Parteien zum EEG

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Parteien zum EEG

Beitragvon Solarisfuture » 25.09.2009, 10:24

Ich habe den Glauben an unsere Parteien verloren. Die Lügen doch alle, wenn sie nur den Mund aufmachen.

http://www.photovoltaik-guide.de/der-ph ... z-eeg-6167
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Re: Parteien zum EEG

Beitragvon za-ass » 25.09.2009, 10:42

Solarisfuture hat geschrieben:Ich habe den Glauben an unsere Parteien verloren. Die Lügen doch alle, wenn sie nur den Mund aufmachen.

http://www.photovoltaik-guide.de/der-ph ... z-eeg-6167

Die Crux bei der Sache (eigentlich stimmt das ja so nicht: eine Crux wäre es erst, wenn du mir ein besseres System zeigen würdest/könntest) ist, dass wir in einer Parteiendemokratie leben und es bei den Parteien wie sonst überall auch solche und solche gibt.

Jedenfalls helfen uns hier an dieser Stelle Pauschalurteile wie oben abgegeben keinen Deut weiter sondern schüren allenfalls bei unbedarften Gemütern, die hier wohl weniger anzutreffen sind, die Parteienverdrossenheit.

Sicher ist da nicht alles das Gelbe vom Ei, aber es ist nicht nur an dieser Stelle jeder Kritikaster aufgerufen, es besser zu machen oder sich zumindest proaktiv zu engagieren.

Das Mindeste was man erwarten können sollte wäre, dass man zur Wahl geht, um eine der Parteien zu wählen, auch wenn es dabei auf die Wahl des kleineren Übels hinauslaufen sollte.

Dass die Parteien nicht auf jede Anfrage Stellung beziehen/beziehen können wie z.B. auf die Anfrage eines PV-Beraters mit PV-Blog aus Jotwede, sondern sich auf Anfragen beschränken, die mit einem gewissen Mitglieder-Background wie z.B. dem des SFV verbunden sind, dürfte auf der Hand liegen.

Die Antworten der Parteien FDP, DIE LINKE, SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, ÖDP (in der Reihenfolge des Antworteinganges) findet man auf den Seiten des SFV wo auch die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine des BUND nachgelesen werden können.
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Beitragvon Solarisfuture » 25.09.2009, 10:50

Da hast du nicht unrecht. Aber ist es nicht so, dass viele genauso denken wie ich und es nur nicht aussprechen. Sicher ist meine Aussage sehr pauschal gehalten. Wählen werde ich auf jeden Fall. Danke für den Link zum SFV.

Gruß aus Hessen
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Beitragvon eggis » 25.09.2009, 11:02

Die LINKE hat geschrieben:Wird nun die Höhe der Einspeisevergütung an einen anspruchsvollen Modulwirkungsgrad gekoppelt, profitieren vorrangig heimische Hersteller mit ihrem qualifizierten Personal und die PV-Innovation wird beschleunigt. Danach sollten Silizium-Module derzeit einen Mindestwirkungsgrad von 18 Prozent und Dünnschicht-Platten mindestens 12 Prozent erreichen.
...
Eine Beibehaltung des derzeitigen Fördergerüstes gilt dann nur für Module, die einen Wirkungsgrad von 20 bzw. 14 Prozent erreichen.


Damit wäre die deutsche PV-Industrie am Ende. Vielleicht sollte bei den Parteien mal jemand antworten, der sich mit der Thematik auskennt.
Mit sonnigen Grüßen
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Beitragvon Querdenker/in » 25.09.2009, 11:06

eggis hat geschrieben:
Die LINKE hat geschrieben:Wird nun die Höhe der Einspeisevergütung an einen anspruchsvollen Modulwirkungsgrad gekoppelt, profitieren vorrangig heimische Hersteller mit ihrem qualifizierten Personal und die PV-Innovation wird beschleunigt. Danach sollten Silizium-Module derzeit einen Mindestwirkungsgrad von 18 Prozent und Dünnschicht-Platten mindestens 12 Prozent erreichen.
...
Eine Beibehaltung des derzeitigen Fördergerüstes gilt dann nur für Module, die einen Wirkungsgrad von 20 bzw. 14 Prozent erreichen.


Damit wäre die deutsche PV-Industrie am Ende. Vielleicht sollte bei den Parteien mal jemand antworten, der sich mit der Thematik auskennt.


Wieso nur die deutsche?
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Beitragvon hadl » 25.09.2009, 11:47

CDU:
Erneuerbare Energien bieten große Chancen im Hinblick auf umweltverträgliches und klimaschonendes Wachstum, innovative Geschäftsfelder, neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum. Wir haben uns ehrgeizige Ziele im Bereich des Ausbaus erneuerbarer Energien gesetzt. Bis 2020 soll 30 Prozent unseres Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammen.
Wir wollen unseren Beitrag zu einer höheren Wirtschaftlichkeit und Grundlastfähigkeit leisten. Wir wollen den bisher überwiegend quantitativen Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterentwickeln. Wir streben einen qualitativen Ausbau an, insbesondere durch eine zukunftsfähige Strominfrastruktur unter Einschluss „Intelligenter Stromnetze“ und Speichertechnologien. Das bewährte Erneuerbare-Energien-Gesetz werden wir weiterentwickeln und an dem Ziel einer wirtschaftlichen und bedarfsgerechten Energieversorgung ausrichten.




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Beitragvon eggis » 25.09.2009, 11:57

Querdenker/in hat geschrieben:Wieso nur die deutsche?

Das bezog sich auf die Aussage "heimische Hersteller" im Text.
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