Ein Beispiel dafür ist die Berichterstattung verschiedener Medien wie der „Berliner Zeitung“ und „Spiegel Online“. .. unter Berufung auf Berechnungen des Energiekonzerns Vattenfall, nach denen die EEG-Umlage nächstes Jahr auf bis zu 4,4 Cent pro Kilowattstunde (brutto) erhöht werden müsse..... Dadurch stiege der Strompreis um zehn Prozent..... Gegenüber der photovoltaik wollte Vattenfall die Zahlen nicht bestätigen (!!!!)).
Um der Aussage mehr Nachdruck zu verleihen, wird in verschiedenen Medienberichten das Leipziger Institut für Energie mit der Aussage zitiert, es halte „die Prognose für realistisch“. Das ist nach Angaben von Matthias Reichmuth, Projektleiter an dem Leipziger Institut, so nicht richtig. Ein Journalist habe am 18. März Geschäftsführer Werner Bohnenschäfer gefragt, „ob eine EEG-Umlage von 3,5 Cent brutto für 2011, das heißt eine Steigerung um 1,5 Cent im Vergleich zu 2010, plausibel sei“. Bohnenschäfer habe geantwortet, dass das eine „eine realistische Größenordnung sein könnte“ und dabei klargemacht, dass ein weiterer Anstieg der EEG-Umlage von vier Faktoren abhänge: dem Solarstromausbau 2010, dem Ausbau aller übrigen erneuerbaren Energien und den Großhandelsstrompreisen, die mit den Einspeisevergütungen verrechnet werden. Ein Teil der EEG-Umlage nächstes Jahr komme außerdem dadurch zustande, dass der Photovoltaik-Zubau 2009 größer gewesen sei als noch im September 2009 angenommen.
Wenn im kommenden Jahr eine hohe Umlage durch den Nachholbedarf 2010 zustande kommt, ist das ein einmaliger Effekt, der nicht fortgeschrieben werden kann. Deshalb geht Vattenfall in internen Schätzungen auch davon aus, dass die Umlage 2012 sinken wird. Eine solche Schätzung zeigt außerdem, wie unsicher solche Prognosen sind. In vier Vattenfall-Szenarien variiert die EEG-Umlage 2011 zwischen gut zwei und knapp 3,5 Cent. Selbst der hohe Wert von 3,5 Cent [für 2011]ergibt sich nur, wenn der Photovoltaik-Ausbau 2010 in Deutschland bei rund 6,5 Gigawatt liegen sollte und die Großhandelspreise nicht steigen.
Der (BEE) zitiert in diesem Zusammenhang den Bund der Energieverbraucher. Danach haben Stromerzeuger und -versorger im Jahr 2009 von jedem Haushaltskunden rund 150 Euro mehr kassiert als drei Jahre zuvor für die gleiche Menge Strom. Davon seien gestiegene Beschaffungskosten sowie Steuern und Abgaben bereits abgezogen. (...) „Wir würden es außerordentlich begrüßen, wenn sich Verbraucher- und Sozialverbände einmal hierzu äußern würden. Denn das ist der eigentliche Skandal“, sagt BEE-Präsident Dietmar Schütz. (Michael Fuhs/Sandra Enkhardt)
Tja, mal wieder waren es nur reißerische Journalisten, die einem nur die Worte aus dem Mund nehmen die sie gerade brauchen können... Vattenfall selbst ist da natürlich ganz unschuldig
Und da ja jeder rechnen kann, wie er grad lustig ist, gehe ich davon aus, dass Vattenfall so pessimistisch wie nur irgend möglich gerechnet hat, das deute ich mal so: wenn die Strompreise steigen, werden die Verbraucher überhaupt keine Mehrbelastung zu spüren bekommen!Denn die ist im Rauschen des Gewinnstrebens der Energiekonzerne einfach nicht wahrnehmbar!






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