Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

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Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon kai » 11.09.2011, 15:33

Hallo

ein im Norden sehr verbreiteter Bauträger fängt an Häuser mit PV und Speicher auszurüsten.

http://www.viebrockhaus.de/haeuser/ener ... ssico-312/

Das ist das erste Mal, daß ich von Varta Micro Storage höre. Ich werde mir das mal im Musterhauspark anschauen.

Gruß

Kai
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon sonnentau » 11.09.2011, 18:28

Hallo haben wir schon mehrmals durchgerechnet.es lohnt sich nicht um damit Geld zu verdienen.Für alle ängstlichen bringt es ein wenig Sicherheit!Selbst in der Photon sind sie jetzt zum Ergebnisss gekommen.
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon PV_TM » 12.09.2011, 10:56

Von der Webseite:
"Das Aktionshaus Classico 312 bringt die Photovoltaikanlage mit 7 kWp sowie die 3,66-kWh-Hausbatterie von Varta Micro Storage bereits serienmäßig mit. Es kommen zwei Photovoltaikanlagen mit 5,04 kWp und 1,96 kWp zum Einsatz. Die größere ist mit der Hausbatterie gekoppelt. Durch eine intelligente Schaltung von Wärmepumpe und Lüftung lässt sich ein durchschnittlicher Eigenverbrauchswert von 53 Prozent erreichen."

Den Ansatz finde ich generell sehr gut: ein renomiertes Bauunternehmen bietet Plusenergiehäuser als Standard an.

Die 53 Prozent Eigenverbrauch halte ich für deutlich übertrieben.
Ich habe ein sehr ähnliches Haus (von der Firma) mit PV (8,1kWp) und WP aber ohne Akkus.
In den Sommermonaten stehen typisch ca. 20kWh Solarertrag/Tag gegen 6 kWh/Tag Verbauch.
Im Winter ist es ziemlich genau umgekehrt. Liege z.Z. bei ca. 16% Eigenverbrauch. Mit Akku vielleicht 30% möglich.

Trotzdem: weiter so!
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon PV-Berlin » 12.09.2011, 11:35

Wie sagt die Ergo Werbung: " Der Ansatz ist aber gut"

Warum machen wir nicht aus einem Energiefresser einen Energieproduzenten serienmäßig?

Das mit der Batterie ist natürlich in D. totaler Quatsch. Eigenverbrauch eh Blödsinn (sinnlos gefördert) aber in Summe doch prima. Egal wie, Hauptsache in 5 bis 10 Jahren baut keiner mehr Häuser, Halle etc. die keine PV Anlage mehr haben. Günstiger als beim Neubau geht es nimmer. AC Kosten faktisch Null, Planung null, Vertrieb null. Bleibt noch der Rest das Material. Wenn man das verstetigt, sollten Fertighausproduzenen das kWp für knapp 1.000,- € in 2012 darstellen können. Hübsch verpackt in KfW & Co. mal 100.000 EFH p.A. macht (10 kWp) auch tüchtig Mist.

Bin da Optimist. Dass in einigen Jahren der Zubau für einen Apfel und ein Ei bei PV kommt. Sozusagen PV integraler Bestandteil fast jedes Bauprojekt in D. wird. Die ca. 500,- € je kWp (Vertrieb, AC etc.) werden schon recht bald das eigentliche "Problem" sein, um gegen Kohle & Co. anzustinken. Und hübschere haltbare Dächer bekommen wir sozusagen on top gratis.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon buergersolar » 12.09.2011, 12:54

Ich denke, dass da auch nochmal die Gebäudeintegration einen Schub bekommt. Gerade semitransparente Glas-Glas-Module und so. Man sieht ja hier im Forum schon schöne Beispiele, was man damit auch designmäßig machen kann.

Sonnige Grüße
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon pvplaner2010 » 26.09.2011, 12:16

sonnentau hat geschrieben:Hallo haben wir schon mehrmals durchgerechnet.es lohnt sich nicht um damit Geld zu verdienen.Für alle ängstlichen bringt es ein wenig Sicherheit!Selbst in der Photon sind sie jetzt zum Ergebnisss gekommen.


Was kostet denn das Speichersystem von Varta? Bei Viebrock habe ich immer den Verdacht, die schnüren die Pakete nur für die KFW, um den Förderkredit entspechend zu erhalten. Legt der Investor da am Ende möglicherweise immer drauf?

Gibt es überhaupt Bauherrn, die mit WP längerfristig Kosten sparen? Ich habe nur gehört, dass Wärmepumpen oft mehr Strom als erwartet verbrauchen und schnell defekt werden.
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon jo911 » 26.09.2011, 13:49

Hallo,

Hier:
http://www.das-energieautarke-haus.de/
gibts noch ein Beispiel.

Hätte es das vor 20 Jahren schon gegeben, hätte ich mir sowas vielleicht gebaut.
Und wenns nur wegen der Unabhängigkeit von den "Energieversorgern" ist...

Viele Grüße
Günter
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon GAST » 26.09.2011, 14:19

pvplaner2010 hat geschrieben:
sonnentau hat geschrieben:Hallo haben wir schon mehrmals durchgerechnet.es lohnt sich nicht um damit Geld zu verdienen.Für alle ängstlichen bringt es ein wenig Sicherheit!Selbst in der Photon sind sie jetzt zum Ergebnisss gekommen.


Was kostet denn das Speichersystem von Varta? Bei Viebrock habe ich immer den Verdacht, die schnüren die Pakete nur für die KFW, um den Förderkredit entspechend zu erhalten. Legt der Investor da am Ende möglicherweise immer drauf?

Gibt es überhaupt Bauherrn, die mit WP längerfristig Kosten sparen? Ich habe nur gehört, dass Wärmepumpen oft mehr Strom als erwartet verbrauchen und schnell defekt werden.


Hallo,
an der Wärmepumpe scheiden sich wohl die Geister...
Die Freundin meiner Mutter hat vor etwa 30 Jahren ein großes Haus mit Wärmepumpe gebaut, dazu haben die eine Tiefenbohrung von etwa 120m benötigt...das Haus selber ist aus Poroton und lag damit bei der Isolation wohl über dem Stand der Technik.
Natürlich kam Fußbodenheizung vom Keller bis zum Dach zum einsatz.
Allerdings waren die Wärmedämmungen vor 30 Jahren noch nicht so wie heute üblich, so das man bei Temperaturen unter 0°C per Heizstab nachhelfen musste.
Vor etwa 8-10 Jahren haben die dann ihr Haus zum Zweifamilienhaus umgebaut und dabei die Wärmepumpe "beerdigt" und statt dessen 2 Gasheizungen eingebaut.
Über die Kosten der WP hat man nie viel erfahren, die laufenden Kosten waren wohl solange es den billigen "Nachttarif" gab absolut i.o. der Einbau inkl. Tiefenbohrung war wohl nur unwesentlich teurer als eine Standartheizung da es damals ein Pilotprojekt gewesen ist.
Von defekten oder ausfällen habe ich nie was mitbekommen.

Mein "Heimhausundhofelektrikerkollege" hat 2003 in seinen Neubau (Isolierung wesentlich besser als damals gefordert, Haus mehrfach mit Wärmebildkamera gescannt und alle Wärmebrücken beseitigt) eine Wärmepumpe mit Flächenkollektor installiert.
Die ersten 2 Jahre hatte er für die WP Stromkosten im Winterhalbjahr von etwa 350€ für etwa 140m² Wohnfläche und Warmwasser.
Im dritten Jahr hat er an der "Wasserabscheidepatrone" eine Verfärbung gesehen, daraufhin den Kundendienst vom Hersteller informiert und um Reparatur auf Kulanz gebeten.
Die haben sich davon nichts angenommen obwohl der Wärmetauscher in der Wärmepumpe Haarrisse hatte.
Die einzige Kulanz die sie geboten haben war das man die WP selber ins Werk bringen und wieder abholen könnte und einen Pauschalpreis geboten hat!!
Im Haustechnikdialog hat man reihenweise von diesen Problemen von genau diesem Modell gelesen...was den Hersteller aber nicht im geringsten Interssiert hat.
Die Reparatur selber war so teuer, da hätte ich auch 2-3 Jahre auf teurem Gas mit offenem Fenster heizen können...so seine Aussage!! :twisted:

Ein anderer Kollege hat ebenfalls in seinem Neubau eine WP, er hatte noch keine Probleme und ist zufrieden mit allem drum und drann.

Mein Fazit: Wenn man so eine Anschaffung macht erst im Imternet alle möglichen Seiten durchsuchen ob es da irgendwas negatives gibt, dann sollte es keine bösen überraschungen geben...vorrausgesetzt es wurde alles richtig geplant;)

Gruß
Jörg
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon kai » 26.09.2011, 18:23

Hallo,

ja bei WP kann man mehr "falsch" machen, als man denkt. Das ist aber bekannt. Stimmenr die Grundvoraussetzungen kommt man heute schon mit einer "Luftpumpe" sehr weit, man sollte nur auf die Geräuschentwicklung achten !
Bei Erdwärme wirds gleich richtig teuer. 8000 Euro Gerät, 4000 Euro Tiefenbohrung und Sonde und Verfüllung und noch etwas Einbau finde ich persönlich schon ein sportliches Investment.
Wenns dann zu einer Systemjahresarbeitszahl von über 5 kommt, wie bereits bewiesen ist ja gut, aber ne 3,5 wäre mir zu wenig. Die sollen noch schön üben allesamt.

Zurück zum Thema:
War schon einer da und hat sich das Teil angeschaut ? Mich würde das Varta Micro Storage interessieren !

Gruß

Kai
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Re: Viebrockhaus mit PV und Varta Micro Storage Batterie

Beitragvon pvplaner2010 » 26.09.2011, 18:58

Das Paket scheint aber eine Mogelpackung zu sein. Im Sommer braucht keiner den gespeicherten Strom bzw, die Wärmepumpe. Im Winter reicht die Einstrahlung nicht und es ist kaum was zu speichern?

Eine Gastherme für 3000 Euro läuft locker 20 Jahre. Wenn alleine die WP Erdwärme ca. 16000 Euro, also 13000 mehr kostet, dann wird sie sich ja kaum amortisieren, bevor sie erneuert werden muss. Ist doch ziemlich klar, dass hier nur der Verkäufer verdienen kann. Ich würde niemals so ein System empfehlen, bei dem man die Heizkosten der ersten 10 Jahre im voraus finanzieren muss mit völlig offenen Ende.
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