4000TL-20 untersch. Modulanzahl

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4000TL-20 untersch. Modulanzahl

Beitragvon spek1 » 13.09.2008, 23:26

Bekomme unter anderem einen 4000TL-20

Meine Frage hierzu:
Ist es eigentlich unerheblich,
ob ich den WR
mit z.B in meimem Falle
1x11 und 1x13 Module
oder
2x12 Module bestücke.

Vom Ertrag kommt mit SunnyDesign beidesmal dasselbe raus.
Jedoch wäre mir evtl. asymetrisch lieber da von Nov. - Feb.
die unterste Reihe mit 11 Modulen verschättet wäre.

Standort 73xxx
Neigung 20 Grad
Westabweichung 15 Grad

Module Solara TI880

Danke für alle Infos
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Beitragvon Californiadet » 13.09.2008, 23:54

Hallo und guten Morgen,
hat bei beiden 100% aber der Start des Wechselrichters wegen stark abwechender Spannung kann anders sein. Belastung aber sonst eigentlich i.O..
würde das Modul aber rüber nehmen, wenn die Verschattung nur kurz ist!

MfG
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Beitragvon Eberhard » 14.09.2008, 00:19

Die SMA Multistring WR können ohne Probleme unsymetrisch beschaltet werden.
Entscheidend für den Beginn bzw Ende der Einspeisung ist die Leistung die insgesamt ankommt, schön zu sehen bei meiner Beschaltung eines SB 4200 TL HC mit höchst unterschiedlicher Ausrichtung und unterschiedlicher Leistung.
Links dazu auf meiner Homepage in der Signatur.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard
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Beitragvon BOBO » 15.09.2008, 10:29

Servus spek1,

bei einem Wechselrichter mit 2 MPP-Trackern ist dies möglich. Dein SMA SB4000TL-20 hat zwei MPP-Tracker.

Der Wirkungsgrad und damit auch der Ertrag ist bei deinem WR höher, je größer die Eingangsspannung der Strings ist.

Damit wird der 13er String im Verhältnis einen etwas höheren spezifischen Ertrag einfahren, als der 11er String.
Im Gesamtergebnis dürfte der Unterschied zu zwei 12er Strings marginal ausfallen.
Idealerweise würde die höhere spezifische Leistung des 13er Strings die niedrigere spezifischere Leistung des 11er Strings im Vergleich zu den beiden 12er Strings vollständig ausgleichen, so dass, wie von SD errechnet der gleiche kWh/kWp-Ertrag rauskommt.

Gruß BOBO
hier kann man meine PV-Anlage sehen:
http://www.sonnenertrag.eu/de/otterfing ... 0/234.html
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Beitragvon spek1 » 15.09.2008, 11:31

Danke Euch für die Infos.

Dann werde ich den 4000-er mit 1x11 und 1x13 beschalten lassen.
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und wie steht es dann mit.....

Beitragvon Amun_Ra » 26.09.2008, 19:43

Hallo,

ich habe diesen Thread mit Interesse verfolgt.

Aufgrund meiner geringen Dachgröße und der etwas engen Auswahl zur Verfügung stehender Module liegen an meinem SB 4000TL-20 auch zwei Strings mit unterschiedlicher Modulzahl an.

Allerdings wurden bei mir einmal 10 und einmal 11 Module AS Antares P 225 (http://www.as-solar.com/de/as-antares-p.html) der Firma asola aus Thüringen vom Solarteur verschaltet. Es hätte beim besten Willen kein weiteres Modul Platz gefunden (ohne evtl. eine Verschattung in Kauf zu nehmen). Bei einem Modul weniger hätte jedoch die Gesamtleistung nicht mehr meinen Vorstellungen entsprochen.

Nun zur eigentlichen Frage:

Ist die derzeitige Situation das Optimum oder hätte ein Modul weniger oder mehr einen besseren/schlechteren Wechselrichter-Wirkungsgrad ergeben, durch welchen auf die Zeitdauer von 20 Jahren gesehen ein finanzieller Vorteil/Nachteil entsteht?

Kurz:

("SB 4000TL-20") + (2x10) oder (2x11) oder (1x10+1x11) ??? :oops:

Weitere Angaben:
- Standort (PLZ): 01728
- Dachneigung: 45°
- Ausrichtung: 195°
21x AS Antares P 225 (asola Thüringen) an 1x SMA SB 4000TL-20
<<< meine Anlage bei Sonnenertrag.eu >>>
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Beitragvon Eberhard » 26.09.2008, 20:02

Die Verschaltung mit 1x 10 und 1 x 11 Modulen ist ok.
Keine Einbußen dadurch.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard
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Beitragvon spek1 » 26.09.2008, 20:44

Ich denke 2x11 sind fast zuviel. kommt natürlich auf die Ausrichtung an.

Max würde ich aber unter "normalen" Umständen 21 Module verbauen

Je nach Verschattung gehen meiner Meinung nach auch bis zu 1x8 + 1x13 für Deine Konfiguration.

Ausschlaggebend ist doch:
- Zu welcher Jahreszeit ist die Verschattung
- Wie lange ist die Verschattung pro Tag
usw.

In meinem Fall ist hat die Anlage 4 Reihen a 11 Module.
Die unterste Reihe ist von November bis Anf. Februar vom gegenüberliegenden Haus
verschattet. Somit versuche ich die unterste Reihe an einen eigenen String mit einem eigenen MPP Tracker zu bringen.
Durch das, dass die Verschattung nur im Winter ist verliere ich nicht sehr viel,
jedoch bei der untersten Reihe in der o.g. Zeit komplett.
Deshalb wollte ich eben möglichst kein Modul in der 2-ten Reihe in Mitleidenschaft ziehen. Das soll, wenn möglich optimal angeschlossen werden (wenn es schon in der Sonne steht).

Also schreib doch mal näher, wie die Verschattung aussieht.
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Beitragvon Amun_Ra » 26.09.2008, 21:16

Erst mal vielen Dank für eure Meinungen. Fühle mich beruhigt.

Die Verschattung würde nur in den Wintermonaten (Nov. bis spätestens März) am Nachmittag auftreten und dann auch nur auf dem obersten linken Modul, wenn man in die oberste Reihe statt 2 Modulen 3 verbaut hätte. Links neben dem Dachfenster wäre allerdings noch ungünstiger, weil der Schatten des Kamins auch im Frühjahr und Frühsommer dort von Sonnenaufgang bis fast Mittag auf dem Modul "lasten" würde. Im Winter ja eh.

Hier mal ein Bild vom Ist-Zustand:
Bild
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Beitragvon spek1 » 26.09.2008, 21:19

wenn ich das so lese glaube ich dass Du alles richtig gemacht hast.

Manchmal ist eben ein Module weniger viel mehr.

Viel Spaß mit der Anlage.
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