Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

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Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon Cristian_G_aus_P » 16.04.2012, 10:05

Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Bonn/ München - Solarworld-Chef Frank Asbeck hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit der kräftigen Förderkürzung für die Solarbranche vor «der Energielobby von RWE, Eon, EnBW und Vattenfall» eingeknickt zu sein.


«Man will uns kaputtmachen. Unsere Gegner wollen die Solarenergie aufhalten, bevor es zu spät ist», sagte Asbeck der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag).

Die Politik setze mit der Förderkürzung in Deutschland tausende Jobs aufs Spiel. «Ich fürchte, die Folgen sind katastrophal.» Die Förderung sinke zusätzlich um 30 bis 50 Prozent. »So stark können wir die Kosten gar nicht mehr senken.»

Asbeck warnte außerdem vor einem drohenden Monopol Chinas auf die Energiequelle der Zukunft. «China hat einen Industriekrieg begonnen.

Der Staat hat den Firmen allein 2011 mit mehr als 20 Milliarden Euro geholfen. Mit diesem Geld bieten die Firmen ihre Produkte zu Dumpingpreisen an - teilweise 30 Prozent unter den eigenen Kosten.»

Ziel sei, den Rest der Welt aus dem Markt drängen und ein Monopol auf die Technik zu schaffen. «Peking weiß: Das wäre noch wertvoller, als auf allen Öl- und Gasvorräten der Erde zu sitzen», sagte Asbeck der Zeitung.

Der Solarworld-Chef forderte einen fairen Handel. Die US-Regierung habe gerade erste Anti-Dumpingzölle für Anlagen aus China eingeführt. Im Mai könne die Regierung nachlegen und noch deutlich höhere Zölle einführen.

«Wir streben ein solches Verfahren auch in Brüssel an und bereiten eine Klage vor. Die Bundesregierung ist damit jetzt am Zug.

Wenn Brüssel ein Verfahren gegen unfairen Wettbewerb einleitet, setze ich darauf, dass die Bundesregierung dies unterstützt.» (dpa)

Quelle : http://www.proplanta.de/
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon Bart » 16.04.2012, 10:25

Es gibt zu wenig die sagen wie es ist!
Wie schon 100x erwähnt ist den Politikern nach Ihrer Amtszeit ein Posten bei den G4 sicher! :-(
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon funky63 » 16.04.2012, 11:13

Es gibt zu viele Möchtegern-Unternehmer. Wer sich so in der Opferrolle einrichtet ("Man will uns kaputtmachen") leidet wohl an Realitätsverlust. PV Anlagen sind noch immer profitabel und D war und D ist ein PV Schlaraffenland. Was will der eigentlich?

Ich kenne keinen wirklich erfolgreichen Unternehmer, der dauernd nur jammert und fordert. Niemand hat einen Anspruch auf Steuermittel. Steuergelder werden von demokratisch legitimierten Politikern verwaltet und das finde ich sehr gut so. Asbeck soll seine Hausaufgaben als Unternehmer machen. Dass die aktuelle Situation auf ihn zukommen würde (Konkurrenzkampf, Überkapazitäten) weiß er schon seit vielen Jahren. Darauf hätte er sich und sein Unternehmen vorbereiten müssen.
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon Spekulatius » 16.04.2012, 11:46

Asbeck verdreht die Tatsachen. In Wahrheit haben ALLE Deutschen Unternehmen Wasserkoepfe und verdienen sich alle krachende Pleiten. Die Deutschen Mitarbeiter sind ALLE faule Saecke und verdienen sich alle Hartz4. Aber zum Glueck haben jetzt unsere Genossen aus China die Kontrolle uebernommen, damit haben die arroganten Langnasen jetzt die Tage gezaehlt. Hoffen wir dass sich die Chinesen als naechstes die Nichtsnutze Der Autobranche vornehmen damit wir endlich guenstige autos bekommen.
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon pvplaner2010 » 16.04.2012, 12:00

Energiewende- Sonnenstrom ist rot
Deutschland verliert seine Solarindustrie. Sich dagegen zu wehren ist sinnlos. China kann billiger produzieren.



http://www.zeit.de/2012/16/AM-Analyse-Solar

Leider "leiden" die Deutschen gerne unter Realitätsverlust. Gerade hier im Forum wurde und wird viel zu lange dazu geraten, noch Module deutscher Hersteller zu kaufen. Schade um das sinnlos verbrannte Geld für zu teure Ware, für die es zukünftig nicht mal mehr einen Service gibt.
Sonnige Grüße
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon funky63 » 16.04.2012, 12:14

Naja, so extrem würde ich das gar nicht sehen wollen, man könnte hier in D sicher auch Solarmodule produzieren. Aber man muss das eben auch können und sich anstrengen. Wer sagt denn dass das jeder kann? Es kann auch nicht jeder gleich einen Dampfer über den Ozean nach Indien schippern. Das will auch gelernt sein. Nur jeder glaubt, er könnte mal eben so ein Unternehmen erfolgreich aufbauen und führen...

Wenn ich da schon lese "Solarhybrid" und "Solar Millenium". Solche Bastelbuden geleitet von Abzockern und Dilletanten nennt der Stern als Beispiele. Da kann man sich ja nur an den Kopf fassen. Von Solon und Q-Cells will ich ja jetzt gar nicht sprechen. Das waren ja wenigstens Firmen, die zumindest eine Zeit lang etwas produziert haben.
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon Chiemseer75 » 16.04.2012, 12:17

@Spekulatius bist du ein chinesischer Agent oder was ist mit dir los??
Ich würde dir empfehlen geh mit deiner Pommesbude nach China!!!
Deine Aussagen sind eine Frechheit für jeden der sich in der Deutschen Industrie tagtäglich den Arsch aufreist um den Rest des tollen Sozialstaats zu finanzieren!!!f
@funky63
Das was du unseren Herstellern vorwirfst mag zum Teil stimmen, aber ich gebe zu bedenken das die ach so tollen "chinesischen Hersteller" diese Preise nur durch massive halbstaatliche Subventionen anbieten können, da sie z.T. schon 30% unter den Herstellungskosten ihre Waren verkaufen .
Würde die Deutsche Regierung unsere Hersteller genaus fördern könnten die "deutschen Module sogar noch billiger sein!!!

>>> also bitte mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben ja!!
Liebe Grüße
Chiemseer75

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http://www.sonnenertrag.eu/de/chiemseer ... /9823.html
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon waschi » 16.04.2012, 12:22

pvplaner2010 hat geschrieben:[
Leider "leiden" die Deutschen gerne unter Realitätsverlust. Gerade hier im Forum wurde und wird viel zu lange dazu geraten, noch Module deutscher Hersteller zu kaufen. Schade um das sinnlos verbrannte Geld für zu teure Ware, für die es zukünftig nicht mal mehr einen Service gibt.



Hoffentlich liest das auch jemand......................
Stabsaugervertreter verkaufen Staubsauger. Volksvertreter verkaufen...............
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon herrohlson » 16.04.2012, 12:28

Der Herr Asbeck hat es aber auch wirklich nicht leicht hier im Forum. Dabei findet sich doch kaum jemand, der mal zu seinen Argumenten Stellung nehmen kann und will. Ganz Deutschland jault auf, wenn in Westafrika die Landwirtschaft kaputt geht, weil die EU ihre billigen Fleischreste subventioniert dorthin karrt und billig verhökert, aber wenn hierzulande prosperierende Industriezweige mit viel chinesischem Staatsgeld aus dem Markt gedrängt werden, bleibt nicht viel als der typisch deutsche Selbsthass: Selbst Schuld, zu teuer, zu dicker Wasserkopf ..
Mann stelle sich mal vor China und Deutschland wären zwei komplett abgeschottete Märkte, gäbe es dann eine Solarindustrie in Deutschland überhaupt (JA) und gäbe es eine in China ? Glaubt jemand im Ernst, dass ein deutscher Hersteller selbstständig in China fertigen und verkaufen kann, ganz ohne Gängelung, so wie eine z.B. Trina in Deutschland ? Wenn Solarworld in China eine Million verdient und will die nach Hause überweisen (nach Steuern) behält der Staat davon 5% für die Auslandsüberweisung ein, einfach so, als Gebühr. Man stelle sich mal vor, dass würde man den Chinesen hier auch abverlangen, was für ein Aufschrei wäre die Folge.
Im Grunde ist dieses ständige `Selbst-Schuld´ Argument noch nicht einmal mehr naiv, sondern einfach feige, weil sich niemand traut von China faire Produktions- und Handelsbedingungen zu verlangen.
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Re: Solarworld-Chef macht der Bundesregierung Vorwürfe

Beitragvon pepp » 16.04.2012, 12:40

Ich denke auch, dass der Herr Asbeck schon lange von dem Konkurrenzproblem aus Asien, von Dumpingpreisen und Übrkapazitäten weiß und hätte längst gegensteuern müssen.
1. der photovoltaische Effekt wird bisher einzig und allein vom Sonnenlicht erreicht, dass ist zu wenig, gerade im sonnenarmen Germany.
2. Tarifvertrag für die Mitarbeiter, kein Wunder, dass das Geld hinten und vorn nicht reicht.
3. Umweltstandards um die Natur zu schonen. Ob wir einen sauberen Planeten brauchen ist wissenschaftlich noch gar nicht erwiesen.
4. Warum werden eigentlich nicht alle 80 Millionen Deutsche Anlagenbetreiber? Ab einer gewissen Größe müßten man frei von allen Sorgen doch autark Leben können. Gern mit Chinamodulen.
Der Schwimmring EEG hat den Herrn Asbeck weit rausschwimmen lassen.In den ersten Jahren beim planschn noch angegeben wie eine Lore Affen, aber eben auch tausende Arbeitsplätze geschaffen, Millionen Investitionen getätigt und das Schwimmen bis heut noch nicht gelernt. Der Chinese kann auch noch nicht schwimmen, aber er hat feine Armreifen von Vater Staat bekommen.

Gruß Pepp
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http://www.solarlog-home.de/east-sun/
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