Solarförderung bereits Anfang 2010 kürzen

News über Photovoltaik und Solarstrom

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Solarförderung bereits Anfang 2010 kürzen

Beitragvon roox » 16.10.2009, 13:17

FRANKFURT/BERLIN (Dow Jones)--Die Solarförderung muss nach Ansicht des Unions-Energieexperten Joachim Pfeiffer bereits zu Beginn kommenden Jahres gekürzt werden. "Die Überförderung muss gestoppt werden. Hier ist Gefahr im Verzug", sagte der Koordinator für Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dow Jones Energy Daily.

Deshalb sei die Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie bei den Koalitionsverhandlungen zu dem Ergebnis gekommen, dass das neue Bundeskabinett noch in diesem Jahr eine Kürzung bei der Photovoltaik beschließen solle. Die niedrigeren Vergütungssätze für Solarstrom könnten dann bereits Anfang kommenden Jahres wirksam werden.

Die Arbeitsgruppe Umwelt habe sich dagegen auf keinen Zeitpunkt für eine Kürzung festlegen wollen, sagte der CDU-Politiker weiter. Die endgültige Entscheidung darüber werde aber an diesem Wochenende im Rahmen der Klausurtagung der Parteivorsitzenden getroffen.

Derzeit explodiere der Zubau bei der Photovoltaik vor allem in der Freifläche, da angesichts des Preisverfalls bei den Solarmodulen und den hohen Fördersätzen äußerst attraktive Renditen winkten, erklärte Pfeiffer. Für das laufende Jahr zeichne sich bereits ein Zuwachs von bis zu 3.000 MW neu installierter Solarleistung ab.

Die Kosten für die garantierte Einspeisevergütung drohten "vollkommen aus dem Ruder zu laufen".

roox

dazu der Link
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Umfang und Zeitpunkt der Kürzung noch offen

Beitragvon tipopp » 16.10.2009, 13:26

Bleibt abzuwarten wer sich durchsetzen wird. Die Umwelt- oder Wirtschaftspolitiker.

http://de.reuters.com/article/domesticN ... 9320091016

Gruß
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Schock

Beitragvon lichtblick » 16.10.2009, 13:32

Wie schnell wäre denn eine Änderung (hier die Absenkung von 20 - 30%) durchzusetzten? Ginge das theoretisch tatsächlich zum 1. Januar 2010??

:oops:
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Beitragvon Sinci » 16.10.2009, 13:38

Jop, wäre keine Problem Lichtblick wenn sie sich einig sind.
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Beitragvon wesozell » 16.10.2009, 14:08

Das gekürtzt wird, ist doch gemäß EEG schon lange klar.
Hier sind 11% möglich, und die werden auch kommen.
30% sind mit Sicherheit das Ende der deutschen Modulindustrie und ein kompletter Vertauensbruch in jede Planungssicherheit dazu.
Selbst in Spanien war der Umbruch viel länger angekündigt.
Ich halte nichts von der Panikmache.
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Beitragvon Mickel » 16.10.2009, 14:38

Das EEG muss auch durch den Bundesrat. Das schaffen die nie.
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Beitragvon windl » 16.10.2009, 14:53

also ich kann mir auch nicht vorstellen dass mit nur 2 Monaten Vorlauf dermassen grosse Änderung durch gezogen werden können, 6 Monate müssten minimum drin sein, dass sich alle Betroffenen darauf einstellen können.
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Beitragvon Sinci » 16.10.2009, 14:57

Schwarz-Gelb hat auch die Mehrheit im Bundesrat, der dürfte also kein Problem sein.
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Beitragvon eggis » 16.10.2009, 15:02

Sinci hat geschrieben:Schwarz-Gelb hat auch die Mehrheit im Bundesrat, der dürfte also kein Problem sein.

Es müssen aber auch dir schwarz-regierten Bundesländer überzeugt werden, die bisher von der Modulproduktion profitiert haben.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Beitragvon Sinci » 16.10.2009, 15:05

Das ist doch mit dem Begriff "Fraktionszwang" in der heutigen Politik kein großes Problem mehr ... bedauerlicherweise.
Aber wir werden sehen :)
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