News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von eggis » 24.02.2012, 12:58
Moin bitwicht, bitwicht hat geschrieben:Wir haben damals am 30. des Monats Abends um 20 Uhr nach fertigstellung, Bilder gemacht, ein Video gedreht und 2 unabhängige Zeugen die Modukle und WR ansehen lassen um nachweißen zu können das die Anlage betriebsbereit installiert ist.Das hatte dem Energieversorger als Nachweis gelangt.
das mag bei dir zwar funktioniert haben, jedoch ist es laut EEG zwingend erforderlich, dass die Module Strom erzeugt haben. In den Winterabenden ist das um 20 Uhr schwer vorstellbar.
Mit sonnigen Grüßen -eggis- "Ein Zyniker ist ein Mensch, der von jedem Ding den Preis und von keinem den Wert kennt!" (Oscar Wilde)SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC Meine Anlage!!! hier klicken
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von bitwicht » 24.02.2012, 13:52
@ eggis
exakt - bei uns war es Sommer und wir haben eine Glühlampe an jeden WR angeschlossen ...
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von wesozell » 24.02.2012, 14:15
@ bitwicht Wozu der ganze Zirkus, wenn die Wechselrichter schon am Netz sind  Rote Nasen gibt es hier leider nicht.
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von Ralf Hofmann » 24.02.2012, 14:23
Hi, alias58 hat geschrieben:Wir haben unsere Anlage schon zu hälfte fertig, jetzt ist nur das Modulproblem aufgetretten, die kommen erst in März ca 16. Alle Anträge aber sind schon gestellt, meine Frage ist, gilt das ganze ab der Antragstellung an den Energieversorger oder ab Inbetriebnahme.
nein, das kannste knicken. Entweder die Module sind bis zum 8. März auf dem Gebäude und produzieren mindestens Gleichstrom, der verbraucht wird oder die 24,43 Cent/kwh sind weg. Wenn Du die Lieferung nicht beschleunigen kannst, besorg` Dir nächste Woche andere Module
MfG Ralf Hofmann _________________________________________________________________________ 30 kwp seit 12/2011 (Suntech STP 250er / SolarMax MT / SL 1000) + 23,6 kwp seit 4/2013 Meine Anlagen: viewtopic.php?t=72378.html
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von buergersolar » 24.02.2012, 15:28
http://www.hans-josef-fell.de/content/i ... &Itemid=77Wie sieht jetzt das Gesetzgebungsverfahren aus? Das Bundeskabinett wird die Formulierungshilfe nach derzeitiger Planung am 29. Februar verabschieden. Die Regierungsfraktionen werden sich in der nächsten Woche (9.KW) mit der Formulierungshilfe auseinandersetzen und diese voraussichtlich in der folgenden Woche (10. KW) als eigenen Gesetzentwurf in den Bundestag einbringen. Ob es in dem Gesetzentwurf der Regierungsfraktionen bereits Abweichungen geben wird, lässt sich noch nicht sagen. Denkbar wäre etwa, dass die weitgehende Entmachtung des Bundestages über die vorgesehene Rechtsverordnung von den Parlamentariern nicht übernommen wird. Voraussichtlich am 9. März wird dann die erste Lesung im Bundestag stattfinden. Danach wird der Gesetzentwurf an die Ausschüsse überwiesen. Federführend ist der Umweltausschuss, in dem es dann auch eine Anhörung geben wird. Danach wird sich der Ausschuss erneut mit dem Gesetzentwurf beschäftigen und evtl. Änderungsanträge formulieren. Erfahrungsgemäß finden in den Ausschüssen nur Änderungsanträge der Regierungsfraktionen eine Mehrheit. Das Gesetz, das sich dann aus dem Gesetzentwurf und den mit Mehrheit verabschiedeten Änderungsanträge zusammensetzt wird danach vom Bundestagsplenum in zweiter und dritter Lesung verabschiedet. Dies dürfe vermutlich Ende März der Fall sein. Danach wird das vom Bundestag verabschiedete Gesetz an den Bundesrat überwiesen. Die Frist bis zur Tagung des Bundesrates am 30. März wird nicht zu halten sein, danach tagt der Bundesrat erst wieder am 11. Mai. Das Gesetz ist einspruchspflichtig und nicht (!) zustimmungspflichtig; das bedeutet, die Zustimmung des Bundesrates ist nicht (!) erforderlich. Ein Einspruch des Bundesrates kann folglich vom Bundestag überstimmt werden, in dem wiederum Schwarz-Gelb die Mehrheit hat. Lediglich bei einem Einspruch der Länder mit zwei-Drittel-Mehrheit im Bundesrat, würde die Mehrheit von Schwarz-Gelb im Bundestag nicht ausreichen, um auch diesen Einspruch überstimmen zu können. Dafür müssten aber auch eine Reihe Schwarz-Gelb regierter Länder Einspruch einlegen. Ansonsten ist damit zu rechnen, dass der Bundesrat bei einem normalen Einspruch den Vermittlungsausschuss anruft. Dieser würde dann in den Folgewochen – evtl. auch Folgemonaten tagen. Danach würde der Bundestag mit seiner Schwarz-Gelben Mehrheit den Bundesratseinspruch des Gesetzes überstimmen. DieGesetzesänderungen würden dann rückwirkend zu dem Zeitpunkt Inkrafttreten, der vom Bundestag beschlossen wird. Dies wäre der 9. März, sollte es im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens keine Änderung an diesem Datum geben.
Sonnige Grüße
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von eifel-solar.de » 24.02.2012, 15:31
Hallo, die Antworten findet Ihr hier: http://www.solaranlagen.de/images/Newsletter/ergebnispapier_eu_effizienzrichtlinie.pdfoder auch hier: http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/48390.phpmeine Meinung als Solarteur kann ich Hier aus Gründen des Anstandes nicht wiedergeben. Einige meiner Statements dazu findet Ihr aber hier: http://blog.mhs-solarshop.de/Ihr seid auch gerne eingeladen, eure Kommentare zu hinterlassen... Bedauerlich finde ich, das bei allen Diskussionen um Senkungen der Einspeisevergütung immer auf die sinkenden Materialkosten verwiesen wurde, ohne jedoch an die nicht oder nur geringfügig reduzierbaren Fertigungskosten bei der Planung und vor allem bei der Montage einzugehen. Das Credo seit einigen Jahren: Kostendruck durch sinkende Einspeisevergütung erzeugen, damit die Hersteller ihre Produkte zu immer niedrigeren Systempreisen anbieten, was anschließend dann wieder als Argument für niedriegere Einspeisevergütung herhalten muss. Endziel: Grid-Parity! Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht: Ich hab´s gestern mal durchgerechnet, um eine nach der "Kollektor- Formel" für den Endkunden rentable Anlage anbieten zu können, darf ich bei Anlagen bis 10 kWp nicht mehr als 1.268 €/kWp und bei einer Anlage von ca. 30 kWp nicht mehr als 1.138 €/kWp (natürlich netto) verlangen. Das ist m.E. selbst mit billigster China - Ware nicht mehr zu hebeln. Hat jemand eine konstruktive Idee? Mit sonnigen Grüßen aus Boos Frank (eifel-solar. de)
Solarteur (R), PV-Sachverständiger und Fachhandel - MHS Solarbau Boos - Ackerweg 8 - 56729 Boos - Tel.: +49 2656 951014
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von Boelckmoeller3 » 24.02.2012, 15:36
er wird die Veröffentlichung der Gestzesänderungen im Bundesgesetzblatt (oder iwe das genau heist) meinen. Damit treten die Änderungen dann auch schon in Kraft.
"Ich hatte nie zuvor ein Produkt um das ich so betteln musste um es zu bekommen um später so kämpfen zu müssen und alles zu versuchen um es nur behalten zu dürfen" Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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von Fabian96 » 24.02.2012, 16:00
Was soll diese Senkung? das frage ich mich Ich hatte gestern einen kurzen Ausschnitt aus der Debatte gesehen (in den Nachrichten) Herr Rösler bringt hier einen Quatsch als Aussage so gut wie Herr Röttgen Aber eines ist sicher 2013 naht und Herr rösler denke ich ist dann endlich Geschichte In dieser Situation sehe ich Herrn Röttgen ebenfalss in Gefahr Ich denke das wird sich die Grüne Fraktion schon auf die Fahne heften und damit losziehen und zurecht. Wir haben den PV Markt in Deutschland nach vorne gebracht (wer hat dafür den Grundstein gelegt?) Nun wird der PV Markt regelrecht abgewürgt. Energiewende wohin gehst du (zum Atomstrom zurück?) Diese Aussage mit dem unbezahlbaren ist lächerlich (man betrachte die tatsächlen Kosten ) Die Module lassen mit der Leistung nach (somit kann man nicht auf 20 Jahre mit voller Leistung rechnen) Die letzten Kürzungen haben den PV Herstellern schon mächtig zugesetzt die jetzige wird den Rest machen Somit haben wir eine Deutsche Entwicklung wieder auf den Asiatischen Markt abgeschoben. Tolle politische Entscheidung. Das übertrifft fast die Abwrackprämie! Hier haben wir ebenfalls den ausländischen Markt gestützt Es müsste einfach überlegt werden wie so eine Entscheidung der deutsche Industrie nutzen könnte Haarsträubend muss ich feststellen daß ich mit meinen 50 Lenzen nicht geschallt habe was ich hier mit schwarz und gelb immer gewählt habe. Das sollen Arbeitgeberparteien sein?? Ich denke die Ampel muss nun doch auf grün schalten obwohl ich davon bis dato nicht überzeugt war (wird der Schwabe erst mit 50 gescheit nicht mit 40 wie in dem alten Sprichwort? Ich denke ich ziehe mir meine Energiewende möglichst ohne Staatshilfe durch und melde meine künftigen Anlagen nur noch beim Netzbetreiber an. Zwar entfällt der Vorsteuerabzug dann aber ich muss auch keinen mehr zurückbezahlen. Die Energie wird trotzdem teurer da bin ich mir sicher und unter einer Grünen Regierung müsste ich hier eigentlich als selbstversorger einen guten Schn itt machen. Mal sehen was das Jahr 2013 bringt.
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von nitram1755 » 24.02.2012, 16:08
Hallo alias 58
zur Abnahme der Anlage ist der Betriebsbeginn.
sonnige Grüße nitram1755
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von diesonnelacht » 26.02.2012, 23:03
eifel-solar.de hat geschrieben:Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht: Ich hab´s gestern mal durchgerechnet, um eine nach der "Kollektor- Formel" für den Endkunden rentable Anlage anbieten zu können, darf ich bei Anlagen bis 10 kWp nicht mehr als 1.268 €/kWp und bei einer Anlage von ca. 30 kWp nicht mehr als 1.138 €/kWp (natürlich netto) verlangen. Das ist m.E. selbst mit billigster China - Ware nicht mehr zu hebeln.
Nanu, ich dachte immer, die "Kollektor-Formel" wäre basiert auf Vergütung = kWp-Preis und was darüber liegt (an Vergütung) wird zur Rendite? Ich rechne immer kWp-Preis = Stromgestehungskosten (ca.), aber an der Netzparität rauschen wir ja gerade vorbei, ohne dass es einer merkt... Jedenfalls kommt bei mir auch noch der LEL-Photovoltaikrechner auf knapp 3% EK-Verzinsung selbst bei 1800€/kWp all in für 10 kWp post-Apokalypse. Allerdings ohne Berücksichtigung des Eigenverbrauchs. Aber schau mal hier: http://www.test.de/themen/umwelt-energi ... 1-4337369/ Also die kleinen Anlagen sollten machbar sein, oder?
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