Versorger fürchten Nebenwirkungen des Smart Grid

News über Photovoltaik und Solarstrom

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen) | Zum Bewerten bitte anmelden

Versorger fürchten Nebenwirkungen des Smart Grid

Beitragvon solder » 24.03.2010, 18:58

Versorger fürchten Nebenwirkungen des Smart Grid

Interessant ist auch dieser Kommentar aus dem dazugehörigen Forum. Ich denke auch, dass die Sparmöglichkeiten beim Smart Grid für Privatverbraucher sehr beschränkt sind. Das selbe gilt andersherum auch bei Eigenverbrauch von Solarstrom: Will man nicht absichtlich mehr Strom verbrauchen (Heizpatronen etc.) ist mit den normalen Haushaltsgeräten kaum ein stärkerer Verbrauch während Sonnenschein zu erreichen als sowieso schon vorhanden.

Solder
Seit 2009: 8,46kWp, 36xSharp NU-E235(E1), 2x Solarmax 4200S
Ausrichtung Süd, 45° Dachneigung
http://www.sonnenertrag.eu/de/solder/cr ... 10405.html
Benutzeravatar
solder
Fleißiges Mitglied
Fleißiges Mitglied
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 406
Registriert: 01.07.2009, 13:18
Wohnort: 38162 Cremlingen
PV-Anlage [kWp]: 8,46
Info: Betreiber

Re: Versorger fürchten Nebenwirkungen des Smart Grid

Beitragvon buergersolar » 24.03.2010, 19:37

Der Kommentar ist im Großen und Ganzen einleuchtend und ich könnte mich dem fast anschließen.

1) Das Smart Grid soll demnächst eingeführt werden, das E-Auto soll demnächst den Durchbruch schaffen. Das passt wunderbar zusammen und schon muss die Waschmaschine nichtmehr herhalten. Das E-Auto kann dann laden, wenn der Strom günstig (weil überschüssig) ist, und ggf. sogar teuer wieder einspeisen, wenn Strom knapp ist.

2) Der Kommentarschreiber unterscheidet nur zwischen billigem Nachtstrom und teurem Tagstrom. In einem Netz mit viel schwankenden EEs wird es keinen gleichmäßigen Tag-Nacht-Rythmus geben. Jeden Tag weht der Wind anders und mal scheint die Sonne, mal ist es bedeckt.

3) Das Argument, der Netzbetreiber würde die Waschmaschine mit einem billigen Preis anlocken und dann gleich teurer werden, ist in der Form zumindest falsch. Wenn der Strompreis streng an das Verhältnis Angebot/Nachfrage gekoppelt ist, dann gibt es keine absichtlichen Preissignale.
Ein Problem könnte entstehen, wenn wirklich SEHR VIELE Waschmaschinen gleichzeitig auf das Preissignal reagieren und dadurch das Angebot-Nachfrageverhältnis umkehren, was zu einem teuren Preis führt. Ich sehe aber nicht das Problem, dass Waschmaschinen einen so großen Anteil am Gesamtverbrauch (inkl Industrie) haben.

Den Vorschlag mit dem Mehrtarifzähler ohne Fernauslesung hatte ich auch schon gemacht. Das Fernauslesen zwecks Lastüberwachung würde auch Straßenzugsweise am Trafo ausreichen. Zwecks monatlicher Rechnung würde es auch ausreichen, wenn der Zähler nicht viertelstündlich, sondern monatlich seine Daten übermittelt.

Sonnige Grüße
25,2 kWp
144 x Sharp NT175E1, 3 x SMA SMC8000TL, 1 x SMA WebBox mit GSM-Modem
Süd-West, Neigung 10°
Erträge im Sunny-Portal

Mein Stromanbieter: naturstrom
Mein Druckerpapier: Recyclingpapier (spart jede Menge: Energie, Wasser und Holz)
Benutzeravatar
buergersolar
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2733
Registriert: 18.03.2009, 18:36
PV-Anlage [kWp]: 25,2
Info: Betreiber


Zurück zu PV-News



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste