pvplaner2010 hat geschrieben:sonnentau hat geschrieben:Hallo haben wir schon mehrmals durchgerechnet.es lohnt sich nicht um damit Geld zu verdienen.Für alle ängstlichen bringt es ein wenig Sicherheit!Selbst in der Photon sind sie jetzt zum Ergebnisss gekommen.
Was kostet denn das Speichersystem von Varta? Bei Viebrock habe ich immer den Verdacht, die schnüren die Pakete nur für die KFW, um den Förderkredit entspechend zu erhalten. Legt der Investor da am Ende möglicherweise immer drauf?
Gibt es überhaupt Bauherrn, die mit WP längerfristig Kosten sparen? Ich habe nur gehört, dass Wärmepumpen oft mehr Strom als erwartet verbrauchen und schnell defekt werden.
Hallo,
an der Wärmepumpe scheiden sich wohl die Geister...
Die Freundin meiner Mutter hat vor etwa 30 Jahren ein großes Haus mit Wärmepumpe gebaut, dazu haben die eine Tiefenbohrung von etwa 120m benötigt...das Haus selber ist aus Poroton und lag damit bei der Isolation wohl über dem Stand der Technik.
Natürlich kam Fußbodenheizung vom Keller bis zum Dach zum einsatz.
Allerdings waren die Wärmedämmungen vor 30 Jahren noch nicht so wie heute üblich, so das man bei Temperaturen unter 0°C per Heizstab nachhelfen musste.
Vor etwa 8-10 Jahren haben die dann ihr Haus zum Zweifamilienhaus umgebaut und dabei die Wärmepumpe "beerdigt" und statt dessen 2 Gasheizungen eingebaut.
Über die Kosten der WP hat man nie viel erfahren, die laufenden Kosten waren wohl solange es den billigen "Nachttarif" gab absolut i.o. der Einbau inkl. Tiefenbohrung war wohl nur unwesentlich teurer als eine Standartheizung da es damals ein Pilotprojekt gewesen ist.
Von defekten oder ausfällen habe ich nie was mitbekommen.
Mein "Heimhausundhofelektrikerkollege" hat 2003 in seinen Neubau (Isolierung wesentlich besser als damals gefordert, Haus mehrfach mit Wärmebildkamera gescannt und alle Wärmebrücken beseitigt) eine Wärmepumpe mit Flächenkollektor installiert.
Die ersten 2 Jahre hatte er für die WP Stromkosten im Winterhalbjahr von etwa 350€ für etwa 140m² Wohnfläche und Warmwasser.
Im dritten Jahr hat er an der "Wasserabscheidepatrone" eine Verfärbung gesehen, daraufhin den Kundendienst vom Hersteller informiert und um Reparatur auf Kulanz gebeten.
Die haben sich davon nichts angenommen obwohl der Wärmetauscher in der Wärmepumpe Haarrisse hatte.
Die einzige Kulanz die sie geboten haben war das man die WP selber ins Werk bringen und wieder abholen könnte und einen Pauschalpreis geboten hat!!
Im Haustechnikdialog hat man reihenweise von diesen Problemen von genau diesem Modell gelesen...was den Hersteller aber nicht im geringsten Interssiert hat.
Die Reparatur selber war so teuer, da hätte ich auch 2-3 Jahre auf teurem Gas mit offenem Fenster heizen können...so seine Aussage!!
Ein anderer Kollege hat ebenfalls in seinem Neubau eine WP, er hatte noch keine Probleme und ist zufrieden mit allem drum und drann.
Mein Fazit: Wenn man so eine Anschaffung macht erst im Imternet alle möglichen Seiten durchsuchen ob es da irgendwas negatives gibt, dann sollte es keine bösen überraschungen geben...vorrausgesetzt es wurde alles richtig geplant;)
Gruß
Jörg
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi
Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!