FRANKFURT/BERLIN (Dow Jones)--Die Solarförderung muss nach Ansicht des Unions-Energieexperten Joachim Pfeiffer bereits zu Beginn kommenden Jahres gekürzt werden. "Die Überförderung muss gestoppt werden. Hier ist Gefahr im Verzug", sagte der Koordinator für Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dow Jones Energy Daily.
Deshalb sei die Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie bei den Koalitionsverhandlungen zu dem Ergebnis gekommen, dass das neue Bundeskabinett noch in diesem Jahr eine Kürzung bei der Photovoltaik beschließen solle. Die niedrigeren Vergütungssätze für Solarstrom könnten dann bereits Anfang kommenden Jahres wirksam werden.
Die Arbeitsgruppe Umwelt habe sich dagegen auf keinen Zeitpunkt für eine Kürzung festlegen wollen, sagte der CDU-Politiker weiter. Die endgültige Entscheidung darüber werde aber an diesem Wochenende im Rahmen der Klausurtagung der Parteivorsitzenden getroffen.
Derzeit explodiere der Zubau bei der Photovoltaik vor allem in der Freifläche, da angesichts des Preisverfalls bei den Solarmodulen und den hohen Fördersätzen äußerst attraktive Renditen winkten, erklärte Pfeiffer. Für das laufende Jahr zeichne sich bereits ein Zuwachs von bis zu 3.000 MW neu installierter Solarleistung ab.
Die Kosten für die garantierte Einspeisevergütung drohten "vollkommen aus dem Ruder zu laufen".
roox
dazu der Link
http://web.consors.de/CatFront/JspNews. ... d=29533378






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