News über Photovoltaik und Solarstrom
Moderator: Mod-Team
von open source energy » 04.12.2011, 13:50
Die ist doch vom 15. November, genau das ist doch auch ein Grund für den forschen Schritt gegen die PV. Denn es kann ja die Umlage auch auf 4,7 Cent klettern und das sei nicht mehr kalkulierbar so die Gegner.
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von Spekulatius » 04.12.2011, 14:11
Was ich nie verstanden habe, ist wieso Merkel zugesagt hat, dass die EEG-Umlage nicht über 3,5 Ct steigen wird, wenn sie schon bei 3,5 Ct. liegt. Das bedeutet nichts anderes als eine kostenneutrale Energiewende. Die Frau ist doch Physikerin, was ist da passiert? Zudem ist der Quatsch eine Steilvorlage für die usual suspects um Stimmung zu machen (Kauder, Pfeiffer, Fuchs, Krawinkel, Frondel u.a.) Der Spekulatius 
Keine Gewähr auf Seriösität. Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
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von open source energy » 04.12.2011, 14:40
Spekulatius hat geschrieben:Was ich nie verstanden habe, ist wieso Merkel zugesagt hat, dass die EEG-Umlage nicht über 3,5 Ct steigen wird, wenn sie schon bei 3,5 Ct. liegt. Das bedeutet nichts anderes als eine kostenneutrale Energiewende. Die Frau ist doch Physikerin, was ist da passiert? Zudem ist der Quatsch eine Steilvorlage für die usual suspects um Stimmung zu machen (Kauder, Pfeiffer, Fuchs, Krawinkel, Frondel u.a.) Der Spekulatius 
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von CFAR » 04.12.2011, 14:49
Man könnte die Umlage ja bei unter 3,6 Ct halten. Wenn man Einspeisevergütungen nochmals deutkich absenken würde (bei 85 Ct. pro Wp kristallin und darunter wird auch 2012 genügend Zubau zustande kommen) oder ein Quotenmodell bringt, den MOE herausrechnet und nicht ständig neue Möglichkeiten für die Industrie schafft, sich nicht an den Kosten beteiligen zu müssen. Ie wäre es denn, wenn man als nächsten Schritt auch endlich mal die reduzierte EEG-Umlage erhöht?
Sag Ja zu PV, aber Nein zum EEG! Sorry für die Tippfehler, ich bin Tabletuser.
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von Spekulatius » 04.12.2011, 15:29
CFAR hat geschrieben:Man könnte die Umlage ja bei unter 3,6 Ct halten. Wenn man Einspeisevergütungen nochmals deutkich absenken würde (bei 85 Ct. pro Wp kristallin und darunter wird auch 2012 genügend Zubau zustande kommen) oder ein Quotenmodell bringt, den MOE herausrechnet und nicht ständig neue Möglichkeiten für die Industrie schafft, sich nicht an den Kosten beteiligen zu müssen. Ie wäre es denn, wenn man als nächsten Schritt auch endlich mal die reduzierte EEG-Umlage erhöht?
Der MOE und die Ausnahmeregelung sind nur punktuelle Effekte. Um die Umlage stabil zu halten muss die Vergütung des neuen EE-Zubaus beim Börsenpreis liegen und zudem der erforderliche Netz- und Speicherausbau gratis erfolgen. Völlige Idiotie. Eine Senkung der Umlage wegen des Rausfallens aus der Vergütung der teuren PV Anlagen aus 2009 und 2010 wird erst in 19 Jahren stattfinden. Der Spekulatius 
Keine Gewähr auf Seriösität. Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.
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von hadl » 04.12.2011, 16:13
Spekulatius hat geschrieben:Was ich nie verstanden habe, ist wieso Merkel zugesagt hat, dass die EEG-Umlage nicht über 3,5 Ct steigen wird, wenn sie schon bei 3,5 Ct. liegt. Das bedeutet nichts anderes als eine kostenneutrale Energiewende. Die Frau ist doch Physikerin, was ist da passiert? Zudem ist der Quatsch eine Steilvorlage für die usual suspects um Stimmung zu machen (Kauder, Pfeiffer, Fuchs, Krawinkel, Frondel u.a.) Der Spekulatius 
Vielleicht geht sie von einer MO bereinigten Umlage aus. Du weißt ja, dass wir derzeit MO bereinigt bei 3,092 sind, und das, wie in allen Untersuchungen betont wird, sehr konservativ gerechnet. Ich bin davon überzeugt, wenn mal eine diesbezügliche Untersuchung über 8760 Stunden gemacht würde, wäre die ganze Diskussion um die Umlage erledigt. Die hier sehen das ähnlich: http://www.diw.de/documents/publikation ... 11-6-1.pdfÜbrigens, um zu erkennen, dass die - über sein oder nicht sein des EEG entscheidende - Umlage nur deshalb steigt, weil der Börsenpreis durch EEG Strom Einspeisung ( besonders durch PV ) sinkt, oder weniger steigt, muss man keine Physikerin sein. Das ist sogar schon dem Hadl und vielen Anderen aufgefallen, die keine Physiker sind. Gruß Hadl
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von Cruso » 04.12.2011, 18:02
Von Interesse dürfte auch der durchschnittliche Zubau sein, mit welchem die Netzbetreiber rechnen.
Mit einem jährlichem, durchschnittlichem Zubau von 5 GW dürften so manche Solarteure Probleme haben. Bei dem Zubau bis 2016 mit ca. 20-23 GW dürfen auch nicht 1-2 Jahre dabei sein, in welchem der Zubau boomt.
Sofern es keine zusätzliche Absenkung(>15%) gibt, kann man für nächstes Jahr mit einigen GW rechnen.
Wäre vielleicht auch einmal eine Forumswette, wie viel GW haben wir bis 2016. Ich würde mal behaupten, mehr als 44 GW.
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von irgendwer » 04.12.2011, 18:46
Man könnte die EEG-Umlage auch absolut problemlos unter 3 cents/kWh senken, wenn man EEG-Abgaben auf importierte Brenn- und Treibstoffe einführen würde (z.B. EEG-Abgabe auf Heizöl).
100% EE wird niemals möglich sein, wenn die Effizienz im Heiz- und Transportbereich nicht erhöht wird und deren Energiebedarf nicht durch EE abgedeckt wird und deshalb muss sich auch der Heiz- und Transportbereich am Ausbau der EE beteiligen.
Strom deckt nur 1/5 des gesamten Energiebedarfes!
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von hadl » 04.12.2011, 19:50
Spekulatius hat geschrieben:CFAR hat geschrieben:Man könnte die Umlage ja bei unter 3,6 Ct halten. Wenn man Einspeisevergütungen nochmals deutkich absenken würde (bei 85 Ct. pro Wp kristallin und darunter wird auch 2012 genügend Zubau zustande kommen) oder ein Quotenmodell bringt, den MOE herausrechnet und nicht ständig neue Möglichkeiten für die Industrie schafft, sich nicht an den Kosten beteiligen zu müssen. Ie wäre es denn, wenn man als nächsten Schritt auch endlich mal die reduzierte EEG-Umlage erhöht?
Der MOE und die Ausnahmeregelung sind nur punktuelle Effekte. Um die Umlage stabil zu halten muss die Vergütung des neuen EE-Zubaus beim Börsenpreis liegen und zudem der erforderliche Netz- und Speicherausbau gratis erfolgen. Völlige Idiotie. Eine Senkung der Umlage wegen des Rausfallens aus der Vergütung der teuren PV Anlagen aus 2009 und 2010 wird erst in 19 Jahren stattfinden. Der Spekulatius 
Um die Umlage zu stabilisieren, muß man lediglich das richtige Instrument anwenden. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Meri ... BCr_WP.pngAnstatt der Differenz zwischen den 8,45 und der Vergütung ( in der Tab. ) muss die Differenz zwischen 12 Cent und der Vergütung maßgebend sein. Dann werden wir sehen, wie der Zubau bei sinkender Vergütung auf die Umlage wirkt. Zu punktuelle Effekte, hier ein kleiner Hinweis. Punktuell ist das hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/untern ... 34,00.htmlDie Folge: Der Strompreis gerät heftig ins Schwanken. Das Arrhenius-Institut für Energie- und Klimapolitik hat für SPIEGEL ONLINE ausgerechnet, dass die geballte Solarkraft auf Deutschlands Dächern und Feldern den Strompreis innerhalb einer Rekordstunde um fünf bis sieben Euro pro Megawattstunde senkt. Zum Beispiel am 8. Juli: An jenem Tag wurden zwischen 13 und 14 Uhr mehr als 7800 Megawattstunden Solarstrom in die Netze gespeist. Der tatsächliche Strompreis lag in diesem Zeitraum bei gut 60 Euro - er wurde um mehr als elf Prozent gedrückt. Bei 70.000 Megawatt Gesamtlast haben die Verbraucher durch das massive Solarangebot zwischen 350.000 und 490.000 Euro gespart.Das nicht. http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/47928/4590/[i]Der kontinuierliche Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat weiterhin deutlich preisdämpfende Wirkungen auf den Börsenstrompreis. Dies belegt die von Dr. Frank Sensfuß, Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI Karlsruhe), für das BMU verfasste Kurzstudie "Analysen zum Merit-Order-Effekt erneuerbare Energien - Update für das Jahr 2010". Demnach führte das EEG im vergangenen Jahr zu einer Absenkung des Börsenstrompreises um gut 0,5 ct/kWh. Bezogen auf den gesamten deutschen Stromverbrauch ergibt sich hieraus - rechnerisch - eine entlastende Wirkung von rd. 2,8 Mrd. Euro. /i] Gruß Hadl
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