Hallo Jochem,
erstmal herzlich Willkommen im PV-Forum.
ja dass mit den Gebühren von SDS ist schon ein wenig ärgerlich zu mal das Preis-/Leistungsverhältnis meiner Meinung für Endkunden hier nicht stimmt. Aber gut, dafür bietet SDS auch die Möglichkeit, dass jeder Kunde die Darstellung auf einem eigenem Webportal vornehmen kann und stellt auch hierfür eine kostenfreie Software "SolarLog-Web SelfMade" zur Verfügung.
Du hast nun zwei Möglichkeiten dir die Daten anzuschauen:
1. Du richtest auf den Router des Bewohners einen DynDNS Zugriff auf den SolarLog ein. So kannst du dir einmal die Daten direkt auf dem integrierten WebServer des SolarLog anschauen und auch per Remote den SolarLog supporten (Konfiguration, Backup, Firmwareupdate usw.)
Nachteile: Der Bewohner muss dem DynDNS Zugang zustimmen, der SolarLog überschreibt nach einer bestimmten Zeit die Daten im Gerät und im Fehlerfall können die Daten ohne regelmäßige Sicherung weg sein.
2. Du hast / besorgst dir einen WebServer. In der Regel hat man heute mit seinem DSL Anschluss durch seinen Provider bereits einen WebServer zur Nutzung bzw. kann sich diesen für kleines Geld bei vielen Providern auch mieten. Wichtig ist, dass du für diesen WebServer einen FTP Zugang bekommst.
Du lädst dir die kostenfreie SelfMade Hompage von SDS runter:
http://www.solar-log.com/de/service-sup ... gekit.html und überträgst diese auf deinen WebServer z.B. in einem Unterverzeichnis: Solaranlagen. Die Zugangsdaten deines WebServers trägst du dann im SolarLog bei WebExport und auch bei Backup ein (z.B. Verzeichnis: Solaranlagen/Backup) und startest eine Testübertragung.
Danach stehen die Daten immer aktuell auf deinem WebServer und du kannst über Internet darauf zugreifen. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit wenn du zu Hause einen Server als FTP-Server freigeben kannst (manche Router haben hier eine FTP Funktion mit externer Platte) der immer mitläuft und von aussen zugänglich ist. Auch hier installierst du die SelfMade Software und kannst dir die Daten anschauen.
Persönlich empfehle ich dir die Variante 2 da hier die Datenhaltung und das Backup eine bessere Lösung ist. Die E-Mail im Störungsfall, sofern nicht bereits getan, kannst du ja auf deinen Mailaccount einstellen.
Wenn möglich wäre ein DynDNS Zugang trozden für den Servicezugriff nicht schlecht.
Viele Grüße
Wolfgang