Wünsche, Verbesserungsvorschläge
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von olli.solar » 09.12.2011, 09:31
Ja sowas hatte ich hier auch schon mal irgendwo angemerkt. Energieerfassung am Übergabepunkt.
Falls vorhanden im Heizungspufferspeicher einen Heizstab montieren. Den Heizstab immer soweit zuschalten bis die Leistung im Übergabepunkt i.O. ist.
Ist zwar energetisch eigentlich nicht so toll, mit Strom Warmwasser zu machen, aber in dem Sonderfall der Leistungsreduzierung für PV eine einfache und in meinen Augen sinnige Alternative.
Gruß Olli
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von JayM » 09.12.2011, 09:59
Hallo HorstW, wenn die Anlage schon in Betrieb ist sollte dich die 70% Regelung nicht scheren. Dann mußt du bei einer Anlage < 30 kWp nur wegen der 50,2 Hz Abschaltproblematik nachrüsten indem dein WR entweder bei einem zufällig eingestellten Wert über 50,2 Hz abschaltet oder der WR Blingleistungsmanagement kann. Bei Anlagen > 30 kWp, die ab 1.1.2009 in Betrieb gegangen sind, mußt du auf Einspeisemanagement durch den Netzbetreiber umrüsten, über 100 kWp bis 1.7.2012 auf ferngesteuerte Reduzierung plus Leistungsmessung und Übertragung and den Netzbetreiber, zwischen 30 und 100 kWp bis 1.1.2014 auf ferngesteuerte Reduzierung durch den Netzbetreiber. 70% Begrenzung ist für diese Anlagen keine Option. Mehr dazu im EEG Par 6 und 66 (siehe http://www.clearingstelle-eeg.de/files/EEG-20120101_ber.pdf) Die 70% Problematik betrifft nur Anlagen < 30 kWp die ab 1.1.2012 installiert werden. Gruß Jochen
14,8 kWp, 80 Solar Fabrik 150/10A 185 Wp, Fronius IG 150 Plus 23 kWp, 96 Bosch cSi 60M 240 Wp, Danfoss TLX+ Pro 55 kWp, 282 Frankfurt Solar 195 Wp, Danfoss TLX+ Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH
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von maggi87 » 11.12.2011, 12:05
Hallo,
Ich finde die Einschnitte für das neue Jahr ja krass und vor allem auch eine Frechheit, das Gänze rückwirkend auf Kosten der Betreiber nachrüsten zu lassen. wir müssen jetzt ausbaden, was die Netzbetreiber in den letzten Jahrzehnten vergeigt haben und nur immer von uns abkassiert haben anstatt mal ins Netz zu investieren!?!
@Jörg Es hat auch geheißen, dass man bei Euch "alte" Solarlogs umrüsten lassen kann, sodass diese PM können. Was wird diese Variante voraussichtlich kosten für z.B. SL500 oder 200 oder 1000? Weil dies ist eine sehr interessante Geschichte für alle die nachruesten müssen!
Gruß Maggi
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von Trashman » 11.12.2011, 12:38
Die PM-Nachrüstung soll mW 200 Euro pauschal kosten.
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von sunnyg » 09.08.2012, 17:55
Hallo Experten! Vielleicht könnt Ihr einem Laien weiterhelfen!? Mir geht es jetzt auch ähnlich, sodass ich vor der Wahl stehe mir 2 Rundsteuerempfänger (560€/stck) über den Netzbetreiber bestellen muß weil ich sonst nicht meine Abschlagzahlungen (seid Mai) bekommen werde oder eben die 70%Regelung die ja wohl eher nicht in Frage kommt!? Nur was ist optimal:
für außengelegene Anlage1 (Volleinspeisung) Gesamtleistung 29,6kwp (Wechselrichter Siemens PVM17,Siemens PVM13) -- ganz klar denke ich einen Rundfunksteuerempfänger einbauen lassen!?? Eigenstrom kann hier auch nicht verbraucht werden!
Für Anlage 2 (Volleinspeisung) Gesamtleistung 29,8kwp direkt an landw.Betrieb gelegen d.h. Altanlage Bj2009 16,5kwp (2xSunny Boy 5000TL-20 u. 1x Sunny MiniCentral 6000TL) plus Erweiterung Bj2012 13,3kwp (Sunny Tripower 12000TL-10)
Wäre jetzt meine Frage: Da ich einen Betrieb habe u. jährlich sowieso ca. 11.000kwh verbrauche wäre es hier doch sinnvoll die in 2012 - 13,3kwp Anlage Eigenverbrauch zu beantragen?? Oder wie kann man für diese Anlage nen optimales Konzept bekommen? Muß ich denn sowieso an jeder Anlage ein Rundfunksteuerempfänger einbauen lassen o. gibt es optimalere Lösungen?
Sorry, ich habe wenig Ahnung davon deswegen wäre es nett wenn Ihr mir weiterhelfen könntet! Besten Dank, Gruß auch
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von Ralf Hofmann » 09.08.2012, 18:15
Hallo, sunnyg hat geschrieben:Mir geht es jetzt auch ähnlich, sodass ich vor der Wahl stehe mir 2 Rundsteuerempfänger (560€/stck) über den Netzbetreiber bestellen muß weil ich sonst nicht meine Abschlagzahlungen (seid Mai) bekommen werde oder eben die 70%Regelung die ja wohl eher nicht in Frage kommt!?
als Erstes würde ich dem Netzbetreiber in den Allerwertesten treten, dass es scheppert. Keine Abschläge zahlen weil kein Einspeisemanagement installiert ist, geht gar nicht! Schaut mal hier unter Punkt 10. nach: http://www.clearingstelle-eeg.de/beitrag/1934sunnyg hat geschrieben:(Volleinspeisung) Gesamtleistung 29,6kwp (Wechselrichter Siemens PVM17,Siemens PVM13) -- ganz klar denke ich einen Rundfunksteuerempfänger einbauen lassen!??
klar, RSE. sunnyg hat geschrieben:Für Anlage 2 (Volleinspeisung) Gesamtleistung 29,8kwp direkt an landw.Betrieb gelegen d.h. Altanlage Bj2009 16,5kwp (2xSunny Boy 5000TL-20 u. 1x Sunny MiniCentral 6000TL) plus Erweiterung Bj2012 13,3kwp (Sunny Tripower 12000TL-10)
Wäre jetzt meine Frage: Da ich einen Betrieb habe u. jährlich sowieso ca. 11.000kwh verbrauche wäre es hier doch sinnvoll die in 2012 - 13,3kwp Anlage Eigenverbrauch zu beantragen??
richtig, und dann die weiche 70% Lösung mit SolarLog anstatt dem Rundsteuerempfänger und Du verlierst nichts.
MfG Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
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von sunnyg » 09.08.2012, 20:16
Hallo nochmal! Vielen Dank der schnellen Antwort Ralf Hofmann die hat mir sehr weitergeholfen! Aber kannst du mir das als Laien noch mal detailieren?
Also d.h. das ich meine Altanlage inkl. Erweiterung (29,8kwp) anstatt mit einem Rundfunksteuerempfänger mit dem SolarLog ausstatte. Dieser regelt dann sobald 70% der Gesamtanlage eingespeist wird den Rest (30%) in meine eigenen Verbraucher ein!? Somit muss ich bei meinem Netzbetreiber für diese Anlage nur die 70%Regelung beantragen aber 100% WechselrichterErtrag ist da!?
Muss ich denn dann auch noch für die Anlagenerweiterung (13,5Kwp) die ich dann ja selbst, allerdings nur in den Spitzen verbrauche, den Eigenverbrauch beantragen? Oder wird die Erweiterung einfach komplett auf Eigenverbrauch beantragt und somit durchgängig, nicht nur in den Ertragsspitzen, für meine Verbraucher genutzt? Was für Komponenten brauche ich denn für diese Geschichte? SolarLog, Digitalen Stromzähler u. sonst?
Fragen über Fragen:-) Sorry will hier keinen aufn Sack gehen aber wissen will ichs trotzdem wohl:-)
Besten Dank MfG ein Laie
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von Ralf Hofmann » 09.08.2012, 23:48
Hi, sunnyg hat geschrieben:Dieser regelt dann sobald 70% der Gesamtanlage eingespeist wird den Rest (30%) in meine eigenen Verbraucher ein!?
Der SolarLog erkennt nur, wenn am Netzübergabepunkt mehr wie der eingestellte Wert (70% der Generator-Peakleistung) eingespeist wird und reagiert, indem er die Einspeiseleistung auf den eingestellten Wert reduziert. Du musst noch etwas so einstellen, dass es kurz vorher (69% Einspeiseleistung) eingeschaltet wird und es erst gar nicht dazu kommt, dass 70% überschritten werden. Was Du da einschalten lässt (Wärmepumpe, Heizstab, Fernseher) bleibt Dir überlassen und kann sehr variabel gehandhabt werden. sunnyg hat geschrieben:Somit muss ich bei meinem Netzbetreiber für diese Anlage nur die 70%Regelung beantragen aber 100% WechselrichterErtrag ist da!?
Korrekt, wenn alles richtig funktioniert, verlierst Du nix. Den Rest der Fragen können sicher andere besser beantworten, ich habe so eine 70% SolarLog-Lösung noch nicht gebaut.
MfG Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
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von sunnyg » 13.08.2012, 09:39
Besten Dank der hilfreichen Antworten! Gruß
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von adamendres » 24.08.2012, 07:22
Bremer PV hat geschrieben:Hallo Jörg! Vielen Dank für Deinen Beitrag! Selbst den kleinen Solar-Log 200 als PM-Version auszuliefern halte ich für eine sehr gute Lösung, denn diese Abregelung betrifft ja alle PV-Anlagen, auch die kleinen. Meiner Meinung nach hat der Gesetzgeber die 70% Regelung in das Gesetz eingeschrieben, ohne sich über die Konsequenzen umfänglich im Klaren zu sein. Gruß Bremer PV
Hallo Bremer, ich finde, Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig. Fordern wir vom Gesetzgeber, dass der Eingriff rückgängig gemacht wird. http://www.avaaz.org/de/petition/Photov ... en/?launchAber es sieht so aus, als würden hier alle glücklich und zufrieden mit der Abregelung der Wechselrichter sein. Oder ich kann nicht die richtigen Interessenten ansprechen die sich kämpferisch gegen? Man kann ja doch nichts machen? Also akzeptieren wir alles wie es uns von den Politiker aufgetischt wird. Auch z.B. den ESM Vertrag. eeg-einspeisevertraege-f32/kleine-anlagen-aus-dem-eeg-rausnehmen-t82036.htmlGruß Adam
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