RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

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RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon Mühli » 19.01.2012, 00:57

Also, DER war gut...ich musste wirklich lachen wie inkompetent und unqualifiziert ein Mensch nur sein kann.

http://www.stern.de/panorama/rwe-chef-solarenergie-in-deutschland-sinnlos-1774797.html

Zitat Artikel:
Berlin (dpa) - RWE-Chef Jürgen Großmann sieht die Förderung der Solarenergie in Deutschland als massive Geldverschwendung an. Diese Form der Energiegewinnung in Deutschland sei so sinnvoll «wie Ananas züchten in Alaska», sagte Großmann bei der Jahrestagung Energiewirtschaft in Berlin. Solarstrom gebe es in Deutschland an 900 Stunden im Jahr, Windstrom an Land hingegen an 2000 Stunden und Windanlagen auf See würden 3500 Stunden im Jahr Strom liefern. Strom aus Photovoltaikanlagen sei viermal so teuer wie Windkraft an Land.

Zitat Ende

Saugeil, ich frage mich, wie man soviel Stuss von sich geben kann. Geldverschwendung ist vor allem sein Gehalt und die Abfindung die er kriegen wird, wenn sie ihn endlich rausgeworfen haben.

Erst kann er sein iPad nicht laden, dann scheint die Sonne nur 900 Stunden im Jahr.
.
Generell sind aber alle Zahlen falsch, 2000 Volllaststunden WKA an Land sind zu wenig, 3500 auf See vieeel zu wenig.

Und schlauerweise sagt er auch nix über Offshore und die Mörderkohle die er und seine Schergen einstreichen werden.

Er geht außerdem immer VoRWEg, aber er verschwindet nie in den Abgrund in dem er wohnt (kommt ja keine Sonne hin)
Armer kranker Mann, er tut mir manchmal direkt leid.
Liegt entweder an der Strahlung oder an der schlechten Luft die er und sein Unternehmen verbreiten.
Und wenn sie so weitermachen, ist es in Alaska irgendwann wirklich warm genug um paar Ananas anzubauen.
Wenn die Pipeline mal platzt oder der Ölsand ausgeht.

Gruß und nehmt ihn nicht zu ernst, das kann man nicht mehr.
6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon BzSzF » 19.01.2012, 01:32

Auszug aus - Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland - von Frauenhofer ISE

Hochgerechnet auf Volllast erbrachten PV-Kraftwerke in Deutschland im Zeitraum 2006-
2010 im Mittel 870 Volllast-Stunden, unter der Annahme eines gleichmäßig über das
Jahr verteilten Anlagenzubaus [BMWi].
Windkraftwerke in Deutschland erbrachten im Zeitraum 2006-2010 im Mittel 1620 Volllast-Stunden, v.a. abhängig von der Nabenhöhe [BMWi]. Offshore können nach Schätzungen in den nächsten Jahren bis zu 3500 Volllast-Stunden erreichen [SRU]

Auch wenn ich kein Freund von Herrn Großwahn bin - so falsch lag der garnicht.
Gruß BzSzF
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon Mühli » 19.01.2012, 02:00

Naja, er hat eben das "Volllast"-Stunden vergessen und damit ist das einfach grundfalsch.
Zudem diese Studie/was auch immer vollkommen umsonst ist. Einfach mal aktuelle Daten anschauen, diese 870 sind ja total überholt, das schafft ja meine Westanlage noch.
Solarstrom gibt es eben doch deutlich länger als 900 Stunden im Jahr, mein WR hat seit Inbetriebnahme im April schon über 2000 Betriebsstunden auf der Uhr. Natürlich keine Vollbetriebsstunden.
Von miraus kann man auch das vieel zu wenig für Offshore streichen, aber zu wenig ist es trotzdem.
Da sind meistens um die 4000 anvisiert und in der Praxis wird das auch erreicht.
Wer also die Volllaststunden als "Versorgungssicherheit" hinstellen will, muss das auch so sagen.
Mir wäre eine Photovoltaik mit 100 Volllaststunden über 8760 Stunden im Jahr grade recht, dann hätten wir keine Energieprobleme mehr.

Aber ich fand das mit den Ananas so trefflich. Er tut eben alles um uns zu amüsieren, wenn er schon sonst nix kann.

Gruß
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon Farmjanny » 19.01.2012, 05:53

Mein Auto lief bisher noch gar nicht auf "Volllast" aber es bringt mich weiter. Ist bei PV auch so - sie läuft fast die Hälfte des Jahres in Teillast. Aber sie bringt uns weiter - in Richtung 100% EE.
Grüße von der Küste
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon jodl » 19.01.2012, 08:43

Großmann - ein großer Mann mit großen Vorbildern:

"Ich glaube es ist reizvoller, in Alaska eine Ananasfarm aufzubauen, als in Deutschland das Bundeskanzleramt zu übernehmen".
Als Kanzlerkandidat 1979 ergänzte Franz Josef Strauß das ursprünglich im Magazin Capital 1/1969 erschienene Zitat um den Zusatz:"Aber das mit der Ananasfarm geht jetzt leider nicht mehr, weil inzwischen die Energiekosten zu stark gestiegen sind".
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon valentino » 19.01.2012, 08:54

Hierzu auch dieser Beitrag (Frontal 21; ca. 5:16 Minuten)

Man beachte v.a. den Schluss: sinngemäß: Wir bekommen die Energiewende hin, wenn wie die drohende Öko-Diktatur [...] abschütteln!

Unprofessioneller gehts kaum. :?

Gruß valentino
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon nautica » 21.01.2012, 11:46

Dumm wie Ananas titelt die taz in einem Kommentar zu den Äußerungen von Herrn Großmann. :lol:
Kritiker zeichnen ein falsches Bild von der Sonnenenergie als Milliardengrab
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon solarlux » 21.01.2012, 19:27

Mühli hat geschrieben:Wer also die Volllaststunden als "Versorgungssicherheit" hinstellen will, muss das auch so sagen.


Mühli, nein,

die Volllaststunden sind ein rechnerischer, ggf. ein betriebswirtschaftlicher Wert, den ein Kraftwerk/Generator erziehlen kann, bezogen auf seine Nennleistung und der erziehlten Jahresstrommenge.

http://www.energie-lexikon.info/volllaststunden.html

Das weiß sogar der Herr Großmann. Somit hat er auch NICHT die Versorgungssicherheit mit Volllaststunden "begründet".
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon GAST » 21.01.2012, 19:38

solarlux hat geschrieben:
Mühli hat geschrieben:Wer also die Volllaststunden als "Versorgungssicherheit" hinstellen will, muss das auch so sagen.


Mühli, nein,

die Volllaststunden sind ein rechnerischer, ggf. ein betriebswirtschaftlicher Wert, den ein Kraftwerk/Generator erziehlen kann, bezogen auf seine Nennleistung und der erziehlten Jahresstrommenge.

http://www.energie-lexikon.info/volllaststunden.html

Das weiß sogar der Herr Großmann. Somit hat er auch NICHT die Versorgungssicherheit mit Volllaststunden "begründet".



Wobei er sich damit ja auch selber in den allerwertesten Tritt, denn seine "Dinos" laufen auch keine 8760 Volllaststunden im Jahr....meist geht man von 85% aus....wobei viele Kraftwerke auch die nicht erreichen!!

Vielleicht sollte man ihn mal fragen wieviele Volllaststunden seine Spitzenlastregelkraftwerke erreichen....am besten direkt nachdem er die 900 Volllaststunden der PV erwähnt hat ....oft erreichen die keine 500 Vollaststunden im Jahr :mrgreen:
Wenn dann die Ausrede mit RegeSpitzenlast kommt, wissen wir ja das passende Kontra.....was anderes macht PV auch nicht.

Gruß
Jörg
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Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!
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Re: RWE-Guru Großmann gibt wieder mal sein bestes

Beitragvon P.Voltologe » 21.01.2012, 19:59

Eins hat Grossmann genau erkannt und viele hier im Forum noch nicht.
In der öffentlichen Darstellen, bitte nie mit Fakten glänzen!
Das überfordert den "Normalzuhörer".
Mit Zahlen und Rechnungsgänge - das geht gar nicht.

Immer hübsch populistisch, scharz/weiß und in Phrasen, die sich einbrennen können und auch noch aufgesagt werden können, wenn sich der Helm schon dreht (a a a...).
Achtung Meinungsäußerung:
Wie wäre es mit "RWE & Co. verteilen Atomklosteine aus der Asse an Albaner".
Ich denke, hiermit könnte man das Niveau in etwa.erreichen - zwar noch etwas lang. Aber wir üben noch.

Grüße
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