Erstmals hat die Photovoltaik mehr Anteil an der Stromerzeugung als Wasserkraft und erstmals schaffen die Erneuerbaren im 1. Halbjahr mehr als 20 Prozent!
http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 100005948/
Grüße aus Berlin!
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Photovoltaik überholt WasserkraftModerator: Mod-Team Photovoltaik überholt Wasserkraft
Erstmals hat die Photovoltaik mehr Anteil an der Stromerzeugung als Wasserkraft und erstmals schaffen die Erneuerbaren im 1. Halbjahr mehr als 20 Prozent!
http://www.photovoltaik.eu/nachrichten/ ... 100005948/ Grüße aus Berlin!
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Es sind aber immer noch nur 3,5% und damit viel zu wenig. Ausnahmsweise mal knapp mehr als Wasserkraft, aber nur wegen dem sonnigen Frühjahr.
So schafft die Bundesregierung die Energiewende niemals entsprechend der Vorgaben! http://www.bdew.de/internet.nsf/id/DE_2 ... r_2011.pdf
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Um ehrlich zu sein, wäre mir Wasserkraft lieber als PV...zuverlässiger, günstiger und keine Diskussion, ob man damit wirklich ein Kraftwerk ersetzen kann.
Zudem stellts in gewissen Maßen Speichermöglichkeiten dar (auch Laufkraftwerke) und man braucht keine Partner aka. Gaskraftwerk, die dann bei schlechtem Wetter den Strom erzeugen und bei schönem Wetter viel Geld bei 0-Produktion kosten... Aber ich glaub auch, wenn wir so weiterprötteln wird das nix mit der Energiewende. Hab heut wieder mal sooo viele perfekte, neugebaute Süd-Häusl gesehen, wo NIXXX drauf war. Sowas tut direkt weh, bei den aktuellen Renditen würd ich alles zupflastern was nur irgendwie geht und Süddächer mit 30°DN schon gleich dreimal. Mit der Windkraft im bayerischen Wald wird das auch nix, solange spießige Gemeinden noch das Sagen haben und Angst vor Touristenschwund haben. Gruß 6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008
16,92kWp, davon 5,64kWp Ost 88°, DN30°;24xSchott Poly 235; 11,28kWp Süd -10°, DN10° 48xSchott Poly 235 an STP 15; 2011 2,35kWp Südwest 72°, DN42°; 10xSchott Poly 235 an SB2100TL; 2011
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
3,5% sind doch 3,5 von 100, also ich finde den Ertrag der PV sensationell hoch! Die Wasserkraft hat für den Anteil von 3,3% über 100 Jahre gebraucht! Verglichen mit den über 100 Jahren Wasserkraft steckt die PV doch noch im Kindergarten, oder wo steht PV in 100 Jahren, muß man gegenfragen?
Na, also. Wenn hier im Forum die 1000er-Jäger über Wolken am Himmel jammern, reiben sich doch die Wasser- und Windmüller zeitgleich die Hände wegen "schlechtem" Wetter. Alles auf dem besten Weg Gruß, Wassermüller
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Hier muss ich leider auch die Euphorie ein bisschen bremsen. Strom aus Wasserkraft steht bedarfsgerecht zur Verfügung (regelbar), was man von PV-Strom eher weniger sagen kann. Bei höchsten Strombedarf in den Wintermonaten ist von PV-Strom wenig bis gar nichts zu sehen. Es ist eher ein Trauerspiel, dass wir die Wasserkraft derart vernachlässigen, wobei dieser Strom offensichtlich am dringensten benötigt wird (siehe Ökostromanbieter, ich finde keinen Anbieter der PV-Strom anbietet, aus nachvollziehbaren Gründen).
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Genau Bei meiner ersten Freundin hatte ich auch mal geglaubt nur von Luft und Liebe leben zu können Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
Irland ;
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Na dann viel Spaß mit den ganzen Bürgerinitativen.... Wasserkraft ist auch ein Eingriff in die Natur und ist daher aus meiner Sicht zwar eine gute aber beschränkte Quelle! -------------------------
"Sonnenenergie steht für alle gleichermaßen zur Verfügung, es geht nur noch um die richtige und effiziente Nutzung" Orange Solar GmbH - Ihr TÜV zertifizierter Anbieter von schlüsselfertigen Solaranlagen
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Die Deutschen müssen halt nur ein paar neue und höhere Gebirgszüge erschaffen, dann gibt's Wasserkraft in Hülle und Fülle...
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Du hast da eine etwas verkürzte Sichtweise. PV-Strom steht außerordentlich Bedarfsgerecht zur Verfügung: Nämlich zu Spitzenlastzeiten. Sieh Dir mal an, wie die PV derzeit die Bedarfskurve tagsüber regelrecht glattrasiert! Bei noch mehr PV-Strom wird es Mittags dann im konv. Kraftwerksbereich nur noch wenig Bedarf geben, während dann die konv. Spitzenlastzeiten morgens und abends auftreten. Die Grundlast wird dann immer weniger benötigt. In ferner Zukunft müssen in der Verfügbarkeit steuerbare, aber nur mit begrenztem Ausbaupotential verfügbare Biomasse-, Wasser und Speicherkraftwerke für die Anpassung an die Lastkurve sorgen. Smart-Grid wird auch eine Rolle übernehmen müssen.
Schon mal was von Windkraftwerken gehört? Schon mal davon gehört dass sich Wind- und Sonnenstrom ganz gut antizyklisch ergänzen? Genau das ist der Grund, warum wir beides brauchen. Lässt man eines von beiden weg, wird der SPeicher- und Regelbedarf deutlich größer, was die Versorgung unsicherer und teurer macht. Das ist so offensichtlich, dass es inzwischen eigentlich jeder Zweifler schon kapiert haben sollte. ... sofern er Willens ist.
Wer vernachlässigt denn die Wasserkraft? Auch Wasserkraft wird mittels EEG gefördert. Leider haben wir in Deutschland nur noch sehr wenig Ausbaupotential bei Wasserkraft. Das scheint Dir nicht bewusst zu sein. Bitte erst informieren, bevor man solche Statements vom Stapel lässt. Nix für ungut. ciao, sh 10.08 kWp mit 48 Sanyo HIP210, 1 Sunways NT6000 und 1 Sunways NT5000. Flachdachgestell mit 20°. Inbetriebnahme 13.7.2006.
http://www.sonnenertrag.eu/de/weiden/superhaase/717/447
Re: Photovoltaik überholt Wasserkraft
Viel Ideologie, wenig Belege...
PV liefert viel Strom, wenn die Sonne scheint und wenig bis gar nichts, wenn sie nicht scheint. Manchmal fällt dies auch in Spitzenlastzeiten, manchmal auch nicht. Da wäre einmal der Sonntagnachmittag, wo wir wenig Strombedarf haben, was die PV natürlich nicht stört, da wäre die Morgen- und Abendspitze zu der PV wenig bis gar nichts beiträgt und da wären die Wintermonate, wo andere Kraftwerke übernehmen müssen. Es reicht schon eine Gewitterfront über Deutschland oder auch der Sonnenuntergang, dann ist Ebbe an der PV-Front. Bedarfsgerecht ist was anderes.
Gibt es dafür eine statistische Auswertung über das ganze Jahr? Da auch Wind >50% am Tag anfällt, werden sich PV und Wind nicht die Tür in die Hand geben, sondern sich häufig addieren, was die Schwankungen und Probleme noch vergrößert. Die deutschlandweite Hochwetterlage ist ja doch eher die Ausnahme, als die Regel. Und bei Schlecht- bzw. wechselhaften Wetterlagen haben wir beides, Wind und Sonne.
Deutschland. Da ist sicher mehr drin, als die gut 3%, wir hatten ja auch schon mal etwas mehr. BW zB. hatte früher 70% Wasserkraft, heute sind es gerade mal 8%, weil im Kohlerausch viele Kleinwasserkraftwerke im Schwarzwald stillgelegt wurden. Heute mit modernen Wasserkraftwerken sollten wir eigentlich die Stromerträge steigern können. Da kann mir keiner erzählen die Wasserkraft ist ausgeschöpft. Sie wird zu wenig gefördert und die Auflagen sind sehr hoch. Letzteres ist auch OK, aber dann bedarf es auch einer höheren Förderung. Zum Schluss mal eine ketzerische Frage: Wenn der Mix aus PV, Wind, Wasser, Biomasse angeblich eine kontinuierliche Stromversorgung sichern kann, warum bieten die Ökostromanbieter dann fast nur Wasserkraft an (hauptsächlich aus Österreich, Norwegen natürlich)? Ein Mix müsste dann ja auch funktionieren, wenigstens ansatzweise sollte hier etwas erkennbar sein, ist aber nicht wirklich. Bestenfalls wird noch ein bisschen Windstrom eingespeist. Unser EE-Zubau geht am wirklichen Bedarf total vorbei.
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