Projekt Desertec: Solarstrom aus der Wüste

News über Photovoltaik und Solarstrom

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400 Mrd.

Beitragvon Zentralschmiertechnik » 17.06.2009, 00:10

Was sind denn 400 Mrd.!

Alleine die HRE hat mehr wie 400 Mrd. verzockt und einiges noch nicht bilanziert,womit man mal sehen kann,wie 400 Mrd. effektiv eingesetzt werden können.

Der fade Beigeschmack an der Sache sind halt wieder mal die mächtigen aus verschiedenen Schlüsselindustrien,die sich hier vereinigen .

Zur Sache muss man sagen,dass ca. 15% der gesamten Stromenergie ,die dort für uns erzeugt werden könnte,nicht annähernd unseren Strombedarf decken kann,zumal das E-Auto bei uns noch gar nicht auf dem Markt ist.

Insofern denke ich,dass die dezentrale Stromversorgung bei uns zu Hause weiterhin bestehen bleibt und als Standbein für eine spätere Inselversorgung von zentraler Bedeutung sein wird.

Den extern erzeugten Strom (Solarthermische Kraftwerke),werden wir für unsere E-Autos und Industrien brauchen.

Gruss Zentralschmiertechnik
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Beitragvon Mickel » 17.06.2009, 00:47

Um 400Mrd€ zu erwirtschaften braucht Deutschland etwa zwei Monate oder knapp das Gesamtsteueraufkommen eines Jahres.
Oder Kosten pro Kopf in Höhe von 5000€.
Das ist kein Pappenstiel!

Klar, im Augenblick wird mit den Milliardensummen nur so herum jongliert. Dennoch muss das Geld erwirtschaftet werden.

Ich muss aber meinen Beitrag von heute Mittag korrigieren, die 15% beziehen sich auf den gesamteuropäischen Stromverbrauch. D.h. mit 400Mrd€ würde man sicher nahezu den gesamten deutschen Verbrauch decken können. Trotzdem eine riesige Summe.
Mickel
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Beitragvon Amun_Ra » 17.06.2009, 06:42

Mickel hat geschrieben:Um 400Mrd€ zu erwirtschaften braucht Deutschland etwa zwei Monate oder knapp das Gesamtsteueraufkommen eines Jahres.Oder Kosten pro Kopf in Höhe von 5000€.
Das ist kein Pappenstiel!

Klar, im Augenblick wird mit den Milliardensummen nur so herum jongliert. Dennoch muss das Geld erwirtschaftet werden.

Ich muss aber meinen Beitrag von heute Mittag korrigieren, die 15% beziehen sich auf den gesamteuropäischen Stromverbrauch. D.h. mit 400Mrd€ würde man sicher nahezu den gesamten deutschen Verbrauch decken können. Trotzdem eine riesige Summe.


Und gerade in Anbetracht dessen könnte man mit dieser riesigen, für den gesamteuropäischen Raum vorgesehenen Investitionssumme auch ganz locker hier in D die gesamte Stromgewinnung und Heizungsversorgung mit einem Mix aus PV, Windkraft, BHKW´s, ErdwärmeKW´s und Biomasse dezentral abdecken.

Zumal die 400 Mrd. ja nur die angesetzte Investitionssumme darstellen. Die jährlich laufenden Kosten für Wartung, Steuern, Transport, Durchleitung und Pufferung sind da noch gar nicht eingerechnet.
Gerade die letzten 3 Punkte würden bei einer innerdeutschen Lösung wahrscheinlich Einsparungen im 2- bis 3-stelligen Millionenbereich im Gegensatz zur jetzt gewählten Lösung darstellen.

Jedes EU-Land könnte ja die Investiton für ähnliche Dezentrale Lösungen im eigenen nationalen Rahmen tätigen.
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Beitragvon PV-Harry » 17.06.2009, 09:22

weiter oben habe ich mich zur weiteren dezentralen Energieerzeugung geäußert.

Mal gedacht, dass Bruchteile der 400 Mrd der LESA GmbH zur Verfügung gestellt würden und solche Projekte zielstrebig weiterverfolgt würden, dann könnte man vielleicht dezentral und mit einem voraussichtlichen Wirkungsgrad von ca. 60 % Elektroenergie erzeugen.

Kraftwerke dieser Art könnten 24 Stunden am Tag und 365 Tage im jahr arbeiten, lieferten kontinuierlich Elektro- und Wärmeenergie und sind den Windkraftanlagen und jeder PV-Technik überlegen.

Vor allem man braucht nicht in die Wüste und macht sich unabhängiger.

Da solche Anlagen im Mix mit den anderen alternativen Energien den großen Monopolisten ein Dorn im Auge sind, brauche ich sicher weiter zu vertiefen...

SERVUS 8)
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Beitragvon Dr. Chili » 17.06.2009, 14:50

na da hab ich ja eine zahl in die welt gesetzt... ob es nun 400 euro oder 400 MIO oder 400 MRD euro kostet ist glaub ich im endeffekt egal. wenns sich auszahlt wirds gemacht. leider haben die turbokapitalisten aus der wirtschaftskrise nichts gelernt. in wahrheit war es mMn keine krise der wirtschaft sondern eine krise des wirtschaftssystems. und wenn man jetz weitermacht wo man vorher gescheitert ist dann wirds in zukunft genau gleich kommen...

ausserdem glaube ich weder dran dass die betroffenen länder einen aufschwung erleben weil sie jetzt für die europäer strom produzieren dürfen. sind ja "unsere" konzerne die sich dort bereichern. die dürfen maximal ein paar jahre schuften bis das ding steht, dann ingenieure aus indien reingesetzt und arbeiter aus nochbilligerländern- nichts gegen inder. die find ich super! aber so wirds wohl laufen.

noch glaube ich dass diese anlagen das neue ziel von terroristen würden. bei der anlagengrösse würden halt einige hundert kampfhubschrauber über die anlagen kreisen. tagsüber ohne nachts mit wärmebildkamera. HEY- ist immer noch billiger als ein netzausfall. :roll:

ich glaube ihr merkt schon wie ich zu dem projekt stehe. in meinen augen nicht viel besser als nabucco. warum sollen wir denen die sonne wegnehmen dies bei uns genauso gibt? ach ja die haben MEHR sonne. das ist unfair. guter grund! :roll: ...

so, ausgeschimpft!
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Beitragvon hadl » 17.06.2009, 16:47

Hört sich bei oberflächlicher Betrachtung erst mal gut an. Leider aber wieder eine zentral von einigen - die schon immer sagen Solarenergie gehört in die Wüste – beherrschbare Idee. Ob man auch schon an eine Schutztruppe gedacht hat, die bei Piratenüberfällen eingreift.
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Beitragvon Mickel » 17.06.2009, 16:58

Man sollte sich aber vor Augen halten, dass die Desertec-Idee nicht von den großen Konzernen stammt, die offenbar jetzt bei der Verwirklichung teilnehmen wollen.

Ob es (auch durch den Einfluss der Großkonzerne) zu den Problemen kommt, die hier beschrieben wurden, wird man sehen und hoffentlich verhindern können.

Aber der Charme an diesem Projekt ist doch, dass die Verfügbarkeit, also Auslastung der Anlagen in der Sahara viel höher (fast Grundlastfähig) ist als auf deutschen Dächern. Stellt man sich eine etwa gleichgroße Investition in Anlagen auf deutschen Dächern vor, hat man im Sommer an sonnigen Tagen zu viel Strom, nachts, bei Bewölkung und im Winter dagegen zu wenig. Und wer füllt die Lücke? Richtig, die Großkonzerne und man dreht sich im Kreis. Oder man entwickelt Speicher, die nach gegenwärtiger Prognose auch in Jahren noch verdammt teuer sein werden.

Wenn diese Anlagen wirklich gebaut werden, dann nicht um (direkt) den Großteil des Strombedarfs zu decken. Als Beimischung finde ich das gut und dabei kann man auch Feldforschung im Bezug auf die angeklungenen Probleme betreiben.
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Beitragvon petro33 » 17.06.2009, 18:47

servus leute,
laut pressemitteilung "dpa"

wirkungsgrad 25-40%, (thermische Solaranlagen)
erste stromlieferung nicht vor 10 jahren,
mehrere kraftwerke,
ingesamt endausbau 15% strombedarf von europa!

also braucht keiner angst haben das "PV" strom nimmer gebraucht wird :wink:

ich persönlich finde die sache nicht schlecht wenn es nicht wieder "wüstenstaaten also auch ölstaaten"
und das Transportproblem nich wäre....

gruß petro
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Beitragvon IAE EPE Technik » 17.06.2009, 22:51

lag Heute in der Post:

EUROSOLAR-Pressemitteilung, Bonn, 17. Juni 2009

Zum 400-Millionen-DESERTEC-Plan deutscher Konzerne für Solarstrom aus Nordafrika erklärt MdB Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR:

Auch wenn das 400-Milliarden Projekt deutscher Konzerne für Solarstromerzeugung aus Nordafrika – das sogenannte DESERTEC-Konzept – allenthalben (von der Bundesregierung bis zu Greenpeace) begrüßt wird, rate ich von voreiligen übertriebenen Erwartungen an dieses Projekt und diesbezügliche Subventionsentscheidungen ab. Unterschätzt werden dabei die voraussichtlichen tatsächlichen Kosten dieses Projektes ebenso wie die Zeiträume zu dessen Realisierung.

Ein zentraler Einwand ist: Bevor dieses Projekt zum Tragen gebracht werden kann, wird der weitere Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland zu niedrigeren Kosten und Preisen möglich sein als der Solarstromimport aus Nordafrika. In weniger als drei Jahren wird die Solarstromerzeugung in Deutschland die sogenannte "grid parity" Schwelle erreicht haben – also zu Kosten, die dem gegenwärtigen Strompreis entsprechen. Bei Windkraft haben wir im Verhältnis zu den Erzeugungskosten aus neuen fossilen Kraftwerken bereits jetzt eine ungefähre Kostengleichheit in der Stromerzeugung erreicht. Mit den neuen Stromspeichertechniken, die für die Informationstechnologie und für die Elektroantriebe entwickelt und produziert werden, wird sich das Speicherproblem von Solar- und Windstrom effizient und kostengünstig von selbst klären. Mit anderen Worten: Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Solarstrom aus Nordafrika zu den von DESERTEC versprochenen Preisen geliefert werden kann (also frühestens 2020), wird die Solar- und Windstromerzeugung hierzulande deutlich preisgünstiger sein.

Außerdem muss stark bezweifelt werden, dass die von DESERTEC angegebenen Investitionskosten und Zeiträume tatsächlich eingelöst werden können. Die Kostenfaktoren unter den Randbedingungen von Wüstenkraftwerken (u.a. Schutz der Solarspiegel vor Sandstürmen und Sandwehen) werden grob unterschätzt, ebenso wie die Kosten und die Umsetzungsschwierigkeiten des Baus von mehreren Übertragungsnetzen durch mehrere Länder. Das DESERTEC-Projekt kann zu einer großen Subventionsruine werden und sich als "Fata Morgana" erweisen – es sei denn, es wird dazu benutzt, den dynamischen Ausbau Erneuerbarer Energien hierzulande willkürlich zu stoppen.

Es gäbe nur einen einzigen Grund für dieses Projekt; wenn das Potential erneuerbarer Energien hierzulande nicht ausreichen würde. Mit diesem Argument werden auch die Laufzeitverlängerung der Atomenergie und neue Kohle-Großkraftwerke empfohlen. Doch diese Argumentation ist eine Potentiallüge, die gerade heute auf der Kasseler Konferenz "100%-Erneuerbare-Energie-Regionen" überzeugend widerlegt wird. Dort haben bereits 99 deutsche Kommunen und Landkreise ihre konkreten Konzepte vorgestellt, wie sie innerhalb von 20 Jahren zu einer Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien kommen können.

Die DESERTEC-Befürworter übersehen, dass die Investitionsdynamik für Erneuerbare Energien gerade darin liegt, dass es bei dezentraler Anwendung viele Millionen Investoren und nicht nur wenige Stromkonzerne gibt. Übersehen wird auch, dass mit der Dezentralisierung der Stromerzeugung überall regionale Wertschöpfung stattfindet statt nur in der Hand weniger Stromkonzerne, die unbedingt ihr Anbietermonopol erhalten wollen.

Solarstromerzeugung in Nordafrika ist eine wichtige Option – und zwar für die nordafrikanischen Länder selbst. Aber auch für diese ist die verbrauchsnahe Erzeugung – also die dezentrale – das sehr viel naheliegendere und schneller realisierbare. Wer etwas von Solarenergie versteht, der weiß, dass es massive – und nicht zuletzt wirtschaftliche – Gründe gibt, nicht die Struktur von atomaren und fossilen Großkraftwerken zu kopieren. Diese Struktur war und ist das größte Hindernis gegenüber der Einführung Erneuerbarer Energien. Es ist merkwürdig, dass selbst Greenpeace das noch nicht verstanden hat.

---
EUROSOLAR e.V.
Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien
Kaiser-Friedrich-Straße 11
D-53113 Bonn
Tel. +49-228-362373 und -362375
Fax +49-228-361279 und -361213
info@eurosolar.org
www.eurosolar.org


Zum weiter Diskutieren, für mich klingt das einleuchtend, aber ich bezweifel immernoch , dass die Ing. das Sandproblem im Griff bekommen. Selbst wir hier merken die Auswirkungen wenn Gewitterwolken mit Sandstaub aus der Sahara uns besuchen.

Würde gerne mal das Konzept erfahren.

Aber durch die letzten Tage, Medienpräsenz des Projektes kann es nur promotion oder ein anderes Ziel dahinter stehen, denn es wird zu sehr breit getreten, zumal das ganze Konzept nicht von erst in den letzten Tagen erstellt wurde.

Da ist irgendetwas faul an der Sache !


Grüße Ron
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Beitragvon neuharlingerstrom » 17.06.2009, 23:27

IAE EPE Technik hat geschrieben:lag Heute in der Post:

EUROSOLAR-Pressemitteilung, Bonn, 17. Juni 2009

Zum 400-Millionen-DESERTEC-Plan deutscher Konzerne für Solarstrom aus Nordafrika erklärt MdB Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR:

Auch wenn das 400-Milliarden Projekt deutscher Konzerne für Solarstromerzeugung aus Nordafrika – das sogenannte DESERTEC-Konzept – allenthalben (von der Bundesregierung bis zu Greenpeace) begrüßt wird, rate ich von voreiligen übertriebenen Erwartungen an dieses Projekt und diesbezügliche Subventionsentscheidungen ab. Unterschätzt werden dabei die voraussichtlichen tatsächlichen Kosten dieses Projektes ebenso wie die Zeiträume zu dessen Realisierung.

Ein zentraler Einwand ist: Bevor dieses Projekt zum Tragen gebracht werden kann, wird der weitere Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien in Deutschland zu niedrigeren Kosten und Preisen möglich sein als der Solarstromimport aus Nordafrika. In weniger als drei Jahren wird die Solarstromerzeugung in Deutschland die sogenannte "grid parity" Schwelle erreicht haben – also zu Kosten, die dem gegenwärtigen Strompreis entsprechen. Bei Windkraft haben wir im Verhältnis zu den Erzeugungskosten aus neuen fossilen Kraftwerken bereits jetzt eine ungefähre Kostengleichheit in der Stromerzeugung erreicht. Mit den neuen Stromspeichertechniken, die für die Informationstechnologie und für die Elektroantriebe entwickelt und produziert werden, wird sich das Speicherproblem von Solar- und Windstrom effizient und kostengünstig von selbst klären. Mit anderen Worten: Bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Solarstrom aus Nordafrika zu den von DESERTEC versprochenen Preisen geliefert werden kann (also frühestens 2020), wird die Solar- und Windstromerzeugung hierzulande deutlich preisgünstiger sein.

Außerdem muss stark bezweifelt werden, dass die von DESERTEC angegebenen Investitionskosten und Zeiträume tatsächlich eingelöst werden können. Die Kostenfaktoren unter den Randbedingungen von Wüstenkraftwerken (u.a. Schutz der Solarspiegel vor Sandstürmen und Sandwehen) werden grob unterschätzt, ebenso wie die Kosten und die Umsetzungsschwierigkeiten des Baus von mehreren Übertragungsnetzen durch mehrere Länder. Das DESERTEC-Projekt kann zu einer großen Subventionsruine werden und sich als "Fata Morgana" erweisen – es sei denn, es wird dazu benutzt, den dynamischen Ausbau Erneuerbarer Energien hierzulande willkürlich zu stoppen.

Es gäbe nur einen einzigen Grund für dieses Projekt; wenn das Potential erneuerbarer Energien hierzulande nicht ausreichen würde. Mit diesem Argument werden auch die Laufzeitverlängerung der Atomenergie und neue Kohle-Großkraftwerke empfohlen. Doch diese Argumentation ist eine Potentiallüge, die gerade heute auf der Kasseler Konferenz "100%-Erneuerbare-Energie-Regionen" überzeugend widerlegt wird. Dort haben bereits 99 deutsche Kommunen und Landkreise ihre konkreten Konzepte vorgestellt, wie sie innerhalb von 20 Jahren zu einer Vollversorgung mit Strom aus Erneuerbaren Energien kommen können.

Die DESERTEC-Befürworter übersehen, dass die Investitionsdynamik für Erneuerbare Energien gerade darin liegt, dass es bei dezentraler Anwendung viele Millionen Investoren und nicht nur wenige Stromkonzerne gibt. Übersehen wird auch, dass mit der Dezentralisierung der Stromerzeugung überall regionale Wertschöpfung stattfindet statt nur in der Hand weniger Stromkonzerne, die unbedingt ihr Anbietermonopol erhalten wollen.

Solarstromerzeugung in Nordafrika ist eine wichtige Option – und zwar für die nordafrikanischen Länder selbst. Aber auch für diese ist die verbrauchsnahe Erzeugung – also die dezentrale – das sehr viel naheliegendere und schneller realisierbare. Wer etwas von Solarenergie versteht, der weiß, dass es massive – und nicht zuletzt wirtschaftliche – Gründe gibt, nicht die Struktur von atomaren und fossilen Großkraftwerken zu kopieren. Diese Struktur war und ist das größte Hindernis gegenüber der Einführung Erneuerbarer Energien. Es ist merkwürdig, dass selbst Greenpeace das noch nicht verstanden hat.

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Zum weiter Diskutieren, für mich klingt das einleuchtend, aber ich bezweifel immernoch , dass die Ing. das Sandproblem im Griff bekommen. Selbst wir hier merken die Auswirkungen wenn Gewitterwolken mit Sandstaub aus der Sahara uns besuchen.

Würde gerne mal das Konzept erfahren.

Aber durch die letzten Tage, Medienpräsenz des Projektes kann es nur promotion oder ein anderes Ziel dahinter stehen, denn es wird zu sehr breit getreten, zumal das ganze Konzept nicht von erst in den letzten Tagen erstellt wurde.

Da ist irgendetwas faul an der Sache !


Grüße Ron


Moin ...

also grundsätzlich ist so ein jedes Projekt zu begrüssen , welches sich der gigantischen Sonnenstrahlungsmenge unseres Zentralgestirns widmet und dessen Energie in sinnvolle irdisch nutzbare Energieformen wandelt. Auch allein schon die entstandene Aufmerksamkeit für dieses Vorhaben dürfte einige Befürworter "alter"Stromerzeugungsformen ziemlich ins "schwimmen" gebracht haben , von wegen "Solar, ist alles Kinderkram!" .... Es ist eine großtechnische Anwendung mit anvisierten 15% an der gesamteurop. Stromerzeugung auch ein Indiz für ein Umdenken zumindest hin zur erneuerbaren Energien , wenn auch wie gesagt im großtechnischen Maßstab und eben auch unter der Beibehaltung des zentralen "Versorgungsanspruchs".

Wahrscheinlich sagt man sich in den Chefetagen der Großkonzerne, daß man besser an der "alten" Verteilstruktur festhält und bei der Erzeugung neue Wege gehen kann, als daß man eines nahen Tages es ganz mit unabhängigen "Selbstversorgern" zu tun hat. Die Akzeptanz für Atomkraft war schon geschwunden und die für die Kohlekraft schwindet auch täglich (und bringt damit auch u.a. Herrn Gabriel und seine SPD Lobbyisten in Bedrängnis) und somit verbleibt dann noch u.a. Offshore-Windkraft und eben die Solarthermische Kraftwerke.

Das beide Technologien nur überhaupt denkbar sind mit einer (gesetzlich) gesicherten Vergütung sollte insbesondere uns Kleinkraftsdirektoren einleuchten. Oder würde hier von ein paar österreichischen Idealisten abgesehen eine PV Anlage errichten ohne eine irgendwie gesicherte Refinanzierbarkeit ??? Der Ansatz wäre OK und zudem würde es die Tür in Richtung weltweiter "Nachahmung" richtig weit aufstossen.

Nicht zuletzt würde die dt. Industrie wieder beweisen, daß diese in der Kraftwerkstechnik führend ist und auch die Finazierung ständen beide glänzend da: Deutsche Bank mit gesichterter Refinanzierung des Projekts durch Stromertrag (wie bei WKA , PV etc) und auch Münchner Rück mit kalkulierbaren Risiken im Gegensatz zu Atommeilern und CCS Verfahren für Kohlekraftwerke.

Zudem wird ja dann nicht ausschliesslich auf "Wüstenstrom" gesetzt und dieser wird in erster Linie andere Grundlasten aus wie gesagt Kern und Kohlekraftwerken vollständig ersetzen können.

mfg vom Deich
56 x Sharp NU-180E1, 2 x SB 5000 TL HC
Dach:Az. 200 Grad, Elev. 40 Grad (3 Strings)
+ 28 Grad (1 String) Null Schatten ..
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=2594

http://www.solarlog-home4.de/nhs
Sonne= 3,86× 10hoch26 Watt
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