RWE, Eon & Co. sollen Einfluß aufs Stromnetz verlier

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Beitragvon Ulmer » 18.10.2009, 15:44

hadl hat geschrieben:Hallo Leute schaut mal hier:
http://www.ews-schoenau.de/ews/geschichte.html
Die Schönauer waren die Vorreiter.


Btw, über die Schönauer gibt es den IMHO recht interessanten Dokumentarfilm "Das Schönauer Gefühl" auf DVD, welcher kostenlos verschickt wird:

http://www.ews-schoenau.de/mitwissen.html

Grundsätzlich sollte man sich auch überlegen, ob man seine Stromlieferung nicht auf Ökostrom umstellen soll. Die Schönauer sind da sicherlich die erste Wahl. Aber man kann ggf. auch etwas preisbewußter Ökostrom beziehen. Ich zahle keine 18 Cent/kWh dafür, was sogar deutlich günstiger ist als der Atomstrom meines örtlichen Stromanbieters (einer der Big 4). Ggf. einfach selbst nach einem Stromanbieter suchen:

http://www.verivox.de/power/eco-calculator.aspx
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Re: Netzt

Beitragvon hadl » 18.10.2009, 15:54

Zentralschmiertechnik hat geschrieben:
hadl hat geschrieben:Hallo Leute schaut mal hier:
http://www.ews-schoenau.de/ews/geschichte.html
Die Schönauer waren die Vorreiter.
Die für mich zuständigen Versorger sind seit letztem Jahr die hiesigen Stadtwerke, die das Netz gekauft haben. Seit dem sind 2 Solar Bürgerkraftwerke im Bau und anteilsmäßig schon vergeben und das 3. in Planung. Alle auf öffentlichen Gebäuden. Der Stadwerke Chef hat selbst eine PV Anlage auf seinem Dach. Der Trend dahin geht weiter, mehrere Gemeinden verhandeln der Zeit über Gemeinsamkeiten in diese Richtung.
http://www.abendblatt.de/region/stormar ... aufen.html
Googlt mal unter Stromnetzkauf, die Dezentralisierung nimmt ihren Lauf.



Das wäre natürlich die eleganteste Lösung,die man sich als Verbraucher vorstellen könnte!

Dezentralisierung der Netze,die Kommunen,Gemeinden und Städte kaufen die Netze von den Stromerzeugern zurück.

Wer natürlich so agieren kann wie die Schönauer Rebellen dies vor einiger Zeit getan haben,ist bestens gerüstet alles in einer Hand zu haben.

Aber da gelingt nicht jeder Gemeinde!


Gruss ZST


Für die meisten Komunen ist das alt herkömmliche mit dem Konzessionsvertrag die bequeme Lösung. Es müssen schon die richtigen Leute mit etwas Mut zu Werke gehen. Unsere Stadtwerke haben sofort nach dem Netzkauf alle PV Einspeiser zu einem Gedankenaustausch eingeladen. War eine Erfolgsveranstalltung.
hadl
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Beitragvon firestarter » 18.10.2009, 17:04

Infrastruktur gehört in staatliche Hände

egal
ob Stromnetz, Gasnetze, Schienennetz, Strassen/Autobahn oder Wasser - und Abwassernetz

Es wurde soviel der Privatwirtschaft überlassen,
mit dem Erfolg, dass kurzfristig Gelder in den Haushalten landeten, aber die Geschäftsinteressen der Privatwirtschaft sind auch eher kurzfristig gewinnorientierter Natur.

Meiner Meinung
dürfen die Lebensadern einer modernen Industriegesellschaft nicht ausbluten für pesönliches Profitstreben.

NEIN,
ich will hier keinen Sozialismus etablieren. Die Firma, die einen Hochspannungsmast aufstellt, die Bahn die die Gleise und Bahnhöfe nutzt, der Gasversorger der an Punkt x einspeist usw
...dass sollten alles Firmen sein, die nicht in staatlicher Hand sind. Ganz normal halt per Ausschreibung. Nur die Hoheit, der Eigentümer von Infrastruktur sollte in staatliche Hand.
(wolln ja nicht in alte Zeiten zurück, wo jeder Zeitungsausträger gleich Postbeamter wurde)
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Re: Netzt

Beitragvon Atommafia » 18.10.2009, 19:08

Tach
hadl hat geschrieben:Für die meisten Komunen ist das alt herkömmliche mit dem Konzessionsvertrag die bequeme Lösung.


mit Bequemlichkeit hat das weniger zu tun, eine Konzession gibt es nicht umsonst, die Kommunen kassieren kräftig. Und in ländlichen Gebiet mit langen Wegen und wenigen zahlungskräftigen "Nicht Hartz4-Kunden" da trägt sich das Netz bei den paar Cent Netznutzungsentgelte nicht.

Komischerweise werden nur lukrative Netzgebiete rekommunalisert, beim Rest ist die Anzahl der Bewerber aehm überschaubar


MfG
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