Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

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Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon neuharlingerstrom » 09.02.2010, 10:04

Neuer Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschichtmodulen

http://www.photovoltaik-guide.de/neuer- ... dulen-8833

Mal ganz von der Lobhudelei dieser kristallinen Antaris Module ab ist doch das vielfach angeprisenen sog. "bessere Schwachlichtverhalten" der Dünnschichtmodule ..hier durch diesen Test grad mal wieder widerlegt worden :wink:


zum testen von Dünnschichtmodulen passt auch folgende Meldung:

Neue Prüfverfahren sollen Dünnschicht- Solarmodule genauer und schneller testen
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+New ... 15040.html
56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
+ 28 Grad (1 String) Null Schatten ..
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2594

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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon jodl » 09.02.2010, 10:15

völlig überraschend auch das Ergebnis, daß die "Erträge pro Quadratmeter" bei Dünnschicht bedeutend niedriger sind
bezogen auf monokristalline Module
wer hätte das gedacht :|

Gruß,
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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon wesozell » 09.02.2010, 10:28

neuharlingerstrom hat geschrieben:Neuer Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschichtmodulen

http://www.photovoltaik-guide.de/neuer- ... dulen-8833

Mal ganz von der Lobhudelei dieser kristallinen Antaris Module ab ist doch das vielfach angeprisenen sog. "bessere Schwachlichtverhalten" der Dünnschichtmodule ..hier durch diesen Test grad mal wieder widerlegt worden :wink:


zum testen von Dünnschichtmodulen passt auch folgende Meldung:

Neue Prüfverfahren sollen Dünnschicht- Solarmodule genauer und schneller testen
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+New ... 15040.html


Denke dieses Testlabor wird bald für die Auto-Bild arbeiten. :lol:
Hoffentlich sind die nicht an der Zertifizierung beteiligt.
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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon neuharlingerstrom » 09.02.2010, 10:32

wesozell hat geschrieben:
neuharlingerstrom hat geschrieben:Neuer Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschichtmodulen

http://www.photovoltaik-guide.de/neuer- ... dulen-8833

Mal ganz von der Lobhudelei dieser kristallinen Antaris Module ab ist doch das vielfach angeprisenen sog. "bessere Schwachlichtverhalten" der Dünnschichtmodule ..hier durch diesen Test grad mal wieder widerlegt worden :wink:


zum testen von Dünnschichtmodulen passt auch folgende Meldung:

Neue Prüfverfahren sollen Dünnschicht- Solarmodule genauer und schneller testen
http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+New ... 15040.html


Denke dieses Testlabor wird bald für die Auto-Bild arbeiten. :lol:
Hoffentlich sind die nicht an der Zertifizierung beteiligt.


Moin ....

ja schuldigung ... für den Link ... Habe auch schon von derer Seite dafür "Saures" bekommen :roll:

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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon letsdoit » 09.02.2010, 10:50

Hallo.

Drei Module verschaltet und an einen Wechselrichter angeschlossen ???
Und daraus schlussgefolgert.....
Können die sich nicht mehr Module leisten ? und wo haben die denn so kleine WRs her ? Der Wirkungsgrad ist dann sicher berauschend.....

Die einzige vernünftige Testanlage hier ist die vom IPE in Stuttgart - und jetzt die neue der Oldenburger - aber die ist ja ganz neu....

Grüße
Frank
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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon Fischkopp » 09.02.2010, 10:54

Moin,

Das Ergebnis ist ziemlich wenig überraschend, wenn allein die Fläche als Bezugspunkt gelistet wird. Aber ansonsten dürfte so einiges im Argen liegen mit diesem "Test".

Ist doch bekannt dass das TEC-Institut Tür an Tür mit Antaris sitzt. Für die technische Ausstattung des Institutes müßte sich selbst ein Hobbyist schon bald schämen.
Wichtigstes Meßinstrument ein Voltcraft-Digitalmultimeter VC820 für 49,95 beim großen C.

Wenn man mal den Testbericht sich anschaut kommt man aus dem ungläubigen Staunen nicht mehr raus.

Alles ist nur auf die Fläche bezogen, aber auch andere Dinge sind ziemlich krumm:
1. Das Soltechnics-Modul ist zu dicht über dem Boden montiert und dürfte mit Spritzwasser vom Boden ständig Dreck einsammeln, Laserlinien verlaufen quer
2. Das FS-Modul ist falsch montiert; die Laserlinien verlaufen quer und nicht längs.
3. Reihendichte der Module ist zu hoch, 2. Reihe wird abgeschattet
4. Neigungswinkel sind -anders als behauptet - unterschiedlich
5. Teilweise mit Wannen, teilweise aufgeständert, teilweise dachparallel gearbeitet.
6. Unterschiedliche Wechselrichter wurden verwendet ziemlich unterschiedlichen Wirkungsgraden
7. Der Soladin600 dürfte keine Netzzulassung in D haben.

Zum Messverfahren schreibt das TEC-Institut
Von jedem Modultyp wurden am Eingang des zugehörigen Wechselrichters sowohl Gleichstrom als auch Gleichspannung messtechnisch erfasst und über einen Messrechner auf Festplatte gespeichert. Aus gemessenem Gleichstrom und gemessener Gleichspannung konnte für jeden Modultyp die elektrische Leistung und der elektrische Energieertrag berechnet werden.

Bloß dumm, dass bei der Materialsammlung der verwendeten Meßgeräte nicht steht, welche Meßgeräte dafür verwendet wurden.

Die Studie ist ein schlechter Witz und läßt einen auch an der Kompentenz des Auftraggebers zweifeln, wenn man mit solchem Murx auch noch an die Presse geht.

@neuharlingerstrom
Bitte solche *schlechte* Werbung nicht als NEWS einstellen - oder anders kommentieren. :wink:

Gruß
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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon neuharlingerstrom » 09.02.2010, 11:01

Fischkopp hat geschrieben:Moin,

@neuharlingerstrom
Bitte solche *schlechte* Werbung nicht als NEWS einstellen - oder anders kommentieren. :wink:

Gruß
fischkopp


Moin ...

jaja Asche auf mein Haupt :oops: ... war nicht "kluch" ... Und leider wußte ich nicht, daß diese beiden Firmen sich auch räumlich so nahe sind ... Ich hoffe die Masse der anderen Nachrichtenlinks mögen diesen "Schnitzer" irgendwie ausgleichen ....
*Im Erdboden versink* :?

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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon Fischkopp » 09.02.2010, 11:42

Moin,

Sorry, war nicht bös gemeint...
.. und weiß Deine Suche nach News durchaus zu schätzen.

Für den Photovoltaik-guide ist das eigentlich viel peinlicher, weil der Betreiber ja professionell berät. Dort steht über den Betreiber der Webseite:
Er verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Photovoltaik, insbesondere im Bereich Solarmarketing, und war am Aufbau mehrerer Unternehmen aus der Solarbranche beteiligt.

... ist schon putzig, Google-Ad-Sense packt dann zu dem Artikel gleich noch die passende Antaris-Anzeige hinzu.

Alle Skepsis gegenüber Dünnschicht in Ehren, aber der Text der PM was an sich schon kraus genug um Böses zu vermuten. Hab mal kritische Stelle markiert...
Waldaschaff, 08. Februar 2010 – Das TEC-Institut für technische Innovationen in Waldaschaff veröffentlicht in wenigen Wochen eine Untersuchung, in der der Energieertrag von kristallinen und Dünnschichtmodulen unter identischen Bedingungen und bei gleicher Laufzeit einer einjährigen Testphase unterzogen wurde. Sieger im Ertragsvergleich wurde erneut das Modul ANTARIS ASM 175, das auch unter den neuen Prüfbedingungen wie auch schon in den Vorjahren wieder mit einem deutlich überlegenen Energieertrag pro m2 überzeugen konnte.

Im Rahmen einer Untersuchung des TEC-Instituts wurden insgesamt neun Module einer einjährigen Testphase unterzogen.

Eigentlich ist doch klar zu erkennen, dass dort ein Marketingmeister unterwegs war... die Ergebnisse sind noch nicht aufbereitet, aber man schreibt schon mal eine PM. Und ach, wie in den Vorjahren siegte das Modul, ja ja.... aber es handelte sich doch um einen einjährigen Test?!

Mitte letzten Jahres ging Sovello mit einer noch nicht veröffentlichen Studie des TÜV Rheinlandes an die Presse... bislang hat sich diese noch nicht materialisiert, aber man verkündete locker einen Halbjahressieg, Antaris sind also nicht die ersten, die mit der Masche "Wir werden gewonnen haben" vorab veröffentlicht. Auch bei der Sovello-Meldung konnte man sehen, dass sie auf allen möglichen Newstickern gelandet ist und absolut niemand eine Bestätigung vom TÜV dafür hat.


Gruß
fischkopp
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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon Lucidus » 09.02.2010, 12:17

letsdoit hat geschrieben:Hallo.

Drei Module verschaltet und an einen Wechselrichter angeschlossen ???
Und daraus schlussgefolgert.....
Können die sich nicht mehr Module leisten ? und wo haben die denn so kleine WRs her ? Der Wirkungsgrad ist dann sicher berauschend.....

Frank

Nein, es waren nur 2.
Ja man kann 2 Module an 1 WR anschliessen. (Sie hätten auch einfach einen dicken Widerstand nehmen können)
Nein, es ging nicht um den WR-Wirkungsgrad.
Es grüßt
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Re: Vergleich des TEC-Instituts zu kristallinen und Dünnschicht

Beitragvon Lucidus » 09.02.2010, 12:23

Fischkopp hat geschrieben:Bloß dumm, dass bei der Materialsammlung der verwendeten Meßgeräte nicht steht, welche Meßgeräte dafür verwendet wurden.


Gruß
fischkopp

Messtechnik speziell für Photovoltaik:

Diverse digitale Multimeter
mit RS 232- bzw. USB-Schnittstellen
(in Summe ca. 50 Geräte):
# Fluke 45
# Fluke 89 IV
# Fluke i410
# Voltcraft VC 820
# Voltcraft ME-42
# Voltcraft M-4669M
http://www.tec-institut.de/labor.html

Das VC 820 kostet 49,95 inkl. MWSt *grin*
Gibt es aber auch kalibriert für 90,95.
Wobei die Problematik weniger ist, daß sie ihre Meßgeräte bei Conrad kaufen (für die Genauigkeut der PV-Messungen reichen die sicher leicht) sondern daß sie es auch noch öffentlich machen, trägt sicher zum Vertrauen bei.
Es grüßt
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