Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon open source energy » 06.12.2011, 21:22

CFAR hat geschrieben:Alle sozialistische Ideen scheitern daran, dass den Staaten die guten Leute davon rennen. Ausnahme: China. Warum ist auch klar.


das mag in der Vergangenheit so gewesen sein, wir werden sehen was in der Zukunft kommt .
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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon CFAR » 06.12.2011, 21:59

Es ist ja nicht so, dass ich die Gedanken nicht teile. Doch bezweifle ich, dass die Menschen heute anders sind als bisher auch.
Sag Ja zu PV, aber Nein zum EEG! Sorry für die Tippfehler, ich bin Tabletuser.
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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon open source energy » 07.12.2011, 11:52

CFAR hat geschrieben:Es ist ja nicht so, dass ich die Gedanken nicht teile. Doch bezweifle ich, dass die Menschen heute anders sind als bisher auch.


Das glaube ich nicht. Jede Aufklärung hat eine kleine Revolution ausgelöst. Durch neue Medien lassen sich Menschen eben nicht mehr so an der Nase herumführen. Den einzigen Nachteil sehe ich darin, dass jetzt z.B: für Leute wie Heilpraktiker Tür und Tor über Portale geöffnet sind um "Stimmung" zu machen.
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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon PV-Berlin » 07.12.2011, 15:19

Meine Iden sind so was von nicht sozialistisch mehr geht es nimmer. Das ist purer Kapitalismus nur eben zu Ende gedacht. Wer Wachstum haben will, ich meine richtiges Wachstum und dabei nicht ständig Angst haben möchte und Stress, der wird genau in diese Richtung denken.

Bis 4% Rendite bleibt ja alles Steuerfrei. Da explodieren grade zu die Geschäftsideen. Im Moment rentieren sich ja nur Geschäfte, die wenigstens 10% abwerfen. Dass dies nur temporär erfolgreich sein kann ist logisch. Sobald Renditen ein bestimmtes Maß erreichen, kommt es zum Einstieg von Wettbewerbern. Dann prügelt man sich, bis quasi Monopole entstehen mit allen Verwerfungen usw. oder es kommt zur Erpressung der Länder und zum Subventionswettlauf.
*Industrie, Handel, Transport und Banken

Meine Idee impliziert, dass die Leute weiter Geld verdienen wollen, sonst wäre das ja kompletter Unsinn. Ich würde das Steuersystem nur derart umstellen, dass nicht der nominale Betrag oder die Einkunftssart entscheidend ist, sondern der Rendite Gedanke. Über den steuern alle Kontroller eine Firma. Warum dies nicht auf den Staat übertragen? Ab 4% fängt die Degression an. Viel Eigenkapital und damit Langfristigkeit wird belohnt. Hatten wir schon mal in der Geschichte.

Für Exportfirmen wäre mein System ja noch besser, als es das jetzige ist, denn auf die Endprodukte die sie exportieren, kommen keine Lohnsteuer und keine Krankenkassenbeiträge. Die Energiekosten haben sie im Griff, da sie die beeinflussen können. Die MWSt. interessiert sie eh nicht. Grade für Industriebetriebe mit vielen Mitarbeitern ist das System genial. Zudem würden sich Forschung und Investitionen in die CO2 Reduktion prima rechnen, da würden die Anleger bestimmt honorieren. So ganz blöd sind Investoren nun auch nicht. Der Investitionsschwerpunkt würde sich verschieben. Wachstum auch ohne mehr Stückzahl möglich sein und ohne Leute rauszuwerfen.

Im Augenblick ist es doch so, dass die Schmarotzer wie ich ja nur so tun, als wären sie Unternehmer. Genießen eine Masse von Vorteilen, incl. idiotischer Steuervorschriften und beschäftigen fast keine Leute und machen Stressfrei Geld.
Mit Geld fast ohne Zugriff des Staates Geld machen. Ich vermute, die Masse der Menschen kann das weniger lustig finden. Man muss sich ja nur die Zahlen der Bundesbank anschauen, wo Einkommen her kommt.

Susanne müsste beim Verkauf ihrer BMW Aktien keinen Cent Steuern zahlen. Ich gönne ihr das natürlich.

Schön OT
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon cephalotus » 08.12.2011, 15:28

CFAR hat geschrieben:Man könnte die Umlage ja bei unter 3,6 Ct halten. Wenn man Einspeisevergütungen nochmals deutkich absenken würde (bei 85 Ct. pro Wp kristallin und darunter wird auch 2012 genügend Zubau zustande kommen) oder ein Quotenmodell bringt, den MOE herausrechnet...


Es gibt vier Optionen, die EEG Umlage bei 3,5ct/kWh zu stabilsieren:

1. sofortiger Stopp des EEG (würde aber vermutlich nicht mal ausreichen)
2. deutliche Erhöhung des Absatzes bei nicht privilegierten Verbrauchern
3. Drastischer(!) Anstieg der Börsenpreise für Strom
4. Deutliche Reduktion von EEG Vergütungssätzen bei Bestandsanlagen

Nichts davon ist derzeit realistisch. Im übrigen gibt es die Aussage mW auch nicht, dass die EEG Umlage nie über 3,5ct/kWh steigen wird, das haben die Gegner der Politik so in den Mund gelegt, nachdem die argumentiert haben dass die Umlage in 2012 kaum mehr steigt trotz weiterem Ausbau (was aber kein Verdienst bei Kostensenkungen ist sondern auf der Fehlprognose von 2011 basiert)

Durch den m-o-Effekt werden keine Kosten gesenkt, sondern nur Verkaufspreise und damit die Gewinnspannen der Erzeuger gesenkt. Das ist nur für die Verbraucher positiv, aber nicht für die Erzeuger und es ist auch nicht beliebig "ausbaubar", denn ohne Gewinne werden Kraftwerke eben still gelegt. Zu diesem auf Karfatwerkskapazitäten erweiterten (kostensteigernden) Anteil des m-o-Effekt sind mir keine Untersuchungen bekannt.

mfg
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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon GAST » 08.12.2011, 15:52

@cephalotus,
fast richtig...
die Strompreise steigen ja schon ohne EEG... für zukunftsstromkäufe mussten Industriestromkunden schon über 70€/MWh zahlen....vor einigen Jahren waren es 35€....
Soviel muss der Strompreis auch nicht ansteigen um die EEG-Umlage zu stabilisieren, zumindest wenn man den MOE einrechnet, aber den Lobbyisten werden schon passende Gesetzesvorlagen einfallen mit denen sie weitere Kosten ins EEG einbringen können.

Zum MOE, du hast recht, es werden für den Kleinverbraucher keine Kostensenkungen erreicht, weil nur der Großkunde vom MOE profitieren kann solange wir keine flexiblen Strompreise im Haushaltsbereich bekommen !!
Würde es aber für jeden die möglichkiet geben bei niedrigen Preisen den Strom zu kaufen, bzw. bei hohen Preisen auf große Verbraucher zu verzichten, dann hätten wir auch was vom MOE.

Gruß
Jörg
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Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!
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Re: Prognose ÜNetzbetreiber 2016 Solar 44 GW

Beitragvon hadl » 08.12.2011, 19:36

cephalotus hat geschrieben:. Durch den m-o-Effekt werden keine Kosten gesenkt, sondern nur Verkaufspreise und damit die Gewinnspannen der Erzeuger gesenkt. mfg


Und nicht vergessen, die Umlage erhöht.

Gruß Hadl
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