News über Photovoltaik und Solarstrom
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von pvplaner2010 » 26.06.2012, 10:26
Analysten sehen eine kräftige Nachfrage für den Rest des Jahres insbesondere in Asien. In der Folge könnten stagnierende Preise den Markt in Deutschland zum Verkümmern bringen, da das EEG auf weiteren Preisverfall ausgerichtet ist? http://www.solarbuzz.com/news/recent-fi ... -pipelines
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von eggis » 26.06.2012, 10:37
pvplaner2010 hat geschrieben:In der Folge könnten stagnierende Preise den Markt in Deutschland zum Verkümmern bringen, da das EEG auf weiteren Preisverfall ausgerichtet ist?
Letzes Jahr wurden 27GWp an Modulleistung produziert. Die Produktionskapazität betrug aber 60GWp. Wie groß ist der asiatische Markt? Ich sehe derzeit nur Japan mit 3,5GWp als größeren (Neu-)Kunden.
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von hfrik » 26.06.2012, 11:49
Nun, einige GW bleiben immer ungenutzt, rechnet man mit 80% Auslatung stehen um 48GW tatsächlich für den MArkt zur Verfügung. Da könnte ein kräftiger Zuwachs in Japan, in China (auch im GW-Bereich) und auch in kleinerem Masstab in anderen Ländern, sowie wohl auch in den USA die Preise wieder auf Höhe der Herstellungskosten halten. Das wäre dann der übliche Schweinezyklus wie es ihn auch bei der Chipherstellung Jahrzehntelang gab. Damit wären 1-2 Jahre konstante Preise zu erwarten, in denen die Firmen wieder Geld verdienen, die nächste doppelt so grosse Fertigung aufziehen, damit den Preiswetkampf wieder anzetteln, und die nächste 30% Preissenkung einläuten - beid er dann wieder einige aus dem Markt fliegen. Im bisherigen EEG war das berücksichtigt. Für den hiesigen Markt könnte das bedeuten, dass in 2013 bis 14 die Installierte Leistung eher sinkt, um dann in 2014 / 15 wieder zu steigen. Allerdings könnten Gestelle und Wechselrichter sich gerade einer Preissenkungsphase nähern, wodurch dan die Systempreise doch weiter sinken.
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von PV-Berlin » 26.06.2012, 12:59
Ich sehe den Deutschen Markt nicht verkümmern, wobei das ja relativ ist! Die stagnierende Preise sind sogar ein Garant dafür, das bestimmte Leute nun endlich wieder investieren. Wenn der Preisverfall höher als die "Banditen-Abschreibung" ist, machen Räubermodelle keinen wirklichen Spaß!
Zudem kommt die Musik nun langsam an die Ohren, die sich lange Zeit taub gestellt haben. Mit stagnierenden Modulpreisen kann "ich" im Deutschen Umfeld gut leben. Und für andere neuen Aktivitäten ist dies ohnehin unabdingbar!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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von cephalotus » 26.06.2012, 19:22
pvplaner2010 hat geschrieben:Analysten sehen eine kräftige Nachfrage für den Rest des Jahres insbesondere in Asien. In der Folge könnten stagnierende Preise den Markt in Deutschland zum Verkümmern bringen, da das EEG auf weiteren Preisverfall ausgerichtet ist?
Ja wenn es denn endlich mal passieren würde. 2-3GW Zubau pro Jahr reichen locker (und das schafft man vermutlich auch fast schon ohne EEG Vergütung), die 7-8GW pro Jahr sind viel zu viel.
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von Henning_PV » 26.06.2012, 20:53
warum reichen Deiner Meinung nach 2-3GW und warum sind 7-8GW Zubau zu viel? Wenn wir bis 2030 25% des Stromverbrauches aus PV erzeugen wollen, brauchen wir 200GW peak = 10GW Zubau pro Jahr. Da hört sich meiner Meinung nach 7-8GW nicht wie zu viel an.
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von cephalotus » 27.06.2012, 00:43
Henning_PV hat geschrieben:warum reichen Deiner Meinung nach 2-3GW und warum sind 7-8GW Zubau zu viel? Wenn wir bis 2030 25% des Stromverbrauches aus PV erzeugen wollen, brauchen wir 200GW peak = 10GW Zubau pro Jahr. Da hört sich meiner Meinung nach 7-8GW nicht wie zu viel an.
ich sehe nicht, wie man in nur 4 Jahren 60GW PV Leistung in die Netze integrieren will. Wie soll das gehen? 25% PV Strom in Deutschland ist vollkommen blödsinnig, selbst für 90% EE käme man mit 10-15% PV Anteil prima hin, aber bis dahin gibt es erstmal reichlich andere Hausaufgaben zu machen. 2,5GW/a an Zubau führt uns in 10 Jahren zu 53GW, die Menge würde schon für ein 80% EE Szenario reichen, da hängt alles andere WEIT hinterher. Woher kommen denn die 200GW? Und haben diejenigen auch erklärt, wie das funktionieren soll oder ist das die übliche "dezentral ist toll weil nah am Verbraucher" Geschichte? mfg
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von wesozell » 27.06.2012, 08:26
cephalotus hat geschrieben:Henning_PV hat geschrieben:warum reichen Deiner Meinung nach 2-3GW und warum sind 7-8GW Zubau zu viel? Wenn wir bis 2030 25% des Stromverbrauches aus PV erzeugen wollen, brauchen wir 200GW peak = 10GW Zubau pro Jahr. Da hört sich meiner Meinung nach 7-8GW nicht wie zu viel an.
ich sehe nicht, wie man in nur 4 Jahren 60GW PV Leistung in die Netze integrieren will. Wie soll das gehen? 25% PV Strom in Deutschland ist vollkommen blödsinnig, selbst für 90% EE käme man mit 10-15% PV Anteil prima hin, aber bis dahin gibt es erstmal reichlich andere Hausaufgaben zu machen. 2,5GW/a an Zubau führt uns in 10 Jahren zu 53GW, die Menge würde schon für ein 80% EE Szenario reichen, da hängt alles andere WEIT hinterher. Woher kommen denn die 200GW? Und haben diejenigen auch erklärt, wie das funktionieren soll oder ist das die übliche "dezentral ist toll weil nah am Verbraucher" Geschichte? mfg
Entschuldigung, aber ich befürchte, du moderierst hier im falschen Forum. Den Unfug kann ich jedenfalls so nicht stehen lassen. Warum sollen 60GW, respektive 42GW mit der 70% Regelung, nicht in vier Jahren ins Netz integrierbar sein. Zur Zeit haben wir schon ca 30GW in Betrieb, und die 70% Regelung bleibt derzeit praktisch ungenutzt. Wenn man nun noch die Anlagenverteilung in Deutschland mit Kopflast Bayern betrachtet, sind 12 GW zusätzlich an den richtigen Stellen überhaupt kein Problem 
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von eggis » 27.06.2012, 08:41
Es geht doch bei der Energiewende nicht nur darum die Stromversorgung auf 100% erneuerbar umzustellen, sondern die komplette Energieversorgung (Wärme, Mobilität). Da reichen 60GW Photovoltaik vorne und hinten nicht aus.
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von jo911 » 27.06.2012, 08:57
cephalotus hat geschrieben:Henning_PV hat geschrieben:warum reichen Deiner Meinung nach 2-3GW und warum sind 7-8GW Zubau zu viel? Wenn wir bis 2030 25% des Stromverbrauches aus PV erzeugen wollen, brauchen wir 200GW peak = 10GW Zubau pro Jahr. Da hört sich meiner Meinung nach 7-8GW nicht wie zu viel an.
ich sehe nicht, wie man in nur 4 Jahren 60GW PV Leistung in die Netze integrieren will. Wie soll das gehen? 25% PV Strom in Deutschland ist vollkommen blödsinnig, selbst für 90% EE käme man mit 10-15% PV Anteil prima hin, aber bis dahin gibt es erstmal reichlich andere Hausaufgaben zu machen. 2,5GW/a an Zubau führt uns in 10 Jahren zu 53GW, die Menge würde schon für ein 80% EE Szenario reichen, da hängt alles andere WEIT hinterher. Woher kommen denn die 200GW? Und haben diejenigen auch erklärt, wie das funktionieren soll oder ist das die übliche "dezentral ist toll weil nah am Verbraucher" Geschichte? mfg
Hallo, Ich nehme an die 200GWp kommen hierher: http://www.volker-quaschning.de/artikel ... /index.phpAllerdings ist dort von einem Zeitraum bis 2040 die Rede. Da reichen 53GWp allerdings nicht für 80% Versorgung, sondern man braucht die angesprochenen 200GWp. Viele Grüße Günter
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