Die Bürgerinitiativen stellen erst einmal ein Meinung öffentlich - die Unternehmer kommunizieren ihre Interessen auch via Verbände/Talkshows/PR Agenturen (siehe Greenwashing und div. Antwortclipts von Greenpeace).
Die einen sind gegen Kohlekraft, die anderen dafür - also muss zwischen den Gruppen irgendwie vermittelt werden und das ganze geschieht dann mal mehr und mal weniger professionell.
Jeder Investmentplan ist vermutlich auch nicht "alternativlos", also kann man vielleicht auch vorher etwas überlegen, damit dann das Projekt nicht unter "Verschwendung" ein einem Konzernbericht oder im Schwarzbuch der Steuerzahler erscheint.
Haben sich die ganzen "komplizierten" Raumordnungspläne, Flächennutzungspläne, Bauordnungen etc. über die Jahre nicht aus dem Grund gebildet, dass bei den Entscheidungen auch einen gewissen Ausgleich schafft?
Probleme Genehmigung/Planung/Bau zeigt sich meiner Meinung nach auch in leerstehenden Planungssiedlungen in China, Pers. Golfregion oder fehlende Kanalisation in Dubai (Bsp 1-"The world" in Dubai versinkt, Burj al arab hat keinen Abwasseranschluss/kein Kanalisationsnetz, Bsp 3: China building crash bei google Bildsuche)
Also haben mittel/langfristige Genehmigungen/Pläne durchaus auch Sinn und die beteiligten können schon vor Bauplaneinreichung auf Probleme/Alternativen/Sinnhaftigkeiten aufmerksam machen -
die Stromtrassenpläne sind auch Bestandteile im TYNDP (10y network development plan) bei ENTSO-E und schon heute in etwa bekannt. Offshore-Windfarmen an den Trassen der sowieso in Planung befindlichen (HGÜ)Kabel bieten doch Zusatznutzen.
Das RWE als Konzern die Nutzung als Kraftwerksstandort "verpennt" wegen Unterlagenwirrwarr ist angesichts der möglichen Konzerninternen Kontrollmöglichkeiten etwas erheiternd.
Als Gegenbeispiel kann man vlt. Moorburg anführen - dort bekam der Betreiber vor einem (dann internationalem) Schiedgericht wohl in bestimmten Sachen recht (geheime Schiedsvereinbarung).
Außerdem kann auch argumentiert werden, dass die unspezifischen Renditeinteressen von Großkonzernen (und deren Aktionären) nicht wichtiger sind als Interessen einer (möglichen) Minderheit.
In China gibt es auch regelmäßig Proteste/"Aufstände" in den Provinzen wegen Enteignung und Zwangsumsiedlungen infolge von Neubauten von Städten oder Stauseen. Dort kann die Bevölkerung
dagegen auch Klagen/Beschwerden einreichen, doch hat sie afaik doch oft keine Chance auf ein faires Verfahren (siehe Ai Wei Wei "Merkwürdigkeiten" von Haft, Steuerhinterziehung ...)
Im Rechtsstaat China Patente durchzusetzen ist wohl auch etwas komplizierter - Firmengründungen haben dort wohl Kooperationsverpflichtungen als Auflage und stellen somit potentiell den Wissensabfluss
und weitere chinesische Entwicklungen sicher.






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