Photowatt insolvent ?

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Photowatt insolvent ?

Beitragvon bauer35 » 10.01.2012, 10:09

Moin

Bei mir wurden Photowatt Module unter Kaco Label verbaut, hoffe die haften, wenn ich denn vor Gericht gewinne.

Außerdem hatte ich vom Installateur, trotz vertraglicher Abmachung, nicht das damalige Testsiegermodell PW 1650, sondern das "minderwertigere" PW 1400 (UMG Silizium) bekommen.

Ich gehe somit davon aus, das der Schrott gegen Ersatz vom Dach kommt.

Ertrag 2011 ( 35 Grad Dachneigung ) 750 kW/ kWp
flachere Sharp Anlage ( 18 Grad Dachneigung ) 970 kW/ kWp

Sonnige Grüße

Jürgen
Zuletzt geändert von bauer35 am 10.01.2012, 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon Boelckmoeller3 » 10.01.2012, 10:19

Hallo Jürgen,

jetzt hast du mich aber erschreckt. Du hast wirklich Photowatt + Kaco damals bekommen ?
Meiner Meinung nach hättest du auch mit den 1650ern kein großes Geschäft gemacht.
Testsieger hin oder her, es wurde damals viel gelacht über diesen Test der scheinbar die PV-Welt auf den Kopf stellte.
Was nützt es denn wenn das Anlagenmaterial möglichst billig im Einkauf ist und hinterher kommen keine Erträge ?
Und dann werden sie noch insolvent.....

Viele Grüße:

Klaus
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon bauer35 » 10.01.2012, 10:29

Hallo Klaus
Ich war damals, noch mehr als heute, absoluter Laie, habe meinem Elektromeister vertraut.

Kaufte nach dem Prospektblatt der Firma Kaco, dort hießen die Module Solgro 1650.

Mit einem Bericht der Photon als Testsieger, zahlte ich damals 4200 € je kW Ende 2007, ich glaube das war damals kein Schnäppchenpreis.

Sonnige Grüße

Jürgen
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon kalle bond » 10.01.2012, 10:41

bauer35 hat geschrieben:Bei mir wurden Photowatt Module unter Kaco Label verbaut, hoffe die haften, wenn ich denn vor Gericht gewinne.
Ich gehe somit davon aus, das der Schrott gegen Ersatz vom Dach kommt.

Ertrag 2011 ( 35 % ) 750 kW/ kWp
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Hallo Jürgen,
was sollen die Angaben bedeuten - 35% und 18%?
Grüße Kalle Bond
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon Boelckmoeller3 » 10.01.2012, 10:42

ich kenne die damaligen Margen mit Photowatt jetzt nicht, bei Kaco waren sie gut.
Die Gewinne wurden auch, meiner Meinung nach, nicht für dich realisiert, sondern wenn schon dann vorher in der Kette, so traurig das auch ist. Und diesen zugegeben recht alten Beitrag hier im Forum kennst du wohl schon ?
stoerungen-auffaelligkeiten-im-betrieb-von-pv-anla-f99/verluste-durch-ausgleichstroeme-t9323.html

Viele Grüße:

Klaus

editiert: Bei der momentanen Lage (Modulpreise) würde ich persönlich da nicht lange fackeln wenn sich nichts bewegt. Musst eben schon ein Repowering machen. Den Schrott vom Dach nehmen und irgendwelche günstigen Module aber mindestens mit gutem Namen und Ertragserfahrungen darauf. Vielleicht macht der Solarteur die Arbeit auf Kulanz und du trägst die Modulkosten die im Moment schon teilweise unter 0,70 Cent das Watt liegen. Die EEG Vergütung läuft ja bei Austausch defekter Module so weiter.
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon bauer35 » 10.01.2012, 11:04

kalle bond hat geschrieben:
bauer35 hat geschrieben:Bei mir wurden Photowatt Module unter Kaco Label verbaut, hoffe die haften, wenn ich denn vor Gericht gewinne.
Ich gehe somit davon aus, das der Schrott gegen Ersatz vom Dach kommt.

Ertrag 2011 ( 35 % ) 750 kW/ kWp
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Hallo Jürgen,
was sollen die Angaben bedeuten - 35% und 18%?
Grüße Kalle Bond


Hallo Kalle

Ist oben korrigiert.
Danke für die Info

Sonnige Grüße

Jürgen
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon bimon » 05.03.2012, 18:51

Da in Frankreich klassischerweise deutlich mehr auf staatliche Lenkung wert gelegt wird, hat jetzt EDF Photowatt übernommen. Da muss man sich jetzt wohl kaum noch Gedanken um deren baldiges Ableben machen. http://www.pv-magazine.com/news/details ... z1oGWwvvtD
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Re: Photowatt insolvent ?

Beitragvon PV-Berlin » 06.03.2012, 10:48

Wenn das Label Kaco ist, dann müssen die ran. Ob die sich das wiederholen können ist doch egal dabei.
Beweissicherungsverfahren anzeigen (Frist) und wenn die nicht reagieren durchziehen. Wobei ich mit fast sicher bin, dass die reagieren, denn eine Verfahren verbrennt ja zusätzlich nochmals 25% oder mehr von den alten Werten. Da macht es fast keinen Sinn als Hersteller sich diesem Risiko auszusetzen.

Dazu braucht es natürlich einen Anwalt, der dies auch so kommuniziert, dass dies einen Hersteller anhebt.
Logisch muss man da etwas Geld investieren, aber ich würde mir das Gesülze eines Solarteurs usw. nicht antun.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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