Plug und Play -die PV-Zukunft?!

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Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon einstein0 » 02.10.2011, 07:38

Jeder fängt mal klein an und ich hatte vor 20 Jahren den ersten Panelwechselrichter angesteckt. Er lebt immer noch :P Inzwischen sind die Solargeneratoren so preiswert geworden, dass sie Grid-Parity erreichen. Anderseits happert es mit Subventionsmodellen und EVU's und Gemeinden haben Mühe mit unzähligen Einspeisevergütungen. Für Bastler, oder Kleinanwender ist der Zeitpunkt gekommen, einzelne Module über Kleinwechselrichter ans Netz zu stecken, wie ein Steckernetzteil fürs Modem. Wenn dann halt der Zähler ein paar Minuten stillsteht, oder gar rückwärts dreht, wen kümmerts?
So bin ich gerade dabei, eine ganze Balkonbrüstung mit schönen Polypanels einzukleiden, anstatt teures Chromstahl-Lochblech. Dazu suche ich noch die passenden Microinverter. Steckdose ist vorhanden, Datenlogging ist überflüssig... :idea:
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon eggis » 02.10.2011, 10:26

Hallo!

Gibt es in der Schweiz schon Regelungen für dieses Plug&Play?

Ich finde die WR von Enecsys ganz interessant.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon Janek09 » 02.10.2011, 17:12

Hallo.

In dem Fall würde ich auch die Enecsys nehmen. Habe mir selbst drei Stück zugelegt für meine kleine 1,1 KW Eigenverbrauchsanlage.
Von der Preis - Leistung sind die wirklich ganz gut und Funktionieren auch gut.

MFG Janek
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon einstein0 » 04.10.2011, 13:47

Nun, zertifizierte Panelwechselrichter gibt es schon ein paar, aber ihr Einsatz kam bisher aus Preisgründen nicht so recht vom Fleck. Auch Enecsys scheint mir viel zu aufwändig. Allein das rustikale Gehäuse, um ein paar Watt abzuführen. Ich stelle mir vor, dass in Kürze ein Modul entwickelt wird, welches bequem in die Anschlussbox passt. Dann erübrigen sich auch gleich noch die MC4...
Wenn man den Integrationssprung allein in der Mobiltelefonie verfolgt, ist man in PV-Invertertechnologie doch noch ziemlich rückständig.
Hilflos scheint man weltweit auch bezüglich Einspeisevergütungen. Dass viele Betreiber den EVU's misstrauen ist verständlich. Zu lange wurde auf der Atomwelle geritten und die Netzliberalisierung brachte nur mehr Administration. So sind denn auch die Anstrengungen zum Eigenverbrauch ein Argument gegen den Netzausbau, aber wenn Netz-Zivilisierte Inselanlagen planen, doch nicht ganz das Gelbe vom Ei... :roll:
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon Fanki-Solar » 05.10.2011, 15:19

Es ist übrigens in der Schweiz nicht erlaubt auf die Haussteckdose einzuspeisen.... einige Unternehmen verkaufen solche Kits mit "keine Bewilligungspflicht".... damit ist gemeint keine ESTI Planvorlage nötig.... jedoch ist IMMER ein Sicherheitsnachweis vom akkreditierten Meister nötig da gibt es keine Leistungsgrenze....und dieser müsste anhand der NIM solche Anlagen nicht genehmigen....
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon einstein0 » 25.02.2012, 19:00

Von einem Berufskollegen in Neuseeland erhielt ich einen ersten Testbericht über einen neuen Grid Tie Inverter aus China. Das Gerät verarbeitet 300 Watt, sieht professionell aus und kostet um die 100 US$. Sobald ich darüber genauere Daten habe, werde ich mir möglicherweise vier Geräte bestellen und installieren. Doch auch Bastler und PV-Beginner können damit erste Erfahrungen sammeln mit PV im Netzverbund. Eingangsspannung sei von 12 bis 28 VDC, Der Netzanschluss erfolgt über eine Kaltgerätedose. Also fast verwechselbar mit einem modernen Schaltnetzteil, aber funktioniert halt einfach rückwärts;-)
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon Solarm » 25.02.2012, 21:52

einstein0 hat geschrieben:Inzwischen sind Wechselrichter auf dem Markt, welche beides können, also Insel- und netzgeführter Betrieb. Am DC-Eingang sitzt ein MPP-Tracker, der Rest ist Leistungselektronik mit der Option Synchronisierung. Das schwere Ding lohnt sich aber erst bei einigen kW und ist für besondere Anwendungen gedacht. Zum Basteln ist ein netzgeführter WR ungeeignet. Ich könnte Dir aber eine ausgediente USV ans Herz legen, mit sagen wir 24 V Batteriespannung. Diese könntest Du mit irgendwelchen Panels über einen Laderegler versorgen und damit Deine Pumpe betreiben. Sinkt die Batteriespannung auf einen bestimmten Wert ab, wird das Netz zugeschaltet. Ob damit dann auch die Batterien geladen werden, könntest Du mit einer einfachen Relaismatic selber bestimmen. Diese Lösung würde kostenmässig nicht ins Unendliche gehen...


Auf Seite 11 wurde der PJ GTI bereits vorgestellt, gibts 300, 600, 1200 Watt

Das einzige was dagegen spricht ist das du ihn nicht benutzen darfst.
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon einstein0 » 26.02.2012, 08:41

@Solarm
Im Vorfeld von Sydney Olympics wurde ich angefragt, ob ich den schweizer WR ASP2500 am australischen Netz testen könnte. Die Ausgangsstufe wurde auf 275 V ausgelegt und ich speiste als Erster in Canberra PV ins Netz. Das damals per Fax angefragte EVU mahnte, ich müsse nur aufpassen, dass bei der nächsten Ablesung der rückwärts drehende Zähler keinen Negativsaldo aufweise, sonst werde mir der ganze Zählerstand verrechnet. Danach wurden die ersten Richtlinien für Rückspeisungen erarbeitet...
Was ich in unserem Haushalt wo anstecke, darf ich zum Glück noch selber entscheiden. :idea:
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Re: Plug und Play -die PV-Zukunft?!

Beitragvon Fanki-Solar » 27.02.2012, 23:59

Was ich in unserem Haushalt wo anstecke, darf ich zum Glück noch selber entscheiden


Nein das stimmt nicht, egal wie der effektive Stromfluss am HAK ist, du speist ins öffentliche Netz ein, und das ist ohne Einhaltung der einschlägigen Vorschriften so nicht erlaubt...und sicherheitstechnisch sehr bedenklich...
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