben, wie zum Beispiel Temperaturkoeffizient oder Toleranzen oder so? vergleich da mal beide Moduleinträge Wert für Wert.

bis dann
Christian
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Beitragvon Eberhard » 28.08.2008, 20:02

Sunny Design ist ein Tool zur Überprüfung der WR Auslegung die Erträge sind geschätzt sollte man nicht überbewerten.
Mit sonnigem Gruß
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 28.08.2008, 20:05

Ich hab das mit einem bereits in der Datenbank vorhandenen Modul von Schott, was die gleichen Daten hat wie das was er neu eingetragen hat nachvollziehen können, daran kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Auch nicht am DC-Niveau am Wr was ähnlich ist.
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Beitragvon henning246 » 29.08.2008, 08:01

Hallo,
und vielen Dank für die Antworten!

Ich hab die Daten der Module auch nochmal gecheckt: alles okay!


Ich lese hier im Forum immer wieder, dass eine gute Anlage sich durch eine gut abgestimmte Kombi aus WR und Modulen auszeichnet.

Ist es dann nicht vielleicht einfach so, dass gerade diese spezielle Kombi mit den BP 3160 (32 St., 2x9 String A, 2x7 String B) mit dem WR 5000TL-20 einfach nur gut zusammen passt? Besser als z.B. mit den Schott? Zumindest in genau dieser Modulanzahl und Stringbelegung.

Wenn ich mit Sunny Design die WR-Auslegung checken will und bekomme dann einmal ein Super-Ergebnis und mit anderen Modulen ein nicht so gutes, sollte mir das dann nicht sagen, dass die Kombi mit dem Super-Ergebnis prima harmoniert und ich zuschlagen soll?
Voraussgesetzt natürlich, dass auch andere Faktoren wie z.B. der Preis stimmen.



Gruß,
Henning
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Beitragvon Boelckmoeller3 » 29.08.2008, 08:45

Hallo,

nein, das ist hier definitiv nicht so. Der Wechselrichter braucht möglichst hohe Spannungen am Eingang und mit Schott ist das sogar noch eine Idee besser als mit BP.

Bei BP ginge aber die noch besser an dem Wr laufende Konstellation 2 x 11 + 1 x 10 Module. Bei Schott wird mit dieser Konstellation sehr knapp die obere Spannungsgrenze des Wr überschritten, was jedoch nach meiner Meinung noch tolerierbar wäre.

Viele Grüße:

Klaus
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Beitragvon henning246 » 29.08.2008, 08:50

Hmmmmm.....

Also sollte ich darauf achten, dass die Eingangsspannungen hoch sind, um das beste Ergebnis zu erzielen?!

Das Ertragsergebnis, das SD mir ausgibt, also besser nicht beachten. Tja, warum gibts das dann? :roll:

Ist der Wirkungsgrad der Module (lt. Datenblatt) denn auch noch wichtig für die Erträge?



Danke,
Henning
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