News über Photovoltaik und Solarstrom
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von eggis » 18.11.2011, 14:39
In der Photonausgabe 10/2011 wurden im Artikel "Der Mix wird sonnig (Seite 14 ff.)" einige Zahlen zur Zusammensetzung der Umlage im Jahr 2010 genannt. Ich werde diese Zahlen mal kommentarlos niederschreiben. Veränderungen in der Stromerzeugung in 2010 im Vergleich zu 2009. Photovoltaik2010 -> 11,7 TWh (6,6 TWh in 2009) Wasserkraft2010 -> 5,7 TWh (4,9 TWh) Windkraft2010 -> 37,8 TWh (38,6 TWh) Deponie-, Gruben-, Klärgas2010 -> 2 TWh (2 TWh) Geothermie2010 -> 0,03 TWh (0,03 TWh) Biomasse2010 -> 25,1 TWh (23 TWh) Der Gesamtanteil der erneuerbaren Energien am Letztverbrauch betrug 16,6 Prozent. Von 82,33 TWh wurden 80,7 TWh über das EEG vergütet. Die durchschnittliche EEG Vergütung (alle eE´s) beträgt 16,4 ct/kWh (+ 2,2 ct/kWh gegenüber 2009). Photovoltaik wurde durchschnittlich mit 43,6 ct/kWh vergütet, was 4,4 ct/kWh weniger sind als in 2009. Das entspricht ~5 Mrd. Euro (39%) der EEG Umlage von 13 Mrd. Euro. Während die durchschnittliche PV-Vergütung abgenommen hat ist die Vergütung aller anderen eE´s gestiegen. Besonder Strom aus Biomasse ist teurer (16,9ct/kWh) geworden, da Brennstoffe Geld kosten. Vor sechs Jahren lag die Vergütung noch unter 10 ct/kWh und stieg durchschnittlich um 12,5%. Alle erneuerbaren Erzeugungsarten die über der Durchschnittsvergütung von 16,4ct /kWh liegen, tragen zu einer Erhöhung der Umlage bei. *alle Zahlen ohne Gewähr auf Richtigkeit 
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von GAST » 18.11.2011, 21:28
Hallo eggis, danke für den Bericht. Für mich ist es sehr interessant die Kosten der Biomasseanlagen zu lesen, ich habe es immer so verstanden das die Vergütung festgelegt ist und nicht jährlich für Bestandsanlagen angepasst wird. Ebenso ist es interessant zu lesen das wir zwar angeblich nur 5ct/kWh Börsenstrompreis haben, aber die EEG-Umlage erst bei einem Vergütungssatz oberhalb 16,4ct/kWh steigt... Demnach sind wir ja bald soweit das PV-Freifläche so günstig produzieren kann das diese zu keiner Erhöhung der Umlage führen wird, im Gegensatz zu OffshoreWKA...*oder habe ich das falsch interpretiert??
Gruß Jörg
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von eggis » 18.11.2011, 21:51
Moin Jörg, GAST hat geschrieben:Für mich ist es sehr interessant die Kosten der Biomasseanlagen zu lesen, ich habe es immer so verstanden das die Vergütung festgelegt ist und nicht jährlich für Bestandsanlagen angepasst wird.
das habe ich mal so wiedergegeben, wie es in der Photon stand. Ich kenne mich auch nicht so sehr mit der Biomassestrom-Vergütung aus, mein aber gelesen zu haben, das man bis auf ca. 20 ct/kWh kommen kann. GAST hat geschrieben:Ebenso ist es interessant zu lesen das wir zwar angeblich nur 5ct/kWh Börsenstrompreis haben, aber die EEG-Umlage erst bei einem Vergütungssatz oberhalb 16,4ct/kWh steigt... Demnach sind wir ja bald soweit das PV-Freifläche so günstig produzieren kann das diese zu keiner Erhöhung der Umlage führen wird, im Gegensatz zu OffshoreWKA...*oder habe ich das falsch interpretiert??
Da hast du mich erwischt! Die letzte Aussage war von mir.  Das gilt natürlich nur dann, wenn der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion gleich bleibt. Trotzdem würden zum Beispiel PV-Anlagen die mit nur 15 ct/kWh also 1,4 ct/kWh vergütetet werden, den Anstieg der Umlage bremsen. Vielleicht sollte der BSW mal den Vorschlag machen, Ackerflächen mit dieser Vergütung wieder ins EEG aufzunehmen?! Bei Systemkosten von 1500€/kWp und 950 kWh/kWp im Jahr sollte das darstellbar sein. Zum jetzigen Zeitpunkt sorgt nur Onshorewind und Wasserkraft für eine Dämpfung der Umlage.
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von hadl » 18.11.2011, 22:22
eggis hat geschrieben:In der Photonausgabe 10/2011 wurden im Artikel "Der Mix wird sonnig (Seite 14 ff.)" einige Zahlen zur Zusammensetzung der Umlage im Jahr 2010 genannt. Ich werde diese Zahlen mal kommentarlos niederschreiben. Veränderungen in der Stromerzeugung in 2010 im Vergleich zu 2009. Photovoltaik2010 -> 11,7 TWh (6,6 TWh in 2009) Wasserkraft2010 -> 5,7 TWh (4,9 TWh) Windkraft2010 -> 37,8 TWh (38,6 TWh) Deponie-, Gruben-, Klärgas2010 -> 2 TWh (2 TWh) Geothermie2010 -> 0,03 TWh (0,03 TWh) Biomasse2010 -> 25,1 TWh (23 TWh) Der Gesamtanteil der erneuerbaren Energien am Letztverbrauch betrug 16,6 Prozent. Von 82,33 TWh wurden 80,7 TWh über das EEG vergütet. Die durchschnittliche EEG Vergütung (alle eE´s) beträgt 16,4 ct/kWh (+ 2,2 ct/kWh gegenüber 2009). Photovoltaik wurde durchschnittlich mit 43,6 ct/kWh vergütet, was 4,4 ct/kWh weniger sind als in 2009. Das entspricht ~5 Mrd. Euro (39%) der EEG Umlage von 13 Mrd. Euro. Während die durchschnittliche PV-Vergütung abgenommen hat ist die Vergütung aller anderen eE´s gestiegen. Besonder Strom aus Biomasse ist teurer (16,9ct/kWh) geworden, da Brennstoffe Geld kosten. Vor sechs Jahren lag die Vergütung noch unter 10 ct/kWh und stieg durchschnittlich um 12,5%. Alle erneuerbaren Erzeugungsarten die über der Durchschnittsvergütung von 16,4ct /kWh liegen, tragen zu einer Erhöhung der Umlage bei. *alle Zahlen ohne Gewähr auf Richtigkeit 
Oberflächlich betrachtet bieten die 43,6 Cent für die PV im Geamtvergütungspaket den Kritikern eine Angriffsfläche. Wesententlich freundlicher würde das Bild, wenn die Photon Leute, die Statistik weiter geführt hätten, und den prozentualen Anteil der PV an diesen 3,1 Milliarden hier gegenüber gestellt hätten. Da gehe ich mal von mindestens über 50% aus. http://www.erneuerbare-energien.de/file ... der_bf.pdfAbs. 4. Ergebnisse. Gruß Hadl
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